31-Jähriger blickt mehreren Strafanzeige entgegen, nachdem er sich am gestrigen Abend nicht nur einmal gehörig daneben benommen hat.
(ty) Ein 31-Jähriger hat sich am gestrigen Abend gegen 22.40 Uhr in einem fahrenden ICE-681 zwischen Ingolstadt und München gehörig daneben benommen und sich damit handfesten strafrechtlichen Ärger eingehandelt. Wie aus einer heutigen Mitteilung der Bundespolizei hervorgeht, soll der in München-Bogenhausen wohnende Mann eine Zugbegleiterin sexuell belästigt sowie mit dem Tode bedroht haben. Einen weiteren Deutsche-Bahn-Mitarbeiter soll er beleidigt haben.
Die Bundespolizei-Inspektion aus München wurde nach eigenem Bekunden durch die "Transportleitung Fernverkehr" über den aggressiven Mann informiert, der sich in dem aus Lübeck kommenden Schnellzug befand. Ersten Ermittlungen zufolge habe der 31-Jährige einer DB-Mitarbeiterin mit dem Tode gedroht sowie einen Zugbegleiter beleidigt. Außerdem sei es gegenüber der 23 Jahre alten Zugbegleiterin zu unsittlichen Berührungen gekommen. Den Angaben zufolge soll der 31-Jährige der DB-Mitarbeiterin mit der Hand unter anderem über das Gesicht und die Arme gestrichen sowie sie gegen ihren Willen umarmt haben
"Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München I wurde eine Blutentnahme zum Abgleich der DNA angeordnet, nachdem der 31-Jährige dies freiwillig verweigert hatte", teilte die Bundespolizei-Inspektion aus München heute weiter mit. Ein Atem-Test habe bei dem Mann eine Alkoholisierung von umgerechnet 1,56 Promille ergeben. Nach den polizeilichen Maßnahmen sei der Bogenhausener auf freien Fuß entlassen worden. Gegen ihn werde nun wegen Bedrohung und Beleidigung sowie wegen sexueller Belästigung strafrechtlich ermittelt.





