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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Gewerbeverein gratuliert Seizmeir

(ty) Der Pfaffenhofener Kreistag hatte in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich den Unternehmer Josef Seizmeir (Foto oben, links) aus Mitterscheyern in den Wirtschaftsbeirat des Landkreises gewählt. Der Wirtschaftsbeirat setzt sich aus 20 Leuten von heimischen Unternehmen, Banken und Organisationen zusammen. Ein Teil dieser Personen wird vom Landrat benannt, der andere Teil vom Kreistag.

Der Vorsitzende des Gewerbevereins von Scheyern, Mike Jäger (rechts), zeigt sich sehr stolz, dass nunmehr vier Bürger aus seiner Gemeinde in dem Wirtschaftsbeirat vertreten sind – mit Josef Seizmeir und Pater Lukas Wirth zwei Mitglieder des Gewerbevereins sowie weiterhin die in Scheyern ansässigen Unternehmer Franz Böhm und Bernd Olbrich. Jäger überreichte Seizmeir ein kleines Präsent und wünschte ihm viel Energie für die neue Aufgabe.

 

Mosaik-Tag in Reichertshofen

(ty) Zum traditionellen "Tag des offenen Mosaik-Ateliers" lädt die bekannte Künstlerin Caroline Jung auch in diesem Jahr wieder zu sich nach Hause beziehungsweise in ihren Garten an der Richard-Strauß-Straße 7 in Reichertshofen ein: Interessierte können dort am Samstag, 12. September, zwischen 12 Uhr und 19 Uhr sowie am Sonntag, 13. September, von 11 Uhr bis 18 Uhr in die Welt der bunten Steine eintauchen.

Gastaussteller sind nach Angaben von Caroline Jung diesmal Silke Rimatzki aus Ilmmünster, die Polka-Dots präsentiert, Ivonne Ziemer aus Rohrbach (Schmuck-Design), Ingrid Müller aus Ernsgaden (Porzellankunst), Johann Simson aus Manching (Vogelhäuschen und Insektenhotels), Ingrid Kreidenweis aus Geisenfeld (Malerei und Keramik), Vanessa Strasser aus Ingolstadt (Shining Soul – Makramee) sowie Leonhard Hemm aus Reichertshofen (Gartenstelen).

Der Ankündigung zufolge gibt es an beiden Tagen die Gelegenheit zum Fliesen- und Werkzeug-Verkauf speziell für Mosaik, eine Bastel-Ecke für die Buben und Mädchen, ein Kuchenbuffet sowie Kaffee und Kaltgetränke. Zum Zuschauen laden überdies einige Mosaik-Künstler während ihrer kreativen Tätigkeit ein. Jung bittet die Besucher, die jeweils geltenden Vorschriften im Kampf gegen die Corona-Pandemie zu beachten.

Zeugen-Suche in Pfaffenhofen

(ty) Ein 32 Jahre alter Mann aus der Kreisstadt hatte während eines Auslands-Aufenthalts seinen Pkw an der Georg-Hipp-Straße in Pfaffenhofen abgestellt. Als er dann zurückkehrte, musste er laut heutiger Mitteilung der Polizei feststellen, dass bislang unbekannte Täter die Windschutzscheibe seines schwarzen VW-Golf eingedrückt hatten und dass zudem ein Außenspiegel des Autos nach vorne weggebogen worden war. 

Den angerichtete Schaden wurde auf ungefähr 500 Euro beziffert. Hinweise etwaiger Zeugen werden von der örtlichen Polizeiinspektion unter der Telefonnummer (0 84 41) 80 95 0 entgegengenommen. Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen wurde das Fahrzeug des 32-Jährigen irgendwann zwischen 4. August, 0 Uhr, und 18. August, 24 Uhr, demoliert. 

Verdächtige Beobachtung

(ty) Am gestrigen Vormittag hat in Mainburg-Puttenhausen ein 69-jähriger Einheimischer eine verdächtige Beobachtung gemacht. Wie die örtliche Polizeiinspektion heute dazu berichtete, sah der Zeuge, wie zwischen 9.30 und 10 Uhr ein bislang nicht identifizierter Mann aus einem Wagen heraus offenbar Fotos von den auf einem Großparkplatz abgestellten Fahrzeugen gemacht hat.

Der Unbekannte saß den Angaben zufolge in einem älteren Kastenwagen mit grauem Planen-Aufbau und polnischer Zulassung. Nachdem der Unbekannte bemerkt hatte, dass er von dem Zeugen bei seinem Treiben gesehen worden war, soll er sich mit seinem Wagen unverzüglich aus dem Staub gemacht haben. Die Mainburger Polizei bittet unter der Telefonnummer (0 87 51) 86 33 - 0 um  weitere Hinweise in diesem Zusammenhang.

 

Bayern und seine Rindviecher

(ty) Zum Stichtag 3. Mai 2020 hat das bayerische Landesamt für Statistik nach Auswertung des Verwaltungs-Verfahrens "Herkunfts-Sicherungs- und Informations-System Tier" (HIT) einen Bestand von 2 963 812 Rindern in 42 085 Haltungen – ein Betrieb kann mehrere Haltungen beziehungsweise Stallungen aufweisen – ermittelt. Mit einem Anteil von 76,1 Prozent am gesamten Rinderbestand ist die Doppelnutzungs-Rasse (Milch- und Fleischproduktion) Fleckvieh die dominierende Rinderrasse im Freistaat. Es folgen Braunvieh mit 7,1 Prozent (hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Doppelnutzungs-Rasse) sowie die Milchrasse Holstein-Schwarzbunt mit 5,3 Prozent.

Fleckvieh wird in den Regierungsbezirken Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz, Oberfranken und Mittelfranken überdurchschnittlich oft gehalten, vor allem aber in der Oberpfalz mit einem Anteil von 90,6 Prozent (365 520 Tiere). In Schwaben hingegen liegt der Anteil des Fleckviehs am Gesamtbestand bei nur 42,9 Prozent (276 324 Rinder). Beliebt ist dort auch Braunvieh mit 28,2 Prozent (181 613 Rinder) und Holstein-Schwarzbunt mit 12,3 Prozent (79 047 Rinder). In Unterfranken zählt neben dem Fleckvieh mit 59,9 Prozent (65 790 Tiere) vor allem das Holstein-Schwarzbunt (11,9 Prozent oder 13 049 Tiere) zu den am meisten gehaltenen Rassen.

Auf Kreisebene werden mit 130 584 Tieren die meisten Rinder im Landkreis Ostallgäu gehalten, gefolgt vom Landkreis Unterallgäu mit 130 055 Tieren und dem Landkreis Rosenheim mit 129 495 Tieren. Im Ostallgäu dominiert mit einem Anteil von 45,6 Prozent (59 580 Tiere) am Gesamt-Rinderbestand das Braunvieh, gefolgt vom Fleckvieh mit 19,4 Prozent (25 395 Tiere) und dem Holstein-Schwarzbunt mit 16,4 Prozent (21 383 Tiere). Im Unterallgäu liegen Braunvieh mit 29,6 Prozent (38 480 Rinder), Holstein-Schwarzbunt mit 26,6 Prozent (34 576 Rinder) und Fleckvieh mit 24,0 Prozent (31 206 Rinder) fast gleichauf.

Der Landkreis Rosenheim in Oberbayern zählt dagegen zu den Landkreisen, in denen – wie in Bayern insgesamt – hauptsächlich Fleckvieh gehalten wird (89,7 Prozent oder 116 192 Tiere). Holstein-Schwarzbunt beziehungsweise Braunvieh spielen hier mit 4,2 Prozent (5380 Rinder) beziehungsweise 0,5 Prozent (595 Rinder) lediglich eine untergeordnete Rolle.


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