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Dem Afghanen wurden offenbar Stiche zugefügt. Er wurde am Nordbahnhof gefunden, die Tat dürfte sich im Bereich des Hindenburgparks ereignet haben. 

(ty) Nachdem am späten gestrigen Abend in Ingolstadt ein schwer beziehungsweise lebensbedrohlich verletzter 23-Jähriger aufgefunden worden ist, ermitteln Beamte von der örtlichen Kripo wegen eines versuchten Tötungs-Delikts und hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung. Das wurde am heutigen Mittwochnachmittag aus dem Polizeipräsidium Oberbayern-Nord bekannt gegeben. Bei dem Opfer handele es sich um einen Afghanen.

Den Angaben zufolge waren gegen 23.45 Uhr die Rettungskräfte darüber informiert worden, dass sich nahe des Nordbahnhofes eine verletzte Person befinde. Vor Ort sei festgestellt worden, dass der 23-Jährige "offenbar durch mehrere Stiche verletzt worden war". Nach medizinischer Erstversorgung und einer noch in der Nacht durchgeführten Notoperation sei der afghanische Staatsbürger mittlerweile außer Lebensgefahr. Die Kripo habe noch in der Nacht umfangreiche Maßnahmen zur Spuren-Sicherung durchgeführt. 

Erste Erkenntnisse deuten laut Mitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord darauf hin, "dass die eigentliche Tat im Bereich des Hindenburgparks stattgefunden haben dürfte und das Opfer im Anschluss am Nordbahnhof abgelegt wurde". Die Ermittler bitten etwaige Zeugen, die auffällige Beobachtungen im Bereich zwischen Zentralem Omnibus-Bahnhof (ZOB), Hindenburgpark und Nordbahnhof gemacht haben, sich unter der Telefonnummer (08 41) 93 43 0 mit der Kripo in Verbindung zu setzen.


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