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33-Jähriger marschierte gegen 0.30 Uhr durch die Stadt. Einen triftigen Grund konnte er nicht nennen.

(ty) Einen vermutlich sehr teuren Spaziergang hat heute Nacht gegen 0.30 Uhr ein Mann in Geisenfeld unternommen. Wie die örtliche Polizeiinspektion berichtet, wurde der 33-Jährige von Streifenbeamten kontrolliert, als er gerade zu Fuß auf der Maximilianstraße unterwegs war. Dabei habe er keinen triftigen Grund für seinen Verstoß gegen die wegen der Corona-Pandemie im Kreis Pfaffenhofen derzeit geltende nächtliche Ausgangssperre angeben können. Gegen den Mann, der laut Polizei aus dem Landkreis Ebersberg stammt, sei ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet worden. Ihm droht nun ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro.

Die aktuelle bayerische Infektions-Schutz-Maßnahmen-Verordnung in der jüngsten Fassung finden Sie unter diesem Link. Wer gegen die Bestimmungen verstößt, handelt ordnungswidrig und muss mit Bußgeldern rechnen. Der Mindestsatz liegt bei 150 Euro. Die Höhe von etwaigen Bußgeldern hängt von den Umständen des Einzelfalls ab und von der Schwere des Verstoßes. Hierzu haben die bayerischen Staatsministerien des Innern, für Sport und Integration und für Gesundheit und Pflege gemeinsam einen Bußgeld-Katalog "Corona-Pandemie" bekannt gemacht. Dieser-Katalog ist unter diesem Link abrufbar. Bei einem Verstoß gegen die nächtliche Ausgangssperre beträgt der Bußgeld-Regelsatz 500 Euro.

Hier finden Sie die wichtigsten bisher veröffentlichten Beiträge über die Corona-Virus-Krise in der Region im Überblick


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