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Zur Vorbereitung auf einen möglichen Ausbruch der "Afrikanischen Schweinepest" findet am Samstag eine Zaunbau-Übung statt.

(ty) Zur Vorbereitung auf einen möglichen Ausbruch der so genannten Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Freistaat findet am kommenden Samstag, 26. Juni, eine vom bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittel-Sicherheit (LGL) und dem Veterinäramt des Landkreises Freising organisierte Übung zur Errichtung eines Elektro-Zaunes statt. Bei der Aktion wird nach Angaben des Landratsamts ein Zaun durch das Technische Hilfswerk (THW) und die bayerischen Staatsforsten (BaySF) im Bereich des Staatsforstes zwischen Freising und Wippenhausen errichtet (siehe Karte unten).

"Schnell und flexibel installierbare elektrische Weidezäune können die Wanderung des Schwarzwildes beschränken und so im Ernstfall der Ausbreitung des ASP-Virus wirksam entgegenwirken", erklärt die Kreis-Behörde in einer aktuellen Pressemitteilung. Für die Übung am Samstag werde der nördliche Forstweg im Thalhauser Forst, Waldstück Wippenhauser-Einfang, für wenige Stunden gesperrt sein. "Zäunungen sind eine wichtige Sofort-Maßnahme zur Eindämmung der ASP, umso wichtiger ist es, die Zusammenarbeit und Koordination von Behörden und Einsatzkräften für einen reibungslosen Ablauf im Ernstfall zu trainieren", erklärt Peter Wallner, der Vize-Präsident des LGL.

Die ASP kann laut offiziellen Angaben sowohl direkt über Tierkontakte als auch indirekt zum Beispiel durch nicht durcherhitzte Lebensmittel übertragen werden. Der Freistaat ergreife daher unter Federführung des bayerischen Verbraucherschutz-Ministeriums seit Jahren eine Vielzahl von Maßnahmen, um einen Ausbruch im Freistaat möglichst zu verhindern. Bisher sei in Bayern kein ASP-Fall aufgetreten. Weiterführende Infos zur ASP finden sich auf der LGL-Homepage; hier der direkte Link.

 

Geobasisdaten: Bayerische Vermessungsverwaltung; markierter Abschnitt "Zaunbaustrecke" hinzugefügt durch LGL.


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