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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Grüne beim Stadtradeln – gemeinsam strampeln für unser Klima

(ty) Die Wolnzacher Grünen nehmen an der diesjährigen Aktion "Stadtradeln" mit einem eigenen Team teil und würden sich nach eigenen Angaben über weitere Mitradler in ihren Reihen freuen. Zu finden sind sie unter dem Namen "Grüne Wolnzach", sie können bei der Anmeldung auf www.stadtradeln.de als Team ausgewählt werden. Aber auch andere, neue Gruppen seien dort ganz leicht zu gründen. In ganz Wolnzach seien momentan sieben Teams angemeldet – "da wäre doch noch Luft nach oben", finden die Grünen.

"Insbesondere fehlen uns noch ein paar Teilnehmende aus dem Marktgemeinderat, weshalb wir unsere Kolleginnen und Kollegen besonders aufrufen möchten: Radelts mit! Man erhält eine ganz andere Perspektive auf dem Rad, wirbt für eine gute Sache und macht ganz nebenbei einiges für die Gesundheit", wirbt die Wolnzacher Grünen-Politikerin und Gemeinderätin Birgit Janecek. "Alle 24 plus Bürgermeister werden wir wohl nicht aufs Rad setzen können, aber mehr als momentan zwei von 24 sollten es doch sein."

Die Wolnzacher Grünen wollen sich nach den Worten von Janecek im Gemeinderat speziell für alle Radlerinnen und Radler einsetzen. Sie bitten deshalb auch darum, etwaige Gefahrenstellen sowie Anregungen, aber auch Lob per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu melden. "Wir würden uns dann darum kümmern, alles gesammelt weiterzugeben, und versuchen, zusammen mit dem Rat und der Verwaltung Lösungen zu finden", erläutert Umwelt-Referentin und Gemeindrätin Ina Steils von den Grünen.

"Wir4" werben für Urlaub daheim

(ty) Unter der Dachmarke "Wir4" haben sich die Landkreise Pfaffenhofen, Neuburg-Schrobenhausen und Eichstätt sowie die Stadt Ingolstadt zusammengeschlossen, um sich im Pavillon der Region auf der Landesgartenschau in Ingolstadt zu präsentieren. Da die Landesgartenschau aber bekanntlich aufgrund der Corona-Pandemie von heuer auf das kommende Jahr verschoben worden ist, stellen "Wir4" den Bürgern vor Ort ein Alternativ-Programm vor. 

Unter der Federführung der Stadt Ingolstadt besucht "Wir4" im Juli fünf Wochenmärkte in der Region. "Dort werden Tourismus-Experten den Bürgern nahegelegene touristische Möglichkeiten präsentieren und Anregung für den Urlaub daheim geben", heißt es aus dem Landratsamt von Neuburg-Schrobenhausen. Vorgesehen sind den Angaben zufolge die nachstehenden Wochenmarkt-Termine: am 2. Juli in Schrobenhausen, am 4. Juli in Pfaffenhofen, am 11. Juli in Ingolstadt, am 18. Juli in Neuburg an der Donau sowie am 25. Juli in Eichstätt. 

In Pfaffenhofen beim Klauen ertappt

(ty) Ein 30-jähriger Mann ist laut heutiger Mitteilung der Polizei am Samstagnachmittag beim Klauen in einem Supermarkt an der Joseph-Fraunhofer-Straße in Pfaffenhofen erwischt worden. Den Angaben der Beamten zufolge entwendete der rumänischer Arbeiter gegen 14.30 Uhr eine so genannte Powerbank im Wert von knapp 15 Euro.

Laut Polizei steckte der Mann die Ware ein und passierte letztlich ohne zu bezahlen den Kassenbereich. Anschließend sei er allerdings vom Ladendetektiv angehalten sowie dann der verständigten Polizei übergeben worden. Von den Gesetzeshütern wurde der 30-Jährige nach der Aufnahme des Sachverhalts und nach der Benennung eines Zustellungs-Bevollmächtigten wieder entlassen. "Geld hatte der Mann nicht dabei", so ein Polizei-Sprecher.

 

Neuer Master-Studiengang "Steuern und Beratung"

(ty) Die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) startet im Wintersemester 2020/21 den neuen Master-Studiengang "Steuern und Beratung" an der THI-Business-School. Dieser Studiengang vermittelt nach Angaben der Hochschule vertiefende Kenntnisse in den Bereichen Steuerrecht, Beratung sowie beratungsnahe Dienstleistungen. Studierende würden dabei auf qualifizierte Fach- und Führungsaufgaben in den Berufsfeldern Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung vorbereitet.

"Mögliche Tätigkeitsbereiche ergeben sich unter anderem in Steuerkanzleien, Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaften oder in entsprechenden Fachabteilungen von Industrie- und Dienstleistungs-Unternehmen oder der öffentlichen Verwaltung", erklärt die THI. Bewerbungen für den Start des Studiengangs im Wintersemester 2020/21 seien bis zum 15. Juli möglich.

Die Vorlesungen des Master-Studiengangs fänden jeweils wöchentlich an drei zusammenhängenden Tagen statt. In den verbleibenden Zeiten könnten die Studierenden die erlernten Inhalte durch ein Selbststudium weiter vertiefen oder eine vertiefende Praxistätigkeit ausüben. "So haben Studierende die Möglichkeit, bereits während des Master-Studiums die erforderlichen Praxiszeiten für die Zulassung zur Steuerberater-Prüfung zu absolvieren", heißt es von der THI. 

 

Äpfel viel teurer, Heizöl viel billiger

(ty) Nach Angaben des bayerischen Landesamts für Statistik lag im Juni dieses Jahres die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreis-Index für den Freistaat gegenüber dem entsprechenden Vorjahres-Monat in Prozent, bei 0,8 Prozent. Die Kerninflationsrate, das ist der Gesamt-Index ohne Nahrungsmittel und Energie, lag im Juni heuer mit 1,2 Prozent deutlich höher als die Inflationsrate.

Die Preise für Nahrungsmittel sind im Vergleich zum Vorjahres-Monat deutlich um 4,7 Prozent gestiegen. Ausgesprochen stark haben sich die Preise von Fleisch und Fleischwaren (+8,3 Prozent) sowie Obst (+11,7 Prozent) erhöht. Besonders deutlich fielen die Preissteigerungen bei Äpfeln (+27,4 Prozent) und Birnen (+26,0 Prozent) aus. Auch Joghurt (+8,2 Prozent) wurde deutlich teurer. Hingegen ist der Preis für Butter um 7,8 Prozent gesunken. 

Auch im Juni lagen die Preise von Heizöl (-25,8 Prozent) und Kraftstoffen (-16,7 Prozent) merklich unter den Vorjahreswerten, während Strom (+3,1 Prozent) und Gas (+2,2 Prozent) Anstiege verzeichneten. Die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten) verlief vergleichsweise moderat. Gegenüber dem Juni des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,6 Prozent. 

Bei hochwertigen, technischen Produkten kann das Landesamt für Statistik im Juni von niedrigeren Preisen im Vergleich zum Vorjahr berichten: So konnten die Verbraucher insbesondere tragbare Computer (-5,2 Prozent) und Fernsehgeräte (-0,3 Prozent) günstiger beziehen als im Vorjahr. 

Die Verbraucherpreise sind im Vergleich zum Vormonat Mai um 0,6 Prozent gestiegen. Im Energiemarkt setzte sich der Abwärtstrend der Vormonate nur bei Heizöl fort (-4,6 Prozent). Die Preise für Kraftstoffe sind hingegen im Vergleich zum Vormonat um 4,7 Prozent gestiegen.

"Aufgrund der Lockerungen und der Entspannung der aktuellen Lage hinsichtlich der Corona-Pandemie konnte die Preiserhebung im Juni zum Großteil wieder wie in der üblichen Erhebungspraxis stattfinden", erklärt das Landesamt. "Nur noch vereinzelt kam es zu Erhebungs-Ausfällen aufgrund der Corona-Krise." Ausfälle bestimmter Artikel seien in der Preisstatistik grundsätzlich nicht unüblich, weshalb es bewährte Verfahren im Umgang mit den so genannten Preisausfällen gebe.

Bayern lockt

(ty) Wie das bayerische Landesamt für Statistik heute mitteilte, zogen im vergangenen Jahr erneut deutlich mehr Personen nach Bayern als abwanderten. Der Saldo aus Zu- und Fortzügen betrug 58 548 Personen. Damit lag der "Wanderungsgewinn" jedoch unter dem des Vorjahres, als noch 86 366 Personen mehr zu- als fortzogen. Den größten Teil des Wanderungsgewinns erzielte der Freistaat gegenüber dem Ausland mit einem Plus von 55 245 Personen. Aus dem restlichen Bundesgebiet sind im vergangenen Jahr 3303 Personen mehr nach Bayern zu- als fortgezogen.

Nach Meldung des Landesamts ergab sich der Saldo des Jahres 2019 aus insgesamt 395 692 Zuzügen und 337 144 Fortzügen über die Grenzen des Freistaats. Innerhalb Bayerns kam es zu 382 433 übergemeindlichen Wanderungs-Bewegungen, was im Vergleich zum Vorjahr (377 036) ein Plus von knapp 5400 innerbayerischen Umzügen darstellt. Aus dem Ausland zogen im abgelaufenen Jahr 272 870 Personen nach Bayern, aus dem restlichen Bundesgebiet 122 822 Personen.

Von den Fortziehenden verließen 217 625 Personen den Freistaat in Richtung Ausland, während 119 519 ins restliche Bundesgebiet zogen. Gegenüber dem Ausland erzielte Bayern im Jahr 2019 somit einen Wanderungsgewinn von 55 245 Personen, gegenüber dem restlichen Bundesgebiet von 3303 Personen. Insgesamt lag der Wanderungsgewinn im vergangenen Jahr knapp 28 000 Personen unter dem des Vorjahrs, als noch 86 366 Personen (Ausland: +77 783, restliches Bundesgebiet: +8583) mehr zu- als fortgezogen sind.

Wie das Landesamt weiter mitteilt, entfielen 69 Prozent des Wanderungsüberschusses gegenüber dem Ausland auf Personen mit einer europäischen Staatsangehörigkeit (+37 892), darunter 29 Prozent mit einer EU-Staatsangehörigkeit (+15 793). Gut ein Fünftel (+11 706) des positiven Wanderungssaldos mit dem Ausland ist auf Personen mit einer asiatischen Staatsangehörigkeit zurückzuführen, knapp sechs Prozent (+3154) auf Personen mit nord- oder südamerikanischer Staatsangehörigkeit und etwas über vier Prozent (+2300) auf Personen mit einer afrikanischen Staatsangehörigkeit.

Betrachtet man einzelne Staaten, so gab es im Jahr 2019 die höchsten positiven Auslandswanderungssalden bei Rumänen (+9651), gefolgt von Kroaten (+6927), Personen aus Bosnien und Herzegowina (+5403) sowie kosovarischen (+4691), indischen (+4309) und bulgarischen (+3 438) Staatsangehörigen. Bei türkischen Staatsangehörigen gab es einen Wanderungsüberschuss in Höhe von 2192 Personen, bei Syrern in Höhe von 2081 Personen.

Laut Landesamt konnte auf Regierungsbezirk-Ebene Oberbayern mit einem Plus von 21 968 Personen den größten Wanderungsgewinn verbuchen. Es folgen Schwaben mit einem Plus von 12 773 Personen, Niederbayern mit 7874 Personen und Mittelfranken mit 6903 Personen. Auch die übrigen drei Regierungsbezirke wiesen im Berichtsjahr 2019 eine positive Wanderungsbilanz auf (Oberpfalz: +4316, Unterfranken: +3001, Oberfranken: +1713).


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