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Thomas Herker (SPD/Grüne) hat mit Markus Hartmann (CSU), Peter Heinzlmair (FW), Richard Fischer (ÖDP), Johannes Gold (FDP) und Manfred "Mensch" Mayer (GfG) viel Konkurrenz. Morgen Online-Veranstaltung mit allen Bewerbern.

(ty) Fünf gegen den Platzhirsch – so ist die Konstellation bei der anstehenden Bürgermeister-Wahl in Pfaffenhofen an der Ilm. Amtsinhaber Thomas Herker, der in der Kreisstadt eine erneute Wiederwahl und damit seine vierte Periode anstrebt, muss sich am 8. März einer fünffachen, rein männlichen Konkurrenz erwehren. Die Herausforderer des SPD-Politikers, der auch von den Grünen nominiert worden ist, sind: Markus Hartmann (CSU), Peter Heinzlmair (Freie Wähler), Richard Fischer (ÖDP), Johannes Gold (FDP) und Manfred "Mensch" Mayer (GfG). Da es keine Einwände gegen die genannten Kandidaten gegeben habe, seien sie offiziell für die Wahl zugelassen, berichtete Hans-Dieter Kappelmeier, der städtische Wahlleiter, im Gespräch mit unserer Zeitung. Am morgigen Montag gibt es eine Online-Veranstaltung, bei der sich die sechs Kandidaten gegenüberstehen.

Das ist das sechsköpfige Bewerber-Feld für die Bürgermeister-Wahl:

  • Markus Hartmann, CSU/Junge Union, IT-Unternehmer, Jahrgang 1978
  • Peter Heinzlmair, Freie Wähler (FW), Unternehmer, Dritter Bürgermeister, Kreisrat, Jahrgang 1965
  • Thomas Herker, SPD/Grüne, Diplom-Betriebswirt (FH), Erster Bürgermeister, Kreisrat, Jahrgang 1978
  • Richard Fischer, ÖDP, Gymnasial-Lehrer, Stadtrats-Mitglied, Jahrgang 1983
  • Johannes Gold, FDP, Rechtsanwalt, ohne Alters-Angabe
  • Manfred "Mensch" Mayer, Gemeinsam für Gemeinwohl (GfG), Stadtrats-Mitglied, Künstler, ohne Alters-Angabe

Am morgigen Montagabend, 9. Februar, stehen sich die sechs Kandidaten unter dem Titel "Wahlkampf-Arena" gegenüber, um miteinander zu diskutieren sowie für ihre Standpunkte und Themen zu werben. Zu sehen ist die Veranstaltung, die um 19 Uhr beginnt und in einem Studio in Pfaffenhofen stattfindet, live im Internet auf www.pafnet.tv. Verfolgt werden könne das Ganze über die "pafnet.tv"-App für Fernseher und Streaming-Sticks sowie über Mobiltelefone, Tablet-Geräte und Computer, erklären die Verantwortlichen. Ab dem Folgetag sei die Video-Aufzeichnung dann außerdem in der Mediathek abrufbar. 

Noch bunter als bisher könnte die Zusammensetzung des neuen Stadtrats von Pfaffenhofen werden. Denn diesmal drängen zehn Parteien und Gruppierungen in das 30-köpfige Gremium. Zugelassen für die Wahl sind neben CSU, FW, Grüne, SPD, ÖDP, FDP und GfG diesmal auch AfD, Linke und "Junge Union". Die JU, Nachwuchs-Organisation der CSU, hatte für die Zulassung 190 so genannte Unterstützer-Unterschriften vorlegen müssen, was nach Auskunft von Wahlleiter Kappelmeier auch erfolgt sei. Auf der Homepage der Stadt Pfaffenhofen findet man unter diesem Link die entsprechenden Bekanntmachungen mit den einzelnen Kandidaten für die Bürgermeister- und die Stadtrats-Wahl.

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