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Weil ein 17-Jähriger mit seinem Mofa an einem Streifenwagen vorbeizog, wurden die Beamten auf ihn aufmerksam – was dann alles ans Licht kam, ist keinesfalls alltäglich

(ty) Am Freitagabend setzte ein 17-Jähriger mit seinem Mofa in Mainburg zu einem Überholmanöver an, das ihm wohl noch lange Zeit in Erinnerung bleiben wird. Denn der junge Mann überholte auf der B 301 ausgerechnet eine Polizeistreife – die führte daraufhin eine Kontrolle durch, bei der so einiges ans Licht kam. Aber der Reihe nach.

Den Beamten fiel zunächst einmal nicht nur das Überholmanöver an sich auf, sondern auch die Tatsache, dass an dem Gefährt das Versicherungskennzeichen fehlte. Der Teenager bog jedenfalls von der B 301 in den Parkplatz eines Einkaufsmarktes ein, wo dann auch die Kontrolle stattfand. Dabei stellte sich heraus, dass das Mofa auffrisiert war und zirka 45 km/h ging. Damit wurde das Mofa aber polizeilich gesehen zum so genannten Kleinkraftrad – und damit führerscheinpflichtig. Eine Fahrerlaubnis konnte der Jugendliche den Angaben zufolge allerdings ebenso wenig vorweisen wie eine Prüfbescheinigung. Außerdem fehlte nicht nur das Versicherungskennzeichen, sondern auch der Versicherungsschutz. Aber es geht noch weiter. 

Als ob das nicht schon gereicht hätte, wurde festgestellt, dass der 17-Jährige unter Drogeneinfluss stand.  Deshalb ging es für den jungen Mann ins Krankenhaus zur Blutentnahme. Das Kleinkraftrad wurde von der Polizei vorübergehend sichergestellt; die Schlüssel wurden seiner Mutter ausgehändigt. Dass dem Teenager nun eine Strafanzeige blüht, müsste vermutlich hier gar nicht mehr eigens erwähnt werden. 


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