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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Spezial-Thema bei Feuerwehr-Übung

(vi) Angesichts des rückläufigen Corona-Infektions-Geschehens auch  im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen laufen bei der Feuerwehr in Waidhofen wieder die Präsenz-Übungen an. Darauf hatten viele gewartet – und zum Re-Start stand auch gleich ein Spezial-Thema auf dem Programm, das immer mehr an Bedeutung gewinnen dürfte: Der Umgang mit und das Löschen von Elektro-Autos (siehe Fotos). Die Anzahl der E- und Hybrid-Fahrzeuge nimmt auch in der Region zu; gerade deswegen sehen sich die Floriansjünger immer öfter auch bei Einsätzen mit ihnen konfrontiert.

Damit die Ehrenamtlichen von der Feuerwehr wissen, wie sie in welcher Situation mit einem Fahrzeug, das über einen E- oder Hybrid-Antrieb verfügt, umgehen müssen, setzte die Feuerwehr-Führung auf einen Fachvortrag. Josef Fasold Geschäftsführer des gleichnamigen Berge-, Pannen- und Abschlepp-Unternehmens aus Waidhofen, zeigte  die Besonderheiten solcher Fahrzeuge auf und informierte über die Gefahren.

Das einfache Ablöschen mit Wasser gilt demnach im Falle eines E-Auto-Brandes nicht als die beste Lösung. 72 Stunden sollen das betroffene Fahrzeug und die darin verbaute Batterie in einem speziellen Container, der mit Wasser geflutet wird, ruhen, um ein Wiederaufflammen oder die Entstehung eines Brandes zu verhindern.

Entscheidung über Pfaffenhofener Volksfest

(ty) Am kommenden Donnerstag, 8. Juli, tagt ab 17 Uhr der Pfaffenhofener Stadtrat. Auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung stehen insgesamt acht Punkte. Unter anderem berät das Gremium über die Belegung der städtischen Kitas im bevorstehenden Kindergartenjahr, über die Erstellung einer Biodiversitäts-Strategie für die Kreisstadt sowie über einige Bauthemen. Außerdem steht vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie die Entscheidung an, ob das Volksfest in diesem Jahr in gewohnter Form stattfindet oder abgesagt wird. Zum Hintergrund: Gibt es in Pfaffenhofen heuer wieder ein Volksfest? Entscheidung verschoben

Seit dem Beginn der Pandemie tagen die Gremien des Stadtrats in der Aula der Grund- und Mittelschule am Kapellenweg 14, wo die Sicherheits-Abstände für die Mitglieder des Stadtrats und für Besucher gewährleistet werden sollen. Alle Anwesenden müssen eine FFP2-Maske tragen. Der öffentliche Teil der Sitzung wird ab 18 Uhr live im Internet auf www.pfaffenhofen.de/livestream übertragen. Die Aufzeichnung ist später im Archiv auf www.pfaffenhofen.de/archivplayer zu sehen.

 

"Fridays For Future"-Demo in Wolnzach

(ty) Am kommenden Freitag, 9. Juli, soll es auf dem Rathausplatz in Wolnzach eine zweite Demonstration im Rahmen von "Fridays For Future" (FFF) geben. Wie von Seiten der Organisatoren mitgeteilt wurde, soll die Veranstaltung um 14 Uhr beginnen. An die Kundgebung werde sich ein Marsch durch die Ortsmitte anschließen. "Ein Buszubringer von Rohrbach für Teilnehmer aus der Umgebung ist angefragt", schreiben Benedikt Schmitz und Micha Lohr in einer Pressemitteilung.

Im Oktober 2019 hatte in Wolnzach zum ersten Mal eine "Fridays For Future"-Demo stattgefunden. Nach Angaben der Verantwortlichen waren damals 150 Teilnehmer dabei. "Im Zeitraum zwischen dieser Aktion und der jetzt anstehenden gab es zwar keine konkreten Aktionen – vor allem wegen der Corona-Pandemie. Nichtsdestotrotz hat die Ortsgruppe nie aufgehört zu existieren", heißt es weiter. Die Organisatoren seien der Auffassung, dass trotz oder gerade wegen der Pandemie Demonstrationen für mehr Klimaschutz und Klimagerechtigkeit extrem wichtig seien.

"Wir sehen, dass die Politik immer noch nicht handelt. Es scheint fast so, als würde man sich hinter der natürlich großen Gefahr der Pandemie verstecken und diese als Vorwand nutzen, um nichts für das Klima tun zu müssen", so Benedikt Schmitz vom hiesigen FFF-Organisationsteam. "Das ist absurd, denn wenn wir die globale Erderwärmung noch stoppen wollen, müssen spätestens jetzt konkrete Schritte gegangen werden." Den Aktivisten gehe es vor allem auch um die Rolle, die Deutschland im Kampf gegen den Klimawandel innehabe – in erster Linie um die globale Verantwortung, die es als eines der reichsten Länder der Welt trage.

"Deutschland hat in der Vergangenheit mit die meisten Emissionen ausgestoßen und tut das noch heute. Gleichzeitig leiden wir hier deutlich weniger unter den Folgen der Erderwärmung als die Menschen im globalen Süden, die aber nur einen winzigen Bruchteil zu dieser Krise beigetragen haben", so Schmitz. "Daraus resultiert eine enorme Verantwortung, möglichst früh klimaneutral zu werden und andere Länder auf ihrem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen." Aber auch lokale und regionale Themen beschäftigen die hiesigen FFF-Aktiven. "Das Waldsterben, das Insektensterben und die immer schwereren Verhältnisse für Landwirte hängen mit der Klimakrise zusammen."

Grüne laden zur Jahresversammlung

(ty) Der Grünen-Ortsverband für Wolnzach und Rohrbach hält am kommenden Samstag, 10. Juli, seine Jahreshauptversammlung ab. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr im Gasthaus Breitnerhof im Wolnzacher Ortsteil Starzhausen. "Wir wollen nicht nur berichten was wir hier vor Ort angepackt haben, sondern auch in den Bundestags-Wahlkampf starten", kündigte der Grünen-Ortsvorsitzende Frank Bittenbinder heute an. Seinen Worten zufolge wurde Leon Eckert aus dem Landkreis Freising eingeladen; er ist bei der anstehenden Bundestagswahl der Direkt-Kandidat der Grünen im hiesigen Wahlkreis. Eckert werde über das Wahlprogramm der Partei sprechen. "Alle Interessierten sind herzlich eingeladen", betont Bittenbinder.

Randale in Wolnzach: Zeugen gesucht

(ty) Am gestrigen Abend sind gegen 21.30 Uhr bei der Polizeiinspektion in Geisenfeld mehrere Mitteilungen darüber eingegangen, dass zwei Männer auf der Preysingstraße in Wolnzach randalieren: Es seien mehrere Mülltonnen umgekippt sowie deren Inhalt auf die Straße geworfen worden. Zudem sollen die beiden Unbekannten auch gegen Glasscheiben geschlagen haben. Von den angerückten Gesetzeshütern konnten die beiden Männer laut heutiger Meldung nicht ausfindig gemacht werden. "Schäden konnten bislang nicht festgestellt werden, auch der ausgeschüttete Müll war bereits wieder aufgesammelt worden", so ein Polizei-Sprecher. Die beiden bislang nicht identifizierten Männer werden als Anfang 20 Jahre alt und etwa 175 bis 180 Zentimeter groß beschrieben – einer ist angeblich schlank, der andere korpulent. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer (0 84 52) 72 00 entgegen.

 

Wenig Interesse: Sonder-Impf-Aktion fällt aus

(ty) Angesichts der aktuell mangelnden Impfbereitschaft im Landkreis Freising müsse die Corona-Sonder-Impf-Aktion mit den Vakzinen von "Biontech" und "Moderna" für 3240 Bürger am 10. und 11. Juli in der Freisinger Realschule "Gute Änger" sowie in der Impf-Zentrum-Außenstellen in Au in der Hallertau abgesagt werden. Das Landratsamt berichtete heute von gerade einmal 248 Anmeldungen in Freising. Angemeldete Bürger werden von der Behörde darum gebeten, über das offizielle Registrierungs-Portal auf https://impfzentren.bayern einen neuen Termin im Impf-Zentrum auszuwählen. Dies sei zeitnah möglich.

Alle impfwilligen Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Freising seien weiterhin aufgerufen, sich über das genannte Online-Portal für die Impfung gegen das Corona-Virus anzumelden. Das Landratsamt von Freising weist in einer aktuellen Pressemeldung darauf hin, "dass für einen erfolgreichen Impffortschritt möglichst viele Bürger registriert sein müssen, um die Impfbereitschaft im Landkreis erfassen und die Termine entsprechend organisieren zu können".

Neu: Kostenlose Energie-Beratungen

(ty) Infolge der neu geschlossenen Zusammenarbeit zwischen dem "Verbraucher-Service Bayern e.V." und dem Kreis Neuburg-Schrobenhausen werden zukünftig kostenlose und neutrale Energie-Beratungen für die Landkreis-Bürger angeboten. Das wurde aus dem Landratsamt mitgeteilt. Die ersten Gratis-Beratungen finden am Mittwoch, 14. Juli, und am Mittwoch, 28. Juli, nachmittags statt. Eine lokale Energie-Beraterin werde dabei 45 Minuten zur Verfügung stehen. Corona-bedingt erfolge die Beratung zunächst nur telefonisch. Eine Anmeldung sei über die kostenfreie Rufnummer der Verbraucher-Zentrale unter 08 00 - 80 98 02 400 möglich. "Bitte geben Sie dazu als Stützpunkt Neuburg an", so eine Behörden-Sprecherin.

"Steigende Energiepreise, schwindende Ressourcen, Belastungen für das Klima und die Umwelt: Es gibt ausreichend Gründe, Energie sparsam und effizient einzusetzen", hießt es aus dem Landratsamt von Neuburg-Schrobenhausen. Und an die Adresse der Bürger: "Im Gespräch mit einem regionalen Energieberater erhalten Sie Beratung zu allen Energiethemen rund um Ihr bestehendes oder geplantes Haus, beispielsweise zur Erneuerung der Heizungsanlage, Förderungen, Photovoltaik, Batteriespeicher, Stromverbrauch, Heiztechnik, Dämmung und weiterer regenerativer Energien."

Prognose zur Kirschen-Ernte

(ty) Nach ersten Schätzungen der bayerischen Marktobstbauern wird im laufenden Jahr im Freistaat eine Kirschen-Ernte von rund 32 700 Dezitonnen erwartet. Im vergangenen Jahr war die Ernte enorm durch Spätfrost beeinflusst worden. In diesem Jahr startete die Kirschblüte infolge der Kältewelle im Frühjahr verspätet, wodurch sich auch die Ernte verzögert und die Erträge zum jetzigen Zeitpunkt sehr schwer abschätzbar sind. Insbesondere bei den Sauerkirschen wird eine verlässliche Ertragsschätzung dadurch erschwert, da die Reifezeit später als bei der Süßkirsche stattfand. Sorge bereiteten auch die schweren Unwetter, die Ende der zweiten Junihälfte regional niedergegangen sind. Laut der Berichterstatter des bayerischen Landesamts für Statistik ist es noch unklar, welche Schäden diese angerichtet haben.

Aktuell erwarten die Obstberichterstatter eine Erntemenge von rund 29 500 Dezitonnen bei Süßkirschen und von 3200 Dezitonnen bei Sauerkirschen. Im Vergleich zum Vorjahr, das von stark unterdurchschnittlichen Erträgen bis hin zu Totalausfällen geprägt war, ist dies eine Erntesteigerung um 84,4 Prozent (16 000 Dezitonnen) bei Süßkirschen und um 18,5 Prozent (rund 2700 Dezitonnen) bei Sauerkirschen.

Nach den ersten Annahmen beläuft sich der durchschnittliche Hektar-Ertrag von Süßkirschen in Bayern auf 52,3 Dezitonnen und bei Sauerkirschen auf 51,5 Dezitonnen. Die Erträge liegen somit bei Süßkirschen (49,5 Dezitonnen) leicht über und bei Sauerkirschen (58,6 Dezitonnen) unter dem Durchschnitt der letzten sechs Jahre. Die erste Schätzung liefert Näherungswerte zur bayerischen Kirschenernte 2021. Das endgültige Ergebnis liegt im September vor und ist von weiteren Witterungseinflüssen und entsprechenden Einschätzungen der Ernteberichterstatter abhängig. 

 


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