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Chris Gall gastiert am Donnerstag mit ,Piano Solo' im Festsaal des Pfaffenhofener Rathauses

(ty) Ein musikalisches Highlight im Rahmen des Pfaffenhofener Kultursommers setzt am Donnerstag, 14. Juli, der Pianist und Komponist Chris Gall. Zwei gefeierte Trio-Alben lang hat sich der Münchner Klang-Pionier Zeit gelassen, bevor er sich allein an den Flügel gesetzt hat. Das Ergebnis ist das Album „Piano Solo“, welches der Tastenkünstler bei seinem Gastspiel im Festsaal des Rathauses auch präsentiert. 

Chris Gall hat wie kaum ein anderer deutscher Pianist in den vergangenen Jahren die Stilgrenzen des Jazz konsequent und originell erweitert. Mit Jazz und Indie-Rock, Post Bop und Weltmusik begeisterte er das Publikum vom berühmten Jazzfestival in Montreux bis zur Jazzbaltica.

Nach klassischer Ausbildung studierte Gall, Jahrgang 1975, am renommierten „Berklee College of Music“ in Boston. Stilistisch im Jazz verwurzelt, machte er sich rasch einen Namen auch in anderen Genres, als Pianist der brasilianischen Giana Viscardi Group oder als Sideman von „Taalism“ um Sitarmeister Shakir Khan. Mit den Großen des Fachs, unter anderem den New York Voices, Nils Landgren, Kai Eckhard, Dusko Goykovic und De-Phazz Sänger Karl Frierson, spielte er zahlreiche Konzerte in Europa, Indien, Latein- und Südamerika und Japan.

Neben seinen eigenen Projekten im Trio, Duo und nun solo ist Chris Gall festes Mitglied der Jazz-Soul-Formation „The Hi-Fly Orchestra“ und reiste 2014 als Gastmusiker mit den mehrfachen Echo-Gewinnern „Quadro Nuevo“ für zwei Wochen nach Buenos Aires. In der Folge war er bei den CD Aufnahmen zur neuen Quadro-Nuevo-CD „Tango!" als Pianist, Komponist und Arrangeur beteiligt, was ihm kurz darauf den Jazz-Award der Deutschen Phonoindustrie einbrachte.  

„Piano Solo“ ist das erste Soloprojekt des Künstlers. Neben einer Hommage an Debussy und einer bezaubernden Variation von Yann Tiersens Filmmusikklassiker „La Valse d’Amélie“ finden sich darauf ausnahmslos Eigenkompositionen. 

„Es ist faszinierend, Elemente von minimal music und ihren wiederkehrenden Mustern mit der Freiheit der Improvisation zusammenzubringen. Ich mag die Regel, die Form, denn nur wenn ich sie absolut beherrsche, kann ich sie verlassen“, sagt Gall selbst über seinen musikalischen Ansatz. Bei diesem Prozess entwickelt er unablässig neue Ideen und lässt Musik entstehen, die ruhig ist wie das Meer von Weitem und zugleich bewegt und schillernd wie jede einzelne Welle. 

Das Konzert am Donnerstag, 14. Juli, im Festsaal des Rathauses beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 19.30 Uhr. Karten zum Preis von 15 Euro (zehn Euro mit Ermäßigung) können bei den Vorverkaufsstellen im Bürgerbüro und beim PK erworben werden. An der Abendkasse kostet der Eintritt 18 beziehungsweise 14 Euro.


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