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Beamte waren mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs. Als sie überholten, setzte der davor fahrende Audi-Lenker zum Links-Abbiegen an.

(ty) Insgesamt vier Verletzte und zwei Autos mit Totalschaden – das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls im Gemeinde-Bereich von Neuburg an der Donau, in den am gestrigen Nachmittag ein Polizeiauto während einer Einsatzfahrt verwickelt gewesen ist. Gekracht hat es gegen 16.45 Uhr auf der Staatsstraße 2035. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord mitteilte, wurden die beiden Polizeibeamten sowie der Fahrer (26) und die Beifahrerin (21) des anderem Wagens vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Straße war für fast zwei Stunden komplett gesperrt.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord war das mit zwei Beamten besetzte Dienst-Fahrzeug der Polizeiinspektion von Neuburg an der Donau auf der Staatsstraße 2035 in südlicher Richtung unterwegs. Wie es heißt, befanden sich die Gesetzeshüter auf einer Einsatzfahrt. Sowohl das Blaulicht als auch das Martinshorn seien in Betrieb gewesen. Vor dem Streifenwagen sei ein ebenfalls mit zwei Personen besetzter Audi in derselben Richtung gefahren. Als der Fahrer des Polizeiautos zum Überholen angesetzt habe, habe der 26 Jahre alte Audi-Lenker zeitgleich einen Abbiege-Vorgang nach links begonnen.

Daraufhin sei es zur Kollision der zwei Pkw gekommen. Die beiden Polizisten sowie der Audi-Fahrer und dessen 21-jährige Beifahrerin seien jeweils leicht verletzt worden. An den Fahrzeugen sei jeweils ein Totalschaden entstanden. Der Sachschaden wurde nach einer ersten Schätzung auf insgesamt rund 45 000 Euro beziffert. Neben dem Rettungsdienst waren auch die Feuerwehren aus Neuburg und Feldkirchen vor Ort im Einsatz. Die Floriansjünger sicherten die Unglücksstelle ab und leiteten den Verkehr um. Die Staatsstraße 2035 war in diesem Bereich bis etwa 18.30 Uhr vollständig gesperrt.



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