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"Besucher können sich in den nächsten Wochen auf einige besondere Angebote freuen", sagt Museums-Leiter Tobias Esch.

(ty) Nachdem das Kelten-Römer-Museum in Manching wegen der Pandemie beziehungsweise wegen der Corona-Beschränkungen in diesem Jahr bislang nur an zehn Tagen für den Publikumsverkehr zugänglich war, soll am morgigen Mittwoch, 19. Mai, eine – hoffentlich dauerhafte – Wiedereröffnung erfolgen. "Auf die Besucher warten spektakuläre Funde aus der Keltenstadt von Manching und dem Römerkastell von Oberstimm", heißt es in einer Pressemitteilung. Am 2. Juni feiert das Museum sein 15-jähriges Bestehen; an diesem Tag ist der Eintritt frei. Zudem starte das Quiz "Professor von Eulenschnurz: Jäger des verworrenen Quatsches". Ab 24. Juli ist die neue Sonderausstellung "Kunst in Miniatur: Antike Gemmen aus Bayern" zu sehen.

"Die Corona-Inzidenzzahlen im Landkreis Pfaffenhofen sind aktuell stark rückläufig", freut sich Museums-Leiter Tobias Esch. Daher habe er sich mit seinem Team dazu entschlossen, das Museum zumindest wieder für Einzel-Besucher sowie zusammengehörige Kleingruppen zu öffnen. "Eine Durchführung von Veranstaltungen und museums-pädagogischen Programmen ist derzeit aber leider noch nicht möglich", bedauert Esch. Zu den Lockerungen der Corona-Beschränkungen im Landkreis Pfaffenhofen finden Sie hier weitere ausführliche Informationen: Massive Lockerungen der Corona-Regelungen im Landkreis Pfaffenhofen und Kreis Pfaffenhofen: Außen-Gastronomie und Kinos dürfen wieder öffnen

"Das bewährte Schutz- und Hygiene-Konzept ermöglicht den Gästen einen sicheren Besuch, zumal die weitläufige Dauer-Ausstellung von einer leistungsstarken Klima- und Lüftungs-Anlage stetig mit Außenluft versorgt wird", teilte das Kelten-Römer-Museum mit. Ein wesentliches Element ist den Angaben zufolge die klar ersichtliche Wegeführung, die Begegnungen im Museum vermeiden soll. Und: "Die Besucher müssen untereinander und zum Museums-Personal 1,5 Meter Abstand halten und zudem eine FFP2-Maske tragen." Für Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 14 Jahren sei zumindest ein einfacher Mund-Nasen-Schutz vorgeschrieben. Die Kleinsten seien auch davon befreit.

 

Angesichts weiterhin schwankender Corona-Inzidenzwerte im Landkreis Pfaffenhofen bittet Museums-Chef Esch: "Vor dem Besuch des Kelten-Römer-Museums sollte man sich rechtzeitig telefonisch informieren, ob eine Termin-Buchung erforderlich ist." Auskunft erhalten die Besucher unter der Nummer (0 84 59) 32 37 3-0. Verbindliche Termin-Buchungen sollten laut Esch möglichst bis 15 Uhr am Vortag des Besuchs vorgenommen werden. "Die von Bund und Ländern vereinbarten und auch in Bayern geltenden Corona-Regelungen sehen vor, dass die Pflicht zur Registrierung und Termin-Buchung nur bei einer konstanten Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Fällen pro 100 000 Einwohnern entfallen kann, was im Landkreis Pfaffenhofen aktuell noch nicht gegeben ist."

"Unsere Besucherinnen und Besucher können sich in den nächsten Wochen auf einige besondere Angebote freuen", sagt Esch. Am Mittwoch, 2. Juni, feiert das Museum sein 15-jähriges Bestehen. An diesem Tag sei der Eintritt frei. Zudem starte – mit zweimonatiger Verzögerung – endlich das Quiz "Professor von Eulenschnurz: Jäger des verworrenen Quatsches". Das humoristische Suchspiel sei für Menschen ab zehn Jahren empfohlen und locke mit tollen Preisen.

Ab Samstag, 24. Juli, sei dann die neue Sonderausstellung "Kunst in Miniatur: Antike Gemmen aus Bayern" zu sehen. Sie präsentiere farbige Schmucksteine der Römerzeit, in die filigrane Miniaturbilder mit faszinierenden Motiven eingeschnitten seien. Die Gäste erfahren auch, wie die antike Steinschneidekunst im mittelalterlichen und neuzeitlichen Bayern aufgegriffen wurde: von der Wiederverwendung alter Gemmen über ihre Erforschung und Sammlung bis hin zum Schnitt neuer Steine mit antiken Motiven, die man häufig zu Repräsentationszwecken nutzte. 


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