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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Schüler zeigen Kunstwerke

(ty) In der städtischen Galerie im "Haus der Begegnung" in Pfaffenhofen läuft derzeit eine Ausstellung unter dem Titel "Vernetzt, verbunden, verknüpft". Gezeigt werden noch bis 17. März bei freiem Eintritt verschiedenste Werke von Schülerinnen und Schülern der hiesigen Georg-Hipp-Realschule. In Zusammenarbeit mit der Adolf-Rebl-Schule (Förder-Schwerpunkt "geistige Entwicklung") entstanden weitere Exponate, die ebenfalls zu sehen sind. Die Ausstellung ist montags bis freitags jeweils von 13.30 Uhr bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Zur Vernissage am Freitag begrüßte Realschul-Direkter Reno Wohlschläger rund 50 Besucherinnen und Besucher. Kunst-Fachleiterin Claudia Mokosch stellte die gezeigten Werke vor, ging dabei auch auf die verschiedenen Techniken und Projekte ein. Die Veranstaltung wurde von der Bläser-Klasse der Realschule musikalisch umrahmt. Zum Motto der Ausstellung erklärt Mokosch: "Wir haben uns für das Thema entschieden, weil es sehr offen und breit ist, man mit jeder Jahrgangsstufe etwas Passendes zum Thema finden kann und auch die Schüler etwas mit den Begriffen anfangen und somit selbst Ideen entwickeln können."

Die Arbeiten stammen von Einzel-Personen aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen oder sind Ergebnisse von Gruppen-Arbeiten. Neben Aspekten wie Freundschaft, Märchen, Verbindung von Stadt und Land und der Stadtansicht von Pfaffenhofen findet sich auch das Thema Nachhaltigkeit in den Werken. Die Schüler präsentieren unter anderem Arbeiten mit Puste-Technik, Trash-Art – also Kunst aus Müll – Fotografien sowie künstlerisch gestaltete Märchen-Quader, die durch einen QR-Code auf eine Internet-Seite verlinken, auf der die Geschichte gelesen werden kann.

Hilfe bei Handy- und Computer-Problemen

(ty) Dieses Problem kennt wohl fast jeder: Der Laptop, das Tablet oder das Smartphone macht einfach nicht das, was man will, und alleine kommt man einfach nicht mehr weiter. Jeden Dienstagvormittag von 9 Uhr bis 11.30 Uhr bietet das städtische Senioren-Büro von Pfaffenhofen mit einer Fragestunde zum Thema digitale Medien in den Räumen des Bürger-Zentrums am Hofberg in Pfaffenhofen (hinter dem Landratsamt) eine einfache und vor allem auch kostenfreie Unterstützung an. Weitere Informationen, auch zu anderen Veranstaltungen und Angeboten des Senioren-Büros gibt es telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 87 92 0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gratis-Fortbildung für Ehrenamtliche

(ty) Zur Erinnerung: Das am Pfaffenhofener Landratsamt angesiedelte "Koordinierungs-Zentrum bürgerschaftliches Engagement" (kurz: Kobe) lädt im Rahmen der "Vereins-Schule" zu einer weiteren Fortbildungs-Veranstaltung ein. Diese findet am morgigen Donnerstag, 29. Februar, ab 18.30 Uhr im Landratsamts-Gebäude in der Kreisstadt statt und behandelt das Thema "Organisation einer Vereins-Feier." Die Teilnahme sei kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich. Möglich sei diese bei Uschi Schlosser telefonisch unter (0 84 41) 27 - 3 95 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wie Schlosser erklärt, werden Mitarbeiter des Landratsamts referieren, die für Fragen rund um das Thema "Feiern" zuständig sind. Der Ankündigung zufolge werden unter anderem folgende Fragen beantwortet: Was muss angezeigt werden? Was muss genehmigt werden? Welche rechtlichen Vorschriften gibt es bei der Durchführung von Feierlichkeiten zu beachten. Im Mittelpunkt stünden dabei Jugendschutz, Lärmschutz, Lebensmittel-Hygiene sowie baurechtliche, versammlungsrechtliche und straßenverkehrsrechtliche Aspekte.

"Mit dieser Veranstaltung wollen wir die wertvolle Arbeit der Verantwortlichen in den Vereinen und Verbänden unterstützen und vor allem die Organisation der Vereins-Feiern und Brauchtums-Veranstaltungen erleichtern", so Landrat Albert Gürtner (FW). "Wir wollen damit wieder Lust aufs Feiern machen." Feste aber müssten geplant und die Belange von Sicherheit und Schutz der Bürger beachtet werden. Um die Verantwortlichen in den hiesigen Vereinen und Verbänden nicht zu sehr zu belasten oder gar zu überfordern, sei im Landratsamt im Vorfeld zu der Veranstaltung auch ein Leitfaden erarbeitet worden.

Dieser Leitfaden soll "einen gut und leicht verständlichen Überblick über die rechtlichen Vorschriften gewähren" sowie "die zuständigen Sachbereiche samt Ansprechpartner und deren Kontakt-Daten auf einen Blick liefern". Am Ende der morgigen Veranstaltung bekomme dann auch jeder den für den Kreis Pfaffenhofen erstellten "Leitfaden für die Organisation und Durchführung von Vereins-Festen und Brauchtums-Veranstaltungen" ausgehändigt.

Kopetzky liest in Schrobenhausen

(ty) Der bekannte Pfaffenhofener Autor Steffen Kopetzky (Foto unten) tritt am Donnerstag, 14. März, in Schrobenhausen auf. Die Lesung im Pfarrsaal (Im Tal 9), findet im Rahmen des Lese-Festes "SOB liest" statt und beginnt um 19.30 Uhr; der Eintritt kostet zehn Euro. Tickets sind erhältlich bei der Stadtbücherei von Schrobenhausen, in der Buchhandlung an der Stadtmauer, in der katholischen öffentlichen Bücherei und bei der Volkshochschule in Schrobenhausen.

Kopetzky ist in Schrobenhausen wahrlich kein Unbekannter. Er präsentierte in der Lenbachstadt bereits seine Romane "Risiko", "Propaganda" und zuletzt "Monschau", der monatelang auf der Spiegel-Bestseller-Liste stand. Nun liest er aus seinem jüngsten Werk mit dem Titel "Damenopfer". Laut Ankündigung wird er auch viel zu dessen Entstehung erzählen. Außerdem werden Bücher zum Verkauf angeboten, die vom Schriftsteller signiert werden.

Kopetzky erzählt in seinem neuesten Roman episodenhaft die Stationen und Wendungen der fast vergessenen historischen Revolutionärin Larissa Reissner (1895 bis 1926). Diese hat anno 1923 als sowjetische Gesandte in Kabul strategische Pläne entdeckt, die das britische Empire stürzen könnten. Die Suche nach dem deutschen Verfasser Niedermayer führt sie nach Berlin. Zudem soll sie ein geheimes Bündnis zwischen der Sowjetunion und dem deutschen Militär, verkörpert durch General Tuchatschewski, den "roten Napoleon", und jenem schillernden Ritter von Niedermayer vermitteln.

Doch Larissa Reissner, ein Kind aus illustrer Familie – so lernte sie bereits in frühen Jahren Lenin kennen – verfolgt ihre eigenen Ziele. Zwischen ihr und den beiden Männern entsteht ein bizarres Beziehungsgeflecht – in amouröser wie politischer Hinsicht. Wer Kopetzkys bisherigen Romane gelesen hat, weiß seine hervorragende Recherche und sein umfassendes Historienwissen zu schätzen. So führt er seine Leser durch die literarischen Salons, Fabriken und Schaltzentralen der Weltpolitik der Zwischenkriegsjahre. (Foto: Jana Mai)

Internationale Handwerks-Messe in München

(ty) Der bayerische Wirtschafts-Minister Hubert Aiwanger (FW) hat zur Eröffnung der internationalen Handwerks-Messe (IHM) in München die Bedeutung des Handwerks für den Freistaat unterstrichen: "Das Handwerk steht für Wachstum, Lebensqualität und echte berufliche Chancen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir den Fachkräfte-Mangel durch Steigerung der Attraktivität der beruflichen Bildung bekämpfen", so der stellvertretende Ministerpräsident. Der Meistertitel verdiene die gleiche Anerkennung wie ein Master-Abschluss. "Aus diesem Grund haben wir im Schuljahr 2022/23 den Tag des Handwerks eingeführt und in den vergangenen fünf Jahren 158,3 Millionen Euro in die berufliche Bildung des Handwerks investiert."

Die Messe mit 650 Ausstellern und 1000 Experten aus über 60 Gewerken findet seit heute und noch bis Sonntag, 3. März, in fünf Hallen auf dem Messe-Gelände München statt. Höhepunkte sind "Handwerk & Design" mit Kunsthandwerk der Spitzenklasse und die "Young Generation". Auf dieser vom bayerischen Wirtschafts-Ministerium geförderten Fläche können Jugendliche zahlreiche Aus- und Fortbildungs-Berufe wie Bäcker, Metzger, Glaser, Maler, Dachdecker, Raumausstatter oder Orthopädie-Schuhtechniker kennenlernen und ausprobieren.

Bei seinem Rundgang ermutigte Aiwanger die Unternehmen, die Chancen der Digitalisierung noch stärker zu nutzen. "Die Entwicklung von künstlicher Intelligenz hat das Potenzial, unser Handwerk positiv zu verändern", betonte er. "Bereits jetzt ist dies in der Automatisierung von Arbeits-Prozessen, personalisierten Fertigung und Qualitäts-Kontrollen möglich. Und das ist erst der Anfang."

Gemeinnützige Arbeit für Asylbewerber

(ty) Der bayerische Innen- und Integrations-Minister Joachim Herrmann (CSU) hat die Städte und Landkreise im Freistaat dazu ermuntert, Asylbewerber für gemeinnützige Arbeit zu gewinnen: "Ich bitte ausdrücklich alle Oberbürgermeister und Landräte die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten zu nutzen, um Asylbewerbern eine gemeinnützige Arbeit anzubieten", so Herrmann. Das könne eine Win-Win-Situation für alle sein: "Die Menschen leisten einen Beitrag für die Gesellschaft, was wiederum die Akzeptanz in der Bevölkerung erhöht. Zugleich können sie bis zu ihrem Asyl-Bescheid einer sinnstiftenden Tätigkeit nachgehen und erhalten Struktur in ihrem Alltag."

Ein positiver Nebeneffekt ist für Herrmann auch: "Man kann in einem gemeinnützigen Job sein Deutsch verbessern und Kontakte knüpfen. Und wer weiß: Vielleicht findet der ein oder andere so auch seinen künftigen Arbeitgeber." Seit 27. Februar ist es laut Herrmann durch eine Änderung im Asylbewerber-Leistungs-Gesetz des Bundes leichter möglich, Asylbewerber für gemeinnützige Arbeit einzusetzen.

"Die Kommune hat nun einen viel größeren Handlungs-Spielraum bei der Auswahl der Tätigkeit. Das so genannte Zusätzlichkeits-Prinzip, wonach nur Tätigkeiten angeboten werden durften, die sonst nicht, nicht in diesem Umfang oder nicht zu diesem Zeitpunkt verrichtet werden würden, hat der Bundesgesetzgeber nach einem entsprechenden Beschluss der Ministerpräsidenten-Konferenz von vergangenem November endlich abgeschafft. Wir werden hierzu staatliche, kommunale oder gemeinnützige Träger auch noch umfassend informieren."

Grundsätzlich können laut Ministerium alle Asylbewerber, die Leistungen nach dem Asylbewerber-Leistungs-Gesetz beziehen, zu einer gemeinnützigen Arbeit verpflichtet werden, wenn sie arbeitsfähig und nicht mehr im schulpflichtigen Alter sind. "Wird das Angebot unbegründet abgelehnt, werden die Leistungen gekürzt", erläuterte Herrmann. "Ich halte das für die allermeisten für zumutbar, zumal es um ein paar Stunden am Tag und leicht erfüllbare Aufgaben ohne großes Vorwissen wie etwa die Pflege von Garten-Anlagen oder Übersetzer-Tätigkeiten geht. Die Asylbewerber erhalten dann eine pauschale Aufwands-Entschädigung von 80 Cent je Stunde, die auch nicht auf die weiteren Leistungen nach dem Asylbewerber-Leistungs-Gesetz angerechnet werden."

Deutliches Umsatz-Plus

(ty) Das bayerische Ausbau-Gewerbe hat im vierten Quartal des vergangenen Jahres einen ausbaugewerblichen Umsatz von 4,73 Milliarden Euro erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum bedeutet das eine Mehrung um 423,70 Millionen Euro beziehungsweise nominal 9,8 Prozent. Dementsprechend bezifferte sich der Umsatz je Betrieb mit 2,36 Millionen Euro im Mittel um 140 403 Euro höher als vor Jahresfrist. In die aktuelle Berichterstattung sind 2007 bayerische Ausbau-Gewerbe-Betriebe einbezogen gewesen – gegenüber vergleichbaren 1943 Betrieben im vierten Quartal des Vorjahres.

Nach weiteren Angaben des bayerischen Landesamts für Statistik waren zum Ende des vergangenen Jahres insgesamt 86 671 Personen in den bayerischen Ausbau-Gewerbe-Betrieben tätig. Diese leisteten von Oktober bis Dezember zusammen 24,54 Millionen Arbeitsstunden und somit 2,0 Prozent mehr als im Vorjahres-Quartal. An Entgelt wurden in Summe 956,48 Millionen Euro gezahlt – 9,6 Prozent mehr als im Vergleichs-Zeitraum. Die beiden größten Wirtschafts-Zweige waren nach Arbeits-Volumen dabei "Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klima-Installation" mit 8,71 beziehungsweise "Elektro-Installation" mit 8,06 Millionen Arbeitsstunden.

Nach regionaler Betrachtung auf Ebene der Regierungsbezirke entfiel gut ein Drittel des Umsatzes auf die Firmen mit Sitz in Oberbayern. Die 649 dort ansässigen Ausbau-Gewerbe-Betriebe erzielten mit 1,67 Milliarden Euro ein durchschnittliches Plus von nominal 12,0 Prozent gegenüber dem vierten Quartal des Jahres 2022. Die Betriebe in der Oberpfalz erwirtschafteten im Mittel nominale Umsätze um 2,9 Prozent unter Vorjahres-Niveau. Die in Niederbayern, Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken oder Schwaben angesiedelten Betriebe verzeichneten durchschnittliche Umsatz-Steigerungen zwischen nominal 7,4 und 15,3 Prozent. 


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