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Seit Mai 2019 galten in den beiden Gemeinden spezielle Vorschriften. Ab morgen sind diese Auflagen hinfällig.

(ty) Seit Mitte Mai des Jahres 2019 galten im Landkreis Pfaffenhofen nur noch die Gebiete der zwei Gemeinden Hohenwart und Gerolsbach als Blauzungen(BT)-Sperrgebiet. "Für das BT-Virus empfängliche Zucht- und Nutztiere – Rinder, Schafe, Ziegen – durften seitdem aus diesen beiden Gemeinden nur noch unter bestimmten Bedingungen in freie Gebiete verbracht werden", erklärte das Pfaffenhofener Landratsamt zum Hintergrund. Die Kreisbehörde hat diese zwei Sperrzonen nun nach eigenen Angaben zum morgigen Freitag, 25. Juni, mittels einer erlassenen Allgemein-Verfügung aufgehoben.

Vorausgegangen sei diesem Schritt ein Schreiben des bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, in dem darüber informiert worden sei, dass die Europäische Kommission ganz Bayern als "BT-seuchenfreie Zone" eingestuft habe. Gemäß einer Verordnung war um einen BT-Ausbruch im Februar 2019 im Rems-Murr-Kreis (Baden-Württemberg) ein 150-Kilometer-Sperrgebiet errichtet worden, in dem sich bislang auch die beiden genannten Kommunen aus dem Kreis Pfaffenhofen befanden. Zunächst waren auch Reichertshofen, Scheyern, Pörnbach, Jetzendorf, Baar-Ebenhausen, Manching und Pfaffenhofen betroffen.

Das Landratsamt erklärte damals: "Die Blauzungen-Krankheit (BT) ist eine virusbedingte Infektion insbesondere der Rinder und Schafe. Bei Schafen kann die Krankheit akut verlaufen, während sie bei Rindern in der Regel ohne beziehungsweise nur mit milden Krankheits-Symptomen verläuft. Ziegen, Neuweltkameliden (unter anderem Lamas, Alpakas) und Wildwiederkäuer sind für die BT ebenfalls empfänglich. Es gibt zahlreiche Serotypen des Virus. Es wird über kleine, blutsaugende Mücken (Gnitzen) der Gattung Culicoides zwischen empfänglichen Tieren übertragen. Menschen können sich dagegen nicht anstecken."

Bisherige Beiträge zum Thema:

Blauzungen-Krankheit: Hohenwart und Gerolsbach bleiben im Sperrgebiet

Blauzungen-Krankheit: Restriktions-Gebiete jetzt auch im Kreis Pfaffenhofen


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