Die Miete liegt um 25 Prozent unter der ortsüblichen Durchschnitts-Kaltmiete für Neubau-Wohnungen in der Kreisstadt. Bewerbungen ab 1. März möglich.
(ty) Die Stadt Pfaffenhofen vergibt nach eigenem Bekunden erneut mietreduzierte Wohnungen nahe der City. "Im Wohnprojekt der Oberbayerischen Heimstätte an der Kohnlestraße werden derzeit insgesamt 86 Wohnungen, verteilt auf sieben, Häuser errichtet", heißt es in einer heute veröffentlichten Mitteilung aus dem Rathaus. "Wie zuletzt beim Bauprojekt Burgfriedenhöfe wird die Stadt auch hier 18 Wohnungen im Einheimischen-Modell vergeben." Die Ein- bis zu Fünf-Zimmer-Wohnungen könnten ab sofort über ein Vergabe-Portal begutachtet werden, das unter diesem Link zu erreichen sei. Bewerbungen seien ab 1. März möglich.
Der Mietpreis liegt den Angaben zufolge um 25 Prozent unter der ortsüblichen Durchschnitts-Kaltmiete für Neubau-Wohnungen in der Kreisstadt und beträgt zwölf Euro pro Quadratmeter Kaltmiete. Maßgeblich für die Bestimmung der durchschnittlichen ortsüblichen Netto-Kaltmiete für Neubau-Wohnungen sei der aktuelle, qualifizierte Mietspiegel der Stadt.
"Wer sich für eine Wohnung bewerben möchte, kann die Bewerbung unter Beachtung der Vergabe-Kriterien ab 1. März im Baupilot unter baupilot.com einreichen", heißt es weiter. Die Vergabe finde anhand mehrerer Kriterien statt, so würden insbesondere Einkommen, Vermögen, Anzahl der Kinder und Ortszugehörigkeit mittels eines Punkte-Systems bewertet. "So sollte zum Beispiel die monatliche Gesamtmiete maximal 40 Prozent des Netto-Einkommens betragen."
Die Wohnanlage mit insgesamt sieben Mehrfamilienhäusern werde im Effizienzhaus-55-Standard errichtet. Somit seien die Gebäude gut gedämmt und verfügten über eine besonders energie-effiziente Heizungs- und Warmwasser-Versorgung. Die Anlage werde über eine Tiefgarage verfügen. Darüber hinaus entstehen laut Stadtverwaltung drei zusätzliche Stellplätze, die speziell für Car-Sharing-Angebote vorgesehen sind. "Die ersten Wohnungen im Beamtenviertel sollen voraussichtlich im Sommer 2026 bezugsfertig sein."
Wie in vielen Ballungsräumen in Deutschland und Bayern sei auch in Pfaffenhofen die Nachfrage nach Wohnraum seit Jahren hoch. Um dem anhaltenden Druck auf dem Wohnungsmarkt wirksam zu begegnen und bezahlbaren Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten zu sichern, verfolgt die Stadt nach eigener Darstellung bereits seit geraumer Zeit eine klare Strategie: "den konsequenten Ausbau des sozialen Wohnungsbaus". Seit 2014 habe die Kreisstadt rund 50 Millionen Euro in diesen Bereich investiert.
Darüber hinaus setze die Stadt bereits seit 1991 auf das bewährte Einheimischen-Modell bei der Ausweisung neuer Baugebiete: "Im Rahmen dieses Programms werden sowohl Wohnungen und Baugrundstücke zum Kauf als auch Mietwohnungen zu vergünstigten Konditionen angeboten." Ziel des Einheimischen-Modells sei es, Grundstücke zu Preisen bereitzustellen, die etwa 50 Prozent unter dem freien Marktwert liegen. Eigentumswohnungen würden zu rund 25 Prozent unter dem ortsüblichen Quadratmeterpreis für Neubauten angeboten. Weitere Informationen rund ums Einheimischen-Modell gibt es unter diesem Link.





