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BMW-Fahrer löst mit seinem Bremsmanöver auf der Autobahn einen Unfall aus, fährt  einfach weiter, meldet sich aber Stunden später am Telefon, weil er den Unfall im Rückspiegel gesehen hat

(ty) Eine kuriose Form der Fahrerflucht legte gestern ein BMW-Fahrer auf der Autobahn hin. Zunächst bremste er gegen 20.30 Uhr auf dem linken Fahrstreifen in Höhe Denkendorf scheinbar grundlos stark ab. Um einen Auffahrunfall zu vermeiden, musste deswegen auch der Audi-Fahrer hinter ihm eine Vollbremsung einleiten. Dabei verlor er die Kontrolle über seinen Wagen. Der Pkw kam erst nach links auf den Grünstreifen und schleuderte dann nach rechts gegen einen Lkw. Der Unfallverursacher fuhr indes weiter. Der 28-Jährige Audi-Fahrer zog sich eine Gehirnerschütterung zu und musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. An seinem Audi TT entstand ein Sachschaden in Höhe von 10 000 Euro.

Kurz nach 21 Uhr meldete sich dann der Unfallverursacher telefonisch bei der Polizei, da er nach eigenen Angaben im Rückspiegel einen schleudernden Pkw wahrgenommen habe und eine Unfallbeteiligung nicht ausschließen könne. Warum er so stark gebremst hatte, konnten bislang nicht geklärt werden. Das werden wohl erst die weiteren Ermittlungen ergeben. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse wird sich der BMW-Fahrer aber wegen umerlaubten Entfernens vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung vor Gericht verantwortet müssen.


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