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Die Discopatenschaften haben dafür gesorgt, dass es keinen Ärger mehr mit Asylbewerbern in Ingolstädter Diskotheken gibt 

(ty) Voll des Lobes war Armin Stangl, der Vorsitzende Ingolstädter Hotel- und Gaststättenverbandes, über die Verhältnisse in Ingolstädter Diskotheken. Dort, wo es zeitweise doch zu erheblichen Turbulenzen gekommen war wegen des befremdlichen Verhaltens einiger Asylbewerber, herrsche nun Ruhe an der Front. Das berichtete er gestern dem Migrationsrat.

Ausgangspunkt des Ärgers waren im Mai mehrfache Belästigungen der weiblichen Gäste von Asylbewerbern. Der Betreiber einen Innenstadt-Disco hatte sich daraufhin entschlossen, seinen Laden für Asylbewerber dicht zu machen. Und nicht nur er alleine. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Von Diskriminierung bis Rassenhass reichte die Palette an Vorwürfen, denen er sich ausgesetzt sah. Damals entstand die Idee der so genannten Diskopaten, die Asylbewerbern die Verhaltenregeln näherbringen sollten. Vor allem im Umgang mit Frauen.

„Wir sind total entspannt“, meinte Stangl gestern, „es ist ganz ruhig geworden.“ Das Thema Ärger mit Asylbewerbern sei seit Wochen vom Tisch.  Und dazu hätte das Bemühen der Diskopaten maßgeblich beigetragen. Die wären mit den Asylbewerbern ausgegangen und hätten ihnen dabei erklärt, wie man sich benehmen müsse. Speziell, was das Verhältnis Männer und Frauen beträfe. „

Und genau das sei den Diskopaten gelungen“, so Stangl. Er plädierte dafür, die Flüchtlinge so schnell wie möglich in eine normale Beschäftigung zu bekommen. „Wenn die 24 Stunden nichts zu tun haben, dann fällt denen nur Schmarrn ein.“

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