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Gespann stark überladen, Anhänger-Bremsen ohne Funktion. Der Mann war erst kürzlich wegen ähnlicher Verstöße aufgefallen. 

(ty) Ein offenbar unbelehrbarer Lastwagen-Fahrer ist am späten gestrigen Abend im Gemeinde-Gebiet von Schweitenkirchen von Streifenbeamten aus dem Verkehr gezogen worden und hat sich erhebliche Konsequenzen eingehandelt. Wie die örtlich zuständige Polizeiinspektion aus Pfaffenhofen heute berichtet, war das "verkehrsunsichere" und "gefährliche" Gespann nicht nur erheblich überladen – obendrein funktionierten die Bremsen des Anhängers nicht. Schockierend: Den Angaben zufolge war der 35 Jahre alte Bulgare, der den Lkw steuerte, wegen ähnlicher Verstöße erst kürzlich ertappt worden.

Die Lastwagen-Anhänger-Kombination mit bulgarischer Zulassung sei gestern kurz vor 23 Uhr auf der Staatsstraße 2045 in Richtung Schweitenkirchen ins Visier von Streifenbeamten geraten und einer Verkehrs-Kontrolle unterzogen worden. Dabei habe sich der Verdacht aufgedrängt, dass sowohl Zugmaschine als auch Anhänger überladen seien. "Kurz darauf konnte dies im Rahmen einer Verwiegung verifiziert werden", so ein Polizei-Sprecher. Zudem sei festgestellt worden, "dass das Gespann nicht nur basierend auf den hohen Überschreitungen der Beladungs-Grenzen verkehrsunsicher war, sondern auch die Bremsen des Anhängers nicht funktionierten".

Laut Polizei war die Tour mit diesem Gespann damit sofort beendet. Überrascht gewesen seien die Beamten darüber, dass der verantwortliche Lkw-Fahrer – ein 35 Jahre alter Bulgare ohne Wohnsitz in Deutschland – bereits im Februar dieses Jahres wegen ähnlicher Verstöße im Raum Augsburg erwischt worden sei. Deshalb müsse ihm nun bezüglich der neuerlichen Tat ein Vorsatz unterstellt worden. Mit Blick auf die Verkehrs-Ordnungswidrigkeiten-Anzeige habe der Mann eine finanzielle Sicherheits-Leistung im vierstelligen Euro-Bereich berappen müssen. Ferner habe er einen teuren Ersatz-Transport organisieren müssen.


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