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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Neues Jahresprogramm des Exerzitien-Hauses

(pba) Das neue Jahresprogramm des diözesanen Exerzitien-Hauses "St. Paulus" in Leitershofen (Foto oben) lädt in diesem Jahr wieder zu persönlicher Besinnung und Einkehr ein und möchte "Freiräume für die Seele anbieten". Neben dem vielfältigen Angebot an Exerzitien und Besinnungstagen stehen zwei Formate neu auf dem Programm: die 24-Stunden-Auszeit für Erwachsene zwischen 30 und 45 Jahren sowie Oasen-Tage für Priester. Im Exerzitien-Haus gelten corona-bedingt die jeweils aktuellen Hygiene- und Schutz-Regelungen. Im Moment bedeutet das 2G für alle Veranstaltungen. Die Möglichkeit zur Programmheft-Bestellung sowie weitere Infos gibt es unter www.exerzitienhaus.org.

Pfarrer Christian Hartl ist zwar noch keine 100 Tage als bischöflicher Beauftragter für geistliches Leben in der Diözese Augsburg – zu der auch Teile des Landkreises Pfaffenhofen gehören – und geistlicher Direktor im Exerzitien-Haus "St. Paulus" im Amt, doch er hat eine klare Vorstellung von der Bedeutung und Verantwortung, ein solches Refugium zu betreiben und es zu leiten. "Das Exerzitien-Haus möchte einen Freiraum für die Seele anbieten – in dem Bemühen, den so unterschiedlichen Lebensbedingungen der Menschen unserer Tage gerecht zu werden."

Neben verschiedenen Exerzitien-Angeboten – Einzel-Exerzitien, Exerzitien mit Impulsen, Kar- und Ostertage im Exerzitien-Haus – ist und bleibt der "Stille Tag" ein beliebtes Format. Er beginnt am Freitagabend mit dem Abendessen und endet am Samstag um 17 Uhr. Kurze Impulse zu einem Thema, Angebot für ein persönliches Gespräch, eine gemeinsame Gebetszeit am Morgen und durchgehendes Schweigen prägen dieses Veranstaltungs-Format. Der nächste "Stille Tag" findet in der Fastenzeit am 25./26. März statt. Im April begleitet die Tanz-Pädagogin Astrid Schmidt den Stillen Tag (29./30. April).

Die 24-Stunden-Auszeit bietet Erwachsenen zwischen 30 und 45 Jahren, die sich in der "Rushhour des Lebens" zwischen beruflichen, familiären und anderen Anforderungen befinden, die Gelegenheit zu einer Pause. Innehalten, Kraft schöpfen, sich neu ausrichten. Diese Möglichkeit bietet die neue Referentin Daniela Kaschke erstmalig von 27. bis 28. Mai zum Thema "Leuchten wäre schön". Ein weiterer Termin ist am 14. und 15. Oktober geplant.

Für Kaschke fiel dieses neue Veranstaltungs-Format nicht vom Himmel, sondern lag auf der Hand: "Ich kenne das aus meinem Umfeld und auch von mir selbst. Es ist eine intensive Lebensphase. Beruf, Familie, Verpflichtungen, Sozialleben. Wir arbeiten an unseren Lebenszielen und das fordert uns. Pausen kommen da oft nicht vor. Umso wichtiger ist es, sich auch einmal Zeit nur für und mit sich selbst zu gönnen. Damit dies leichter zu organisieren ist, haben wir das Mini-Format von 24 Stunden gewählt."

Ebenfalls neu im Programm sind die Oasen-Tage für Priester, die Hartl anbietet: am 6./7. März und am 25./26. September. Zudem soll es im Sommer unter dem Thema "Buen Camino" auch geistliche Tage mit Pilgern auf dem Augsburger Jakobsweg geben. Diese sind für die Woche von 31. Juli bis 3. August geplant. Das Thema "Kunst in Leitershofen" wird nach wie vor großgeschrieben: Am Sonntag, 6. März, wird um 12 Uhr die Gemeinschafts-Ausstellung zum Thema "Gnade – Grace – Grazie" mit Werken von Heidi Esch, Margret Färber, Heinrich Schreiber, Günther Nietsch, Jonas Ochs und Sibylle Semlitsch eröffnet. Die Ausstellung läuft dann bis zum 24. April.

Pfaffenhofen und städtische Beteiligungen

(ty) Die Stadt Pfaffenhofen hat auch für das vergangene Jahr einen gesammelten Bericht über ihre Beteiligungen vorgelegt. Nach der bayerischen Gemeinde-Ordnung ist dem Stadtrat jährlich über alle privat-rechtlichen Unternehmen zu berichten, an denen die Kommune Anteile von mindestens fünf Prozent hält. Dadurch bleibt für die Gemeinde und für die Bürger die Erfüllung öffentlicher Aufgaben auch bei privatrechtlicher Ausgliederung transparent.

An drei Unternehmen ist die Stadt zu 100 Prozent beteiligt. Dabei handelt es sich um das öffentlich-rechtlich organisierte Kommunal-Unternehmen "Stadtwerke Pfaffenhofen a. d. Ilm" sowie die "Wohnraum-Beschaffungs- und Stadtentwicklungs-Gesellschaft Pfaffenhofen a. d. Ilm mbH" (WBG) und die "Wirtschafts- und Service-Gesellschaft mbH für die Stadt Pfaffenhofen a. d. Ilm" (WSP). An der "Natur in Pfaffenhofen a. d. Ilm 2017 GmbH" hält die Stadt 60 Prozent und an der "Montessori-Betreibergesellschaft Pfaffenhofen mbH" 26 Prozent.

Über die Stadtwerke ist Pfaffenhofen mittelbar an deren Töchtern beteiligt, und zwar jeweils mit 51 Prozent an der "Stromversorgung Pfaffenhofen a.d. Ilm Verwaltungs GmbH", der "Stromversorgung Pfaffenhofen a.d. Ilm GmbH & Co. KG", der "Gasversorgung Pfaffenhofen a.d. Ilm Verwaltung GmbH", der "Gasversorgung Pfaffenhofen a.d. Ilm GmbH & Co. KG" sowie mit 100 Prozent an der "Bäder Pfaffenhofen a.d. Ilm GmbH". Einzig neu hinzugekommen ist im vergangenen Jahr die "Stadtbus Pfaffenhofen a.d. Ilm GmbH".

Unabhängig davon ist die Stadt auch Mitglied in mehreren öffentlich-rechtlichen Zweckverbänden – darunter drei regionale Wasserversorger, der "Zweckverband Sparkasse Pfaffenhofen", der "Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung Südostbayern" – sowie im "Planungsverband Windkraftplanung Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm". Der detaillierte Beteiligungs-Bericht liegt in der Kämmerei beim Beteiligungs-Management aus und ist im Internet einsehbar unter diesem Link.

 

Nächster digitaler Senioren-Treff am Montag

(ty) Im Senioren-Büro der Stadt Pfaffenhofen finden jeden Montag und jeden zweiten Mittwoch ab 10 Uhr digitale Treffen statt. Am kommenden Montag, 24. Januar, geht es dabei um die städtische Wohnraum-Beschaffungs- und Stadtentwicklungs-Gesellschaft (WBG). Deren Geschäftsführerin Birgit Mitterhuber stellt dabei laut Ankündigung diese Tochter-Gesellschaft der Kreistadt sowie ihre Aufgaben und aktuellen Projekte vor. Derzeit verwaltet die WBG nach Angaben aus dem Rathaus insgesamt rund 300 Wohn- und vier Gewerbeeinheiten. Im Herbst vergangenen Jahres hat die WBG 30 neue Wohnungen im Baugebiet "Heißmanning Weingartenfeld" fertiggestellt (Foto unten).  

 

Interessierte können kostenlos per PC, Laptop, Tablet oder Smartphone an diesen Online-Senioren-Treffs teilnehmen. "Auch eine einmalige Teilnahme ist selbstverständlich möglich", wird betont. Ehrenamtliche Trainer des Senioren-Büros unterstützen bei der Installation des benötigten Programms und beim Bedienen der Video-Konferenz. Das Senioren-Büro stelle bei Bedarf auch Webcams und Headsets als Leihgeräte zur Verfügung. Wer teilnehmen wolle, können sich telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 87 92 0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden. (Foto: Stadtverwaltung Pfaffenhofen)

"Gesellschaftliche Vielfalt im Ehrenamt": Bis zu 10 000 Euro Förderung

(ty) Die "Zukunfts-Stiftung Ehrenamt Bayern" fördert in diesem Jahr Ehrenamts-Projekte zum Thema "Gesellschaftliche Vielfalt im Ehrenamt". Darauf hat das am Pfaffenhofener Landratsamt angesiedelte Koordinierungs-Zentrum für bürgerschaftliches Engagement (Kobe) jetzt hingewiesen. "Damit sollen neue Initiativen, Projekte und Ideen unterstützt werden, die mit zukunfts-weisenden Konzepten und Ideen durch ehrenamtlichen Einsatz das Gemeinwohl nachhaltig stärken, unterstützen und weiterentwickeln", erklärt Uschi Schlosser vom Kobe. Ihren Worten zufolge sind alle zur Bewerbung aufgefordert, die ein Projekt im Bereich Inklusion, Integration oder in anderen Bereichen umsetzen möchten.

Gefördert werden können laut Mitteilung des Pfaffenhofener Landratsamts beispielsweise Projekte, die Menschen mit Migrations-Hintergrund für ein Ehrenamt begeistern, die gesellschaftliche Integration von Flüchtlingen lokal unterstützen oder die Freiwilligen-Arbeit vor Ort diverser gestalten. Um eine Förderung bewerben können sich laut Kobe-Erklärung gemeinnützige Organisationen, Vereine, Ideenträger und Initiativen. Sie könnten dabei erstmalig eine Fördersumme von bis zu 10 000 Euro  erhalten. Die Bewerbungsphase laufe noch bis 16. März dieses Jahres. Weitere Informationen, auch zur Bewerbung, gibt es unter diesem Link.

Auf den Spuren von Uhu und Waldkauz

(ty) "Mitten im Winter sind viele unserer Eulen bereits voll in Stimmung", heißt es aus dem Landratsamt von Neuburg-Schrobenhausen: "Sie markieren ihre Reviere, buhlen um Partner und stimmen sich mit diesem auf die Brut-Saison ein." Das sei "genau die richtige Zeit, um das Verhalten der Waldtiere unter fachkundiger Führung zu erkunden". Deshalb biete die Untere Naturschutz-Behörde im Rahmen der "Bayern-Tour Natur" eine Führung für alle Interessierten an. Laut Ankündigung nähern sich die Teilnehmer den Balzplätzen von Uhu und Waldkauz, lauschen deren urigen Lauten und erfahren einiges über deren Vorlieben. "Auch andere rätselhafte Tierstimmen des Abends und der Nacht erfahren ihre Aufklärung", wird versprochen.

Die Führung findet am kommenden Freitag, 28. Januar, von 16.30 Uhr bis 19.00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Parkplatz auf der Nordseite der Staustufe in Bittenbrunn. Festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung sind erforderlich. Die Gebühr für die Teilnehmer beträgt jeweils fünf Euro, Kinder unter zwölf Jahren dürfen gratis mit. Um Anmeldung wird per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis spätestens 27. Januar gebeten. Es gelte die 2G-Regel: Teilnehmer müssten vollständig gegen Corona geimpft oder von einer Corona-Infektion genesen sein. Außerdem besteh FFP2-Masken-Pflicht während der Veranstaltung.

 

Endspurt für Bewerbung um Jugend-Kulturpreis

(ty) Der Jugend-Kreistag des Landkreises Freising verleiht auch heuer den Jugend-Kulturpreis. Noch bis Ende Januar können Vorschläge aus den Bereichen bildende Kunst, darstellende Kunst, Literatur, Musik, künstlerische Interpretation, Theater, Kabarett, Poetry-Slam, Stand-up-Comedy, Malerei, Fotografie und Film eingereicht werden. Darauf hat das Landratsamt jetzt noch einmal hingewiesen. Der Jugend-Kulturpreis ist demnach mit insgesamt 1500 Euro ausgestattet. Bewertet werden die künstlerischen Eingaben von einer achtköpfigen Jury.

Vorschläge können per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder postalisch (Kommunale Jugendarbeit, Amt für Jugend und Familie, Landshuter Str. 31, 85356 Freising) gesendet werden. Es seien auch Eigenbewerbungen möglich. "Die Bewerbung sollte entsprechend aussagekräftig sein, damit sich die Jury ein umfassendes Bild machen kann", wird betont. Abgabeschluss sei am Montag, 31. Januar. Bei weiteren Fragen könne man sich an die kommunale Jugendarbeit am Landratsamt von Freising unter der Telefonnummer (0 81 61) 6 00 - 7 31 oder - 2 27 wenden.

Zur Eingabe der Werke wird darum gebeten, diese auf You-Tube hochzuladen und einen Link gegebenenfalls mit Passwort zuzusenden beziehungsweise bei Fotos oder Bildern pdf-Dateien zu generieren und diese zuzuschicken. Eine weitere Möglichkeit bestehe darin, einen Cloud-Zugang zu erhalten. Dazu müsse vorab eine Anfrage gestellt werden. "Leider können keine USB-Sticks, CDs oder Clouds wie Dropbox angenommen / geöffnet werden", heißt es weiter. Handwerkliche Stücke könnten auch direkt an der Vimystraße 32 im Büro 3 vorbeigebracht werden.


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