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Gefälschtes Schreiben will Hausbesitzer in Ingolstadt zu Asylgegnern machen

(ty) Kaum ist bekannt geworden, dass Ingolstadt Not-Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber werden soll mit einem Containerdorf an der Manchinger Straße, bläst die rechte Szene zur Offensive. Nach zahllosen braunen Kommentaren in Facebook kursiert seit heute ein Schreiben, das in den Briefkästen der Ingolstädter Bürger hauptsächlich im Süden der Stadt aufgetaucht ist und den Eindruck erweckt, es handle sich um ein städtisches Schreiben. Darin wird behauptet, dass Ingolstadt mit einer Flüchtlingswelle unvorhersehbaren Ausmaßes zu rechnen habe und deswegen alle Hausbesitzer verpflichtet wären, je nach verfügbarer Wohnfläche bis zu vier Asylbewerber aufzunehmen. Die entstehenden Kosten könne man dann über die Steuererklärung geltend machen.

Die Stadt hat heute sofort Strafanzeige gestellt gegen dieses gefälschte Schreiben, dass sogar mit dem Briefkopf der Stadt versehen ist und eindeutig Stimmung machen will gegen die Asylbewerber.

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