Hervorragende IHK-Fortbildungs-Prüfungen hingelegt haben Daniela Kastner, Margot Rieder und Stefan Haas.
(ty) Bei einem Festakt der IHK für München und Oberbayern haben kürzlich insgesamt 121 herausragende Absolventinnen und Absolventen der IHK-Fortbildungen den Meisterpreis der bayerischen Staatsregierung erhalten. Unter den Geehrten waren laut heutiger Mitteilung auch zwei Berufs-Meisterinnen und ein Berufs-Meister aus dem Landkreis Pfaffenhofen: Daniela Kastner (Geprüfte Wirtschafts-Fachwirtin), Margot Rieder (Geprüfte Bilanz-Buchhalterin) und Stefan Haas (Geprüfter Industrie-Meister Metall).
Insgesamt haben nach Angaben der IHK für München und Oberbayern im vergangenen Prüfungsjahr rund 6000 Leute ihre Fortbildung in 70 Fachrichtungen erfolgreich abgeschlossen. Die beliebtesten Abschlüsse seien gewesen: Wirtschafts-Fachwirte, Industrie-Meister Metall, Handels-Fachwirte, Technische Betriebswirte und Technische Fachwirte.
Der bayerische Staatsminister für Justiz, Georg Eisenreich (CSU), und Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, gratulierten den Spitzen-Absolventen. Gößl betonte an ihre Adresse: "Sie haben mit Ihren Leistungen eindrucksvoll gezeigt, wie erfolgreich berufliche Karrierewege sein können. Ihr Wissen und Können sind gefragter denn je. Als hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte sichern Sie die Zukunftsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft."
Der Meisterpreis der bayerischen Staatsregierung sei eine besonders wichtige Auszeichnung, so Eisenreich. "Die berufliche Bildung ist in Zeiten des zunehmenden Fachkräfte-Mangels ein zentraler Pfeiler unseres Wohlstands." Die Welt werde immer digitaler und komplexer. "Gut ausgebildete Fachkräfte und der Einsatz unserer Betriebe in Aus- und Weiterbildung sind das Fundament für die Zukunft der bayerischen Wirtschaft."
Diese Auszeichnung sei nicht nur ein Erfolg der Absolventinnen und Absolventen. "Sie ist auch ein starkes Signal für unseren Wirtschafts-Standort. Ich darf den Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihren herausragenden Leistungen gratulieren." Gößl und Eisenreich dankten auch den rund 9000 ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern der IHK für München und Oberbayern, deren Expertise und Engagement bei den 60 000 IHK-Prüfungen pro Jahr, davon etwa 13 000 im Fortbildungs-Bereich, unverzichtbar seien.
Die beruflichen Perspektiven für Absolventen einer IHK-Fortbildung seien weiterhin ausgezeichnet, proklamiert die IHK. Der Arbeitskräfte-Mangel bleibe trotz Strukturkrise für die Gesamtwirtschaft ein Dauerthema. Laut dem aktuellen IHK-Arbeitsmarkt-Radar für Bayern könnten derzeit 140 000 offene Stellen im Freistaat nicht mit passend qualifizierten Arbeitslosen besetzt werden. Etwa 70 Prozent dieser Arbeitskräfte-Lücke bestehe im Bereich der beruflichen Qualifikation. "Beruflich qualifizierte Mitarbeiter stehen deshalb bei der Personalsuche der bayerischen Unternehmen weiterhin an erster Stelle", so Gößl.
Von der bayerischen Staatsregierung wird die Aufstiegs-Qualifizierung mit dem Meister-Bonus gefördert. Seit dem Jahr 2023 beläuft sich dieser auf 3000 Euro. Der Meisterpreis wird laut IHK an die besten 20 Prozent der Absolventen vergeben, sofern sie mindestens 81 der 100 möglichen Punkte als Prüfungs-Ergebnis erzielt haben.





