Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Besuch vom BFV-Kreis-Chef
(ty) Ende des vergangenen Jahres war der damalige Kreis-Schiedsrichter-Obmann Hans Kroll (Foto oben, links) zum neuen Vorsitzenden des Fußball-Kreises Donau/Isar im bayerischen Fußball-Verband (BFV) gewählt worden. Kürzlich besuchte er die Fußball-Schiri-Gruppe von Pfaffenhofen und gab den Unparteiischen unter anderem Einblicke in seine ehrenamtliche Funktion, die seinen Worten zufolge von zahlreichen repräsentativen Terminen geprägt ist. Michael Seidl (rechts), der Obmann der hiesigen Referee-Gruppe, bedankte sich bei Kroll für dessen Besuch und überreichte ihm einen Geschenkkorb.
Brotback-Kurse bei der VHS
(ty) "Brot selbst backen liegt wieder im Trend", weiß man bei der Volkshochschule des Landkreises Pfaffenhofen (VHS). Die Bildungs-Einrichtung bietet nach eigenem Bekunden zwei neue Kurse zu diesem Thema an, in denen Interessierte am 23. Mai beziehungsweise am 20. Juni lernen können, wie aus einfachen Zutaten nährstoffreiche und aromatische Brote entstehen. Anmeldungen nimmt die VHS telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 27 - 40 00 oder online unter https://vhs.landkreis-pfaffenhofen.de entgegen.
Im Kurs "Vom Korn zum Brot – schnell, vollwertig & selbstgemacht", der am Samstag, 23. Mai, stattfindet, erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer laut VHS, wie Brot aus frisch gemahlenem Vollkornmehl hergestellt wird. Nach einem kurzen Theorieteil werde direkt praktisch gearbeitet: Das Mehl werde selbst gemahlen, der Teig geknetet und ein eigenes Brot gebacken. Der Kurs finde von 9 bis 15 Uhr in der Küche der Anna-Kittenbacher-Schule in Pfaffenhofen statt. Die Teilnahme-Gebühr betrage 59 Euro.
Der Kurs "Sauerteigbrot backen von Grund auf" finde am Samstag, 20. Juni, statt. Hier stehe traditionelles Sauerteigbrot im Mittelpunkt. Vermittelt werde, wie Brot nur mit frisch gemahlenem Getreide, Wasser, Salz und Sauerteig hergestellt werden könne – ganz ohne Hefe oder Zusatzstoffe. "Die Teilnehmenden lernen Schritt für Schritt den Umgang mit Sauerteig und erfahren, wie die Herstellung eines Sauerteig-Starters funktioniert", so die VHS. Der Kurs finde ebenfalls von 9 bis 15 Uhr in der Küche der Anna-Kittenbacher-Schule in Pfaffenhofen statt. Die Teilnahme-Gebühr betrage 59 Euro.
Flugreise nach Kreta
(ty) Der Pfaffenhofener Kreisverband des bayerischen Bauernverbandes (BBV) sowie die BBV-Kreisverbände von Neuburg-Schrobenhausen und Eichstätt bieten zusammen mit der BBV-Touristik-GmbH für alle Interessierten eine Flugreise auf die Mittelmeer-Insel Kreta an. Diese findet von Sonntag, 15. November, bis Sonntag, 22. November statt. Das detaillierte Programm sowie weitere Informationen gibt es bei der BBV-Geschäftsstelle in Ingolstadt telefonisch unter der Rufnummer (08 41) 49 29 4 - 17 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Anmeldeschluss ist den Angaben zufolge am Donnerstag, 11. Juni.
Nächster Gratis-Vortrag in Manching
(ty) Für den kommenden Mittwoch, 13. Mai, laden das Kelten-Römer-Museum in Manching und der örtliche keltisch-römische Freundeskreis zur nächsten kostenlosen Veranstaltung aus der beliebten Reihe "Manchinger Vorträge zur Archäologie und Geschichte" ein. Zu Gast ist diesmal Sarah Japp von der Orient-Abteilung des deutschen archäologischen Instituts (DAI) in Berlin. Sie referiert ab 18 Uhr im Museum zum Thema "Arabia Felix – das vergessene Arabien? Archäologische Forschungen zum antiken Jemen". Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Dauer-Ausstellung des Museums ist an diesem Tag bis zum Beginn des Vortrags geöffnet.
"Arabia Felix", zu Deutsch: "Glückliches Arabien", so nannten antike Autoren den südwestlichen Teil der Arabischen Halbinsel, das Gebiet des heutigen Jemen. Und in der Tat: Schon im frühen ersten Jahrtausend vor Christus entstanden dort faszinierende Kulturen wie das sagenumwobene Reich von Saba. Geschickt nutzten die Menschen die lebenswichtige, aber seltene Ressource Wasser und kontrollierten den lukrativen Handel mit den begehrten Duftstoffen Weihrauch und Myrrhe, die über die berühmte "Weihrauchstraße" in die Mittelmeerwelt gelangten.

Der Tempel des Almaqah in der sabäischen Stadt Sirwah.
Diese Kombination aus technischer Raffinesse und wirtschaftlicher Weitsicht brachte den südarabischen Königreichen großen Wohlstand, ein Reichtum, der sich bis heute in eindrucksvollen Tempel-Anlagen und Stadtbefestigungen widerspiegelt. Lange Zeit entwickelten sich diese Reiche weitgehend eigenständig, geprägt von ihrer eigenen Sprache, Kunst und Religion. Doch mit der Zeitenwende begann eine Phase intensiven Austauschs: Über den Seehandel erreichten neue Ideen, Formen und Bilder die Region. Hellenistisch-römische Motive hielten Einzug in die Kunst – sichtbare Zeugnisse einer Welt, die enger vernetzt war, als man lange dachte.
Die archäologische Erforschung Südarabiens – etwa durch die Orient-Abteilung des deutschen archäologischen Instituts – steht laut Mitteilung aus dem Kelten-Römer-Museum noch am Anfang und wird durch die derzeitigen politischen Bedingungen stark beeinträchtigt. Umso mehr gelte es, dazu beizutragen, dass Südarabien nicht zu einem vergessenen Arabien werde. (Foto: DAI, Orientabteilung)
Auf den Spuren der Nachtigall
(ty) Das Auen-Zentrum Neuburg-Ingolstadt und die Untere Naturschutz-Behörde des Landratsamts Neuburg- Schrobenhausen bieten am Samstag, 16. Mai, eine Wanderung durch die Donau-Auen mit dem Biologen Norbert Model an. Von 19.30 Uhr bis 22 Uhr begeben sich die Teilnehmer dabei auf die Spuren der Nachtigall. Treffpunkt ist der Parkplatz am Sportsee Nummer 5 zwischen Burgheim und Bertoldsheim. Die Teilnahme koste für Erwachsene je zehn Euro, Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren dürfen kostenlos mit. Die Veranstaltung ist ausdrücklich für Familien geeignet.
"Ihre wunderschöne Stimme setzt die Nachtigall zwar nicht nur nachts ein, dann ist sie aber besonders auffallend und wirkungsvoll", heißt es in der Ankündigung. "Auf der Wanderung durch die Donau-Aue befassen wir uns auch mit den Gesängen, Rufen und Instrumental-Lauten der anderen spätaktiven gefiederten Bewohner." Erforderlich für die zirka vier Kilometer lange Tour seien feste Schuhe und dem Wetter angepasste Kleidung. Falls vorhanden, dürften Bestimmungsbücher und Ferngläser mitgebracht werden. Anmeldungen nimmt das Landratsamt bis 15. Mai telefonisch unter (0 84 31) 57 - 3 90 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.
Mehr Umsatz, weniger Beschäftigte
(ty) Im ersten Quartal des laufenden Jahres hat das verarbeitende Gewerbe im Freistaat eine leichte Umsatz-Steigerung von nominal 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Zeitraum verbucht – und zwar auf rund 113,0 Milliarden Euro. Das verarbeitende Gewerbe, bezogen auf Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten, umfasst dabei auch immer den Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden.
Wie das bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilte, entfielen von den 113,0 Milliarden Euro des Gesamt-Umsatzes etwa 67,6 Milliarden Euro auf Umsätze mit dem Ausland (minus 0,5 Prozent) und darunter rund 24,0 Milliarden Euro auf Umsätze mit den Ländern der Euro-Zone (plus 3,9 Prozent). Die Anteile der Auslands-Umsätze und der Umsätze mit den Euro-Zonen-Ländern am gesamten Umsatz betrugen 59,8 Prozent beziehungsweise 21,3 Prozent.

Die Nachfrage nach Gütern des verarbeitenden Gewerbes im Freistaat stieg im ersten Quartal heuer gegenüber dem Vorjahres-Quartal preisbereinigt um 2,7 Prozent an. Dabei erhöhten sich die Bestell-Eingänge aus dem Inland um 5,3 Prozent und die aus dem Ausland stiegen um 1,2 Prozent. Der Personalstand des verarbeitenden Gewerbes in Bayern lag Ende März heuer bei 1,170 Millionen Beschäftigten; das waren gut 13 400 Personen beziehungsweise 1,1 Prozent weniger als im März vergangenen Jahres.
Auch in dem in Bayern gewichtigen Wirtschafts-Zweig "Maschinenbau" ging die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr zurück. Laut Landesamt für Statistik waren dort Ende März heuer noch rund 210 000 Personen beschäftigt, was einem Rückgang um 0,8 Prozent entspricht. Die Branche erzielte in den ersten drei Monaten dieses Jahres Umsätze in Höhe von 14,9 Milliarden Euro und damit um 2,8 Prozent weniger als im Vorjahres-Zeitraum. Dagegen war bei den Auftrags-Eingängen eine deutliche Steigerung um 16,4 Prozent zu verzeichnen.





