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Das neugeborene Mädchen, das gestern in der Toilette des Münchner Airports gefunden worden war, wird weiter intensivmedizinisch betreut – Polizei bittet um Hinweise

(ty) Wie berichtet, wurde gestern um 15.15 Uhr in einer Damentoilette eines Parkhauses am Terminal II des Münchner Flughafens ein neugeborenes Mädchen leblos gefunden. Eine Passagierin wurde auf die Situation einer wohl kurz vorher stattgefundenen Geburt aufmerksam, als sie die Toilette betrat, und informierte einen zufällig vor Ort anwesenden Beamten der Bundespolizei. Gemeinsam mit zwei Ärzten wurde das Neugeborene bis zum Eintreffen des Notarztes erstversorgt. Der Säugling wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Kinderklinik geflogen. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte hat das neugeborene Mädchen gute Überlebenschancen; es wird aber laut Polizei weiterhin intensivmedizinisch betreut. 

Die Ermittlungen zum Verbleib und der Identität der Mutter werden von der Staatsanwaltschaft Landshut und der Kripo Erding geführt. Inzwischen wurde eine Ermittlungsgruppe einrichtet. Eine gestern von der Flughafenpolizei im Zusammenwirken mit der Bundespolizei eingeleitete Sofortfahndung nach der Mutter blieb bislang ohne Erfolg. Die Kripo Erding bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung des Sachverhaltes und dem Verbleib der Kindsmutter. Sachdienliche Hinweise werden erbeten unter (08122) 968-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

Inzwischen erhielt die Kripo einen Hinweis auf eine bislang unbekannte Zeugin, die gestern zur tatrelevanten Zeit gegen 14.30 Uhr vor dem Eingang im dortigen Vorraum der Damentoilette offensichtlich wartete. Diese Frau wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Ebenso werden weitere Besucher des Toilettenbereiches im tatrelevanten Zeitraum von 14.30 bis 15.15 Uhr gebeten, sich mit der Kripo Erding in Verbindung zu setzen.

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