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Wie aus einer Schlägerei ein unfreiwilliger Aufenthalt in der Psychiatrie wurde 

(ty) Krankhaft aggressiv gebärdete sich ein 40-Jähriger gestern nach einer Schlägerei in einem Ingolstädter Innenstadtlokal. Gegen 21.15 Uhr wurde eine Streifenbesatzung zu dem Altstadtlokal gerufen, weil es dort eine Schlägerei zwischen zwei Männern gegeben hatte. Es handelte sich um zwei Schanzer im Alter von 40 und 28 Jahren, die sich von früher kannten und sich zufällig wieder getroffen hatten. Nach ersten Erkenntnissen soll dabei der 40-Jährige den Jüngeren grundlos körperlich attackiert und mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Der 28-Jährige hatte sich dann zu verteidigen versucht, indem er im Außenbereich zwei Stühle auf den Angreifer schleuderte, die dieser jedoch abwehrte, so dass die Wurfgeschosse auf zwei geparkte Pkw trafen.

Da die beiden Streithähne sichtlich unter Alkoholeinfluss standen, wurden sie zu einem Test gebeten, der beim Jüngeren einen Wert von 1,6 Promille ergab. Der 40-Jährige verweigerte indes nicht nur den Alkotest, sondern zeigte sich auch den Polizeibeamten gegenüber äußerst aggressiv, so dass man ihn für die restliche Nacht in Gewahrsam nehmen musste. Während des Transports im Dienstfahrzeug steigerte der Mann seine Aggressionen, beleidigte die beiden Beamten fortwährend mit übelsten Ausdrücken und versuchte permanent, trotz angelegter Handfesseln auf sie einzuschlagen. Der Fahrer musste mehrfach anhalten und der zweite Beamte erlitt durch die Schläge des 40-Jährigen leichte Verletzungen. Auf der Polizeidienststelle schlug der 40-Jährige dann mit seinem Kopf gegen die Wand und als die Beamten ihn davon abhielten, versuchte er, sie mit Kopfstößen zu attackieren. Schließlich warf sich der 40-Jährige auf den Boden und schrie, dass er sich heute noch umbringen werde. Er landete schließlich in der psychiatrischen Abteilung des Klinikums.


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