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Nach einem krassen Fall vom Faschingssamstag in Vierkirchen ist nun der mutmaßliche Täter ermittelt – der 20-jährige Dachauer hat laut Polizei bereits gestanden; die Waffe bleibt aber verschwunden

(ty) Er wollte nur pinkeln, doch plötzlich schoss ihm ein Unbekannter mit der Gaspistole direkt ins Gesicht. Hartnäckige Ermittlungen der Polizeibeamten des Einsatzzugs aus Fürstenfeldbruck haben dazu geführt, dass eine gefährliche Körperverletzung nachträglich aufgeklärt werden konnte, die sich im Umfeld des Vierkirchner Faschingsumzugs Anfang März ereignet hatte. Das teilte die Polizeiinspektion Dachau heute mit. Der Fall war damals krass. 

Ein  23-jähriger Besucher des Umzugs wollte am Faschingssamstag in einem offenen Grundstück seine Blase entleeren, als ihm ein zunächst Unbekannter mit einer Gaspistole direkt ins Gesicht schoss. Der 23-Jährige erlitt dabei glücklicherweise keine bleibenden Schäden und wurde ebenso wie sein 20-jähriger Freund durch die Verpuffung nur leicht verletzt. Die zur Unterstützung der Dachauer Kollegen eingesetzten Beamten es Einsatzzugs übernahmen die Ermittlungen, die nun zum Erfolg führten.

Der Täter konnte zwar damals zunächst unerkannt im Faschingstreiben untertauchen, doch hartnäckige Ermittlungen führten jetzt zu einer Durchsuchung bei einem dringend Tatverdächtigen. Dabei handelt es sich um einen 20-jährigen Dachauer, der die Schussabgabe letztendlich auch gestand und die Tatwaffe inzwischen einem Bekannten zurückgegeben hatte. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde bei diesem 18-jährigen Bekannten aus Vierkirchen eine Anschlussdurchsuchung vorgenommen, die aber auch nicht zum Auffinden der Waffe führte. „Die Ermittlungen nach dem Verbleib der Tatwaffe dauern weiter an“, so ein Polizeisprecher. 

Der 20-jährige mutmaßliche Täter hat sich nun strafrechtlich wegen gefährlicher Körperverletzung zu verantworten. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung und seiner Vernehmung wurde er wieder entlassen, wie heute berichtet wurde.  


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