Laut offizieller Mitteilung wurden heuer über 40 Tonnen Unrat eingesammelt, darunter 400 Reifen, 140 Liter Altöl sowie Eternit, Dachpappe, Feuerlöscher und Lacke.
(ty) Zehn Tage nach der diesjährigen "Ramadama"-Aktion, die am 14. März im Kreis Pfaffenhofen über die Bühne gegangen war, hat das Landratsamt heute eine offizielle Bilanz veröffentlicht. Insgesamt kamen demnach bei der diesjährigen Sammel-Aktion mehr als 40 Tonnen Müll zusammen – darunter rund 400 Altreifen, etwa 140 Liter Altöl sowie Eternit, Dachpappe, Feuerlöscher und Lacke. Nach den Worten von Landrat Albert Gürtner (FW) haben sich rund 7300 Leute beim Unrat-Sammeln engagiert, darunter etwa 2600 Schülerinnen und Schüler. "Dieses Engagement für eine saubere Umwelt ist großartig verdient höchste Anerkennung", so Gürtner.
"Leider zeigt sich, dass das Niveau der illegalen Müll-Ablagerungen im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert ist", erklärt Elke Müller, die Chefin des Abfall-Wirtschafts-Betriebs des Landkreises Pfaffenhofen. Besorgnis erregend sei außerdem, dass gefährliche Stoffe wie Altöl, Farben oder Lacke weiterhin in der Umwelt landeten, obwohl sie bei den regelmäßigen Problem-Abfall-Sammlungen in jeder Gemeinde kostenlos abgegeben werden könnten. Auch die verbotene Entsorgung asbesthaltiger Materialien wie Eternit bleibe alarmierend. Müller und Gürtner bedanken sich in der heutigen Presse-Mitteilung bei allen, die an der diesjährigen "Ramadama"-Aktion teilgenommen haben.
Ein besonderer Dank geht nach Angaben des Landratsamts an die Firmen, Privat-Personen und Landwirten, die ihre Fahrzeuge zur Verfügung gestellt haben. "Auch den Gemeinden und insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung sowie der Bau- und Wertstoffhöfe gilt ein herzliches Dankeschön für die Organisation und die engagierte Mitarbeit", ergänzt Gürtner. Der AWP zahlt laut Kreis-Behörde – das wurde heute noch einmal bestätigt – für jeden Teilnehmer zehn Euro an die Landkreis-Gemeinden aus; unterm Strich sind das 73 000 Euro.






