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Ein 20-Jähriger hüpfte vom Sprungbrett ins Wasser, verlor das Bewusstsein und ging unter. 

Ursprüngliche Meldung:

(ty) In einem Freizeit-Bad an der Martin-Ludwig-Straße in Gaimersheim haben zwei Besucher am gestrigen Nachmittag einem 20-Jährigen mutmaßliche das Leben gerettet. Die beiden Männer stellten laut heutiger Mitteilung der Polizei gegen 16 Uhr am Boden des Sprungbeckens eine regungslose Person fest. "Geistesgegenwärtig retteten sie den 20-Jährigen vom Grund des Beckens", heißt es im Bericht der Polizei. Und: "Da er keinen Puls mehr hatte, begannen sie sofort mit Wiederbelebungs-Maßnahmen."

Die Reanimations-Bemühungen hatten den Angaben zufolge nach kurzer Zeit Erfolg. "Bei Eintreffen der Rettungskräfte war der 20-Jährige bereits wieder bei Bewusstsein", so die Ingolstädter Polizeiinspektion. "Er wurde nach notärztlicher Versorgung zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht." Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der 20-Jährige ohne Fremdbeteiligung vom Sprungbrett gehüpft und unmittelbar danach bewusstlos geworden. Den genauen Hergang versuchen die Beamten nun durch weitere Ermittlungen zu klären.

Nachtrag der Polizei

Am 13. Juli teilte die Polizei folgendes mit: "Im Falle des Bade-Unfalls vom vergangenen Sonntag in Gaimersheim ergaben die weiteren polizeilichen Ermittlungen, dass an der Rettung weitere Personen beteiligt waren: Entgegen der ersten Meldung wurde der unter Wasser befindliche bewusstlose Mann durch einen vor Ort befindlichen Schwimmmeister aus dem Sprungbecken gerettet und unter Mithilfe der Badegäste aus dem Wasser verbracht. Auch waren es der Schwimm-Meister und dessen Kollege, welche den Notruf verständigten und mit Unterstützung der beiden Badegäste unmittelbar mit der Reanimation begannen. Dem schnellen, beherzten Eingreifen des Schwimmbad-Personals und der Badegäste ist es zu verdanken, dass der Bade-Unfall letztlich ohne schwere Folgen ausging."


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