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16-Jähriger hätte mit seinen Schießübungen beinahe den Kopf der Frau getroffen 

(ty) Eine 72-Jährige Frau ging am Montag Abend gegen 20.45 Uhr mit ihrem Hund in Oberstimm spazieren. Kurz bevor sie ihr Haus erreicht hatte, nahm sie einen leisen Knall wahr und bemerkte einen Einschlag an der wenige Meter daneben liegenden Hauswand. Die Spaziergängerin glaubte zudem, gespürt zu haben, wie ein kleiner Gegenstand unmittelbar an ihrem Kopf vorbeigeflogen war. Erschrocken ließ die Frau einen lauten Schrei los, woraufhin sich ein 16-Jähriger auf dem gegenüberliegenden Balkon zeigte und sich entschuldigte. Der Jugendliche hatte nach seinen Angaben die Rentnerin nicht bemerkt und mit seiner Waffe einen bestimmten Punkt an der Hauswand anvisiert. Nach dem Vorfall mit der 72-Jährigen gab der Junge noch einige Schüsse auf die Mauer ab.

Als die Niederstimmerin gestern einem Bekannten vom Vorfall erzählt hatte, riet ihr dieser, unbedingt die Polizei zu informieren. Zwei Beamte suchten den Schützen auf, der alles zugab und ihnen seine Gasdruckpistole zeigte. Die wurde sichergestellt. Laut Hersteller hat die Pistole eine Reichweite von 300 Meter. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat das Geschoss die 72-Jährige nur um Haaresbreite verfehlt. Ein Treffer am Kopf hätte schwerste Verletzungen hervorrufen können. Je nach Vorsatzfrage wird gegen den Schützen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, auf jeden Fall wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz ermittelt.


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