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Die Halle T im Ingolstädter GVZ wartet mit beeindruckenden Zahlen auf – Heute wurde sie offiziell in Betrieb genommen 

(ty) Die Zahlen sind schon beeindrucken. Dreimal passt der Audi Sportpark in die neue Hallte T im GVZ II bei Audi, die heute offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurde. Und die hunderte von Ehrengästen wirkten denn auch wie Ameisen im ersten Stock dieser Halle, wo der Feier stattfand. Kein Wunder, denn alleine diese Halle hat 70 000 Quadratmeter Nutzfläche. Und darauf würden 1000 Einfamilienhäuser passen.

Imposant wie die Zahlen zum Bau selbst ist auch die Zeit, in der dieses Monstrum gebaut worden ist. Denn der Planungsbeginn war am 17. Dezember 2012. Und bereits 18 Wochen später – wie der Architekt Franz Madl sagte – fand bereits das Richtfest statt. Kein Wunder, dass auf dieser Baustelle pro Woche 2700 Kubikmeter Beton und 500 Tonnen Stahl verbaut worden sind. Was einer wöchentlichen Bausumme von zwei Millionen Euro entspricht. Und heute misst die Halle eine Million Kubikmeter umbauten Raumes und hat 100 Millionen Euro gekostet.

Sie ist die erste zweistöckige Halle im GVZ und des wegen auch mit drei Aufzügen versehen, die Lkw bis zu einem Gewicht von 40 Tonnen in den ersten Stock hieven können.

Nicht von ungefähr sprach Oberbürgermeister Christian Lösel deswegen auch von der „Vorzeigehalle“ des GVZ. Dieser Logistikpark, dessen Anfänge in das Jahr 1995 zurückreichen, sei „sie wohl wichtigste Investition in die wirtschaftliche Infrastruktur und in die Zukunftsfähigkeit der Stadt“ gewesen. Von Anfang an sei es darum gegangen,  Ingolstadt als Automobilstandort attraktiv zu halten und Arbeitsplätze zu sichern.

„Das ist erfolgreich gelungen.“ Im Augenblick sind im GVZ I und II 24 Firmen mit insgesamt 4500 Mitarbeitern beschäftigt. Und durch die neue Halle T kämen weitere 1000 dazu. 367 000 Euro hat die IFG, die Industriefördergesellschaft der Stadt, inzwischen in die beiden GVZ investiert. Und die neue Halle ist ein Gemeinschaftsprojekt von Audi und IFG, die sich paritätisch in der LGI zusammengeschlossen haben.

Wie wichtig das GVZ für Audi ist, das betonte der Produktionsvorstand des Automobilbauers, Hubert Waltl. Das GVZ sei mittlerweile ein Logistikzentrum, das zu den größten in Europa zählt. „Ohne das GVZ hätten wir das Wachstum der vergangenen Jahre nicht so leicht meistern können“, meinte er. Und mit der Halle T könne man  nun beim Tempo noch eine Schippe drauflegen. Immerhin wolle Audi in den kommenden fünf Jahren das Produkt-Portfolio von 50 auf 60 Modelle ausbauen. Nicht zuletzt deswegen wird sich die Frequenz der Fahrten von GVZ zur Produktion im Audi-Werk bald mehr als verdoppeln, auf 4700 Fahrten pro Tag. 


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