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Die kalifornische Umweltbehörde macht Druck auf den Konzern erwägt sogar, vom Abgas-Skandal betroffene Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen 

(ty) Gibt es bei VW noch eine zweite Schummel-Software? Einem Medienbericht zufolge untersucht die US-Umweltbehörde derzeit eine weitere Software zur Emmissionskontrolle, die in neuere Fahrzeuge des Konzerns eingebaut wurde. Die Software wurde angeblich seit 2009 in die Fahrzeuge eingebaut, die auch von der bekannten Manipulationssoftware betroffen sind. Das berichtet der Finanzdienst Bloomberg und beruft sich dabei auf Insider. Untersuchungen sollen jetzt zeigen, ob diese zweite Software zulässig ist oder ebenfalls manipulierend auf die Abgaswerte wirkt.

Derweilen setzt die kalifornische Umweltbehörde „Carb“ VW unter Druck. Sie stellt ein Ultimatum, demzufolge der Konzern bis 20. November Zeit hat, um nachzuweisen, wie die betroffenen Dieselfahrzeuge nachgerüstet werden können, um die strengen Emissionsrichtlinien zu erfüllen. Die Umweltbehörde zieht es dem Vernehmen nach sogar in Erwägung, notfalls den betroffenen Autos von VW die Zulassung zu entziehen. „Wenn es keine technische Lösung gibt, drohen die Stilllegung der Autos und zivilrechtliche Auseinandersetzungen mit den Kunden“, wird die Umweltbehörde im "Spiegel" zitiert.


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