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Rund 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude zu verhindern.

(ty) Aus bislang ungeklärtem Grund ist am gestrigen Morgen in Neufahrn bei Freising eine Garage in Flammen geraten. Gegen 8.05 Uhr sei bei der Rettungs-Leitstelle die Meldung eingegangen, berichtet heute das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte habe eine der am Jahnweg befindlichen Mehrfach-Garagen in Vollbrand gestanden. "Ein dort geparkter Pkw sowie E-Bikes konnten noch rechtzeitig durch die Besitzer aus dem Gebäude entfernt werden", heißt es weiter. Der entstandene Sachschaden liege nach derzeitigen Erkenntnissen im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich. Verletzt worden sei niemand. Die Kripo habe die Ermittlungen zur Brand-Ursache bereits übernommen.

"Beim Eintreffen bestätigte sich die Lage", erklärt die Kreisbrandinspektion von Freising: "Die Garage stand bereits in Vollbrand, Flammen und dichter Rauch drohten auf benachbarte Gebäude überzugreifen." Umgehend sei ein Außen-Angriff mit mehreren Trupps unter Atemschutz eingeleitet worden. Aufgrund der dynamischen Lage und wegen des absehbar hohen Personal-Bedarfs seien weitere Feuerwehren nachalarmiert worden. Daraufhin seien Floriansjünger aus Eching, Massenhausen, Giggenhausen und Mintraching angerückt.

Der Brand selbst habe von den agierenden Angriffs-Trupps schnell unter Kontrolle gebracht werden können. Eine Ausbreitung der Flammen auf das daneben stehende Wohnhaus sei verhindert worden. Wegen der starken Rauch-Entwicklung seien die beiden nahe gelegenen Grundschulen kontrolliert worden: "Es bestand jedoch zu keiner Zeit Gefahr für die Schüler. Vorsorglich wurden lediglich Aktivitäten im Freien ausgesetzt", so die Kreisbrandinspektion.

"Die Nachlösch-Arbeiten gestalteten sich aufwändig, da Eternit-Platten verbaut waren und das Dach teilweise geöffnet werden musste, um alle Glutnester abzulöschen zu können." Hierfür sei auch die Drehleiter zum Einsatz gekommen. Die Drohnen-Gruppe des Landkreises habe Luft-Aufnahmen für die Einsatz-Leitung geliefert. Insgesamt seien rund 80 Feuerwehrleute sowie der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort gewesen – zudem Vertreter des Bauhofs und des kommunalen Ordnungsamts.


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