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Er ist der Sohn von Firmen-Inhaberin Michaela Schenk. Der Betrieb zählt 100 Mitarbeiter, produziert pro Jahr rund 20 Millionen Kleiderbügel für Kunden in fast 90 Ländern.

(ty) In der Führungs-Etage des Pfaffenhofener Kleiderbügel-Herstellers Mawa-GmbH gibt es Verstärkung: Wie heute per Presse-Mitteilung bekannt gegeben wurde, verantwortet Sebastian Schenk seit Oktober die Produktion sowie die Finanz- und Buchhaltungs-Abteilung in der Rolle des Geschäftsführers. Für das Unternehmen sei er kein Unbekannter: Bereits während seines Studiums habe der Sohn von Mawa-Inhaberin Michaela Schenk nämlich Projekte für die Firma begleitet. Die 1948 in Pfaffenhofen gegründete Mawa-GmbH zählt nach eigenen Angaben 100 Mitarbeiter und produziert pro Jahr etwa 20 Millionen Kleiderbügel für Kunden in fast 90 Ländern.

"Mein Studium der Betriebswirtschaftslehre sowie meine Ausrichtung auf Produktions-Management sind ideale Voraussetzungen für Mawa", sagt Sebastian Schenk und berichtet: "Nach meinem Master-Abschluss folgte der Einstieg in die Unternehmens-Beratung mit der Spezialisierung auf Restrukturierung, um einen möglichst breiten Erfahrungsschatz aufzubauen." Nun freut er sich nach eigenen Worten sehr darauf, "bei Mawa Projekte voranzutreiben sowie die Qualität und Prozesse in der Produktion noch weiter zu verbessern".

Als Unternehmens-Berater begleitete Sebastian Schenk – so heißt es in der aktuellen Presse-Mitteilung – Produktions-Unternehmen unterschiedlicher Industrie-Zweige aus der Krise in eine strategische Transformation. So habe er gelernt, auch in schwierigen Zeiten Chancen zu sehen und diese konsequent zu realisieren sowie Entscheidungen faktenbasiert zu treffen und sich auf die wesentlichen Stellschrauben zu konzentrieren.

"Obwohl sich Mawa nicht in einer Krisen-Situation befindet, möchte ich meine Erfahrungen gewinnbringend einsetzen", erklärt Sebastian Schenk. "Der Schlüssel dafür liegt für mich in einem immer klaren Blick auf den Markt und die eigene Leistungsfähigkeit sowie in einer offenen Kommunikation nach innen und außen. Er sehe in Mawa ein zukunftsfähiges Unternehmen; "das Team und die Produkte sind erstklassig".

Für viele kleinere und mittlere Unternehmen – die in Deutschland rund 99 Prozent aller Betriebe repräsentierten – stelle die Unternehmens-Nachfolge zunehmend eine Herausforderung dar, heißt es in der Presse-Information. Häufig gingen Übernahmen nicht mehr familien-intern vonstatten, sodass Alt-Inhaber und Alt-Inhaberinnen anderweitig einen Betriebs-Nachfolger suchten. "So war es auch bei meiner Unternehmens-Übernahme 2007", sagt Michaela Schenk.

"Nun wird die Mawa wieder innerhalb der Familie weitergeführt", betont sie. "Ich bin sehr froh, dass ich meine Leidenschaft für Mawa nun mit meinem Sohn teilen kann. In einer gemeinsamen Geschäftsführung sind wir ein starkes Team – und das ist die beste Voraussetzung, das Traditions-Unternehmen mit unserem innovativen Team weiterzuentwickeln", sagt die Inhaberin und Geschäftsführerin.

Seit dem Jahre 2007 ist Michaela Schenk als Inhaberin und Geschäftsführerin tätig. Sie etablierte das Unternehmen als einer der weltweiten Marktführer in diesem Segment. Die Mawa-GmbH beliefert nach eigenen Angaben Kunden in knapp 90 Ländern und produziert "perfekt abgestimmte Lösungen für die Bedürfnisse von Hotels, Fashion-Stores und Endkunden".

Man lege großen Wert auf Nachhaltigkeit und stelle daher nur Kleiderbügel aus Metall und FSC-zertifiziertem Holz aus Europa her – nicht aber aus Plastik. Mit dem "Mawa-Eco-Bügel" sei ein Kleiderbügel aus Naturstoffen kreiert und eine Neuheit innerhalb der Branche geschaffen worden. Das Unternehmen habe sich zudem der "Agenda 2030" der Vereinten Nationen verschrieben und verfolge damit das Ziel, bis 2030 eine CO2-neutrale Produktion zu erreichen. Über die Jahre habe sich die Mawa-GmbH stets weiterentwickelt und sei gleichzeitig traditionsbewusst geblieben. Gefertigt werde immer noch in Pfaffenhofen, sodass die Produkte "made in Germany" nach wie vor für herausragende Qualität stünden.


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