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Bei der Kontrolle auf der A9 im Kreis Freising wurden den Beamten gefälschte Dokumente präsentiert. Die Vierbeiner sind jetzt im Tierheim. 

(ty) Den richtigen Riecher hatten ganz offensichtlich die Schleierfahnder von der Verkehrspolizei-Inspektion aus Freising am gestrigen Nachmittag auf der A9 in Richtung Norden. An der Autobahn-Rastanlage Fürholzen-Ost unterzogen sie laut heutiger Mitteilung gegen 14.45 Uhr einen bulgarischen Kleinbus einer allgemeinen Kontrolle. In dem Wagen seien dabei drei Hunde-Welpen entdeckt worden. Für diese habe der Fahrer den Beamten zwar Heimtier-Ausweise ausgehändigt, allerdings seien diese nicht für die transportierten Vierbeiner ausgestellt worden. "Echte Dokumente konnten die bulgarischen Insassen nicht vorzeigen", heißt es weiter.

Letztlich seien zwei Hauptbeschuldigte ermittelt worden, die sich nun wegen Urkunden-Fälschung sowie wegen Ordnungswidrigkeiten verantworten müssten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft seien die 34 und 35 Jahre alten Bulgaren, die in Deutschland keinen Wohnsitz haben, wieder entlassen worden. "Die noch viel zu jungen Hundewelpen wurden an das Tierheim übergeben", berichtet ein Polizei-Sprecher. "Laut Beurteilung der Tierärztin wurden sie viel zu früh von der Mutter getrennt und waren in schlechter körperlicher Verfassung." Da den Angaben zufolge auch die in Deutschland notwendigen Impfungen fehlten, werden die Welpen jetzt in der Quarantäne-Station versorgt und von Tierärzten betreut.

Polizei und Veterinär-Behörden raten:

  • Lassen Sie sich das Muttertier unbedingt zeigen. Beobachten Sie dabei auch deren Umgang mit den Welpen.
  • Niedrige Verkaufspreise deuten oft auf einen unseriösen Züchter hin.
  • Seriöse Züchter möchten wissen, in welche familiären und häuslichen Verhältnisse der Welpe kommt.
  • Bestehen Sie unbedingt auf einen Kaufvertrag, der auch die Haftung des Verkäufers beinhaltet.
  • Lassen Sie sich nicht auf Verkäufe auf Parkplätzen, Märkten, dreckigen Hinterhöfen oder zum Beispiel aus einem Kofferraum heraus ein.
  • Achten Sie darauf, dass die Welpen nicht zu dünn oder aufgebläht sind, ein gepflegtes Fell haben und sich nicht apathisch verhalten.
  • Unseriöse Züchter bieten oftmals mehrere Rassen an. Bei mehr als zwei Rassen und mehr als vier Würfen im Jahr, sollten Sie hellhörig werden.


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