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Kripo ermittelt nach Vorfall im Kreis Dachau. Rentner benutzte scharfe Pistole, Wagen des Kontrahenten (39) wurde getroffen.

(ty) Weil ein 73-Jähriger aus dem Gemeinde-Bereich von Hebertshausen (Landkreis Dachau) nach einem Streit über ein Kauf-Geschäft auf den fahrenden Wagen seines 39 Jahre alten Kontrahenten geschossen haben soll, wird gegen ihn nun strafrechtlich ermittelt. Das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord berichtet heute von dem Vorfall, der sich bereits am Freitagnachmittag im Ortsteil Ampermoching ereignet hat. Wie ein Polizei-Sprecher gegenüber unserer Zeitung erklärte, benutzte der Senior eine scharfe Pistole und traf das Auto auch.

Nach Angaben der Polizei war der Rentner gegen 14.30 Uhr mit dem reisenden Händler in einen Streit geraten. Hintergrund sei die Vermutung des 73-Jährigen gewesen, dass er von dem aus Nordrhein-Westfalen stammenden 39-Jährigen beim Verkauf von Schmuck und weiteren Sachen betrogen beziehungsweise bestohlen worden sei. Nachdem der Händler mit seinem Wagen weggefahren sei, habe der 73-Jährige nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen "mehrere Schüsse aus einer Pistole" in Richtung des Autos des 39-Jährigen abgegeben.

Verletzt worden sei durch die Schüsse niemand, heißt es aus dem Polizeipräsidium Oberbayern-Nord. Der 73-Jährige habe sich legal im Besitz der scharfen Waffe befunden. Diese sei sichergestellt worden. In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft München II ermitteln Beamte von der Kriminalpolizei-Inspektion aus Fürstenfeldbruck derzeit die näheren Umstände der Tat. Die Vernehmungen, nicht zuletzt zum genauen Hergang des Geschehens, dauern noch an, wurde auf Anfrage mitgeteilt. Dem 73-Jährigen droht ein Strafverfahren.


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