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Der Arzneimittel-Hersteller investiert an diesem Standort nach eigenem Bekunden rund eine Milliarde Euro.

(ty) Die bayerische Gesundheits-Ministerin Judith Gerlach setzt sich für den Freistaat als Pharma- und Medtech-Standort ein. Anlässlich eines Besuchs beim Arzneimittel-Hersteller Daiichi-Sankyo an dessen Produktions-Standort in Pfaffenhofen an der Ilm betonte sie gestern: "Oberstes Ziel bleibt die Sicherstellung von Arzneimittel-Forschung und -Versorgung in Bayern. Die politischen Entwicklungen der letzten Jahre haben gezeigt, wie groß die Abhängigkeiten Europas von anderen Ländern sind, wenn es um die Versorgung mit Arzneimitteln geht."

Nach den Worten von Gerlach braucht es "verlässliche Rahmenbedingungen und Anreize, um unseren Wissenschafts-Standort vor Ort zu stärken und Spitzenforschung regional zu verankern". Die Ministerin fügte hinzu: "Mit dem ersten bayerischen Pharma-Gipfel 2014 startete ein bis heute andauernder intensiver Dialog zwischen Politik und Industrie im Freistaat. Unsere gemeinsamen Erklärungen führten bereits zu konkreten Verbesserungen auf Bundes- und EU-Ebene." Das Ziel ist laut Gerlach: "Bayern soll zum international führenden Gesundheits- und Gesundheits-Innovations-Standort werden."

Die Ministerin unterstrich: "Die Investition von Daiichi-Sankyo-Europe in das neue Innovations-Zentrum in Pfaffenhofen zeigt das starke Bekenntnis und Vertrauen zum Pharma-Standort Bayern. Genau dieses Engagement brauchen wir, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, Innovationen aus Bayern in die Welt zu bringen und um unsere Unabhängigkeit bei der Verfügbarkeit von Arzneimitteln zu stärken." Heimische Produktion schafft nach Worten der Gesundheits-Ministerin "nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch Sicherheit und Unabhängigkeit".

Daiichi-Sankyo investiert bekanntlich in Pfaffenhofen nach eigenem Bekunden rund eine Milliarde Euro. Der Standort soll bis zum Jahre 2030 zum internationalem Innovations-Zentrum ausgebaut werden. Neben zusätzlichen Produktionsstätten entstehen neue Labors für zielgerichtete Krebsmedikamente. Damit sollen künftig in Pfaffenhofen neuartige Krebs-Therapien unter anderem gegen Brust-, Lungen- und Magenkrebs entwickelt und hergestellt werden.

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