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Der 55-Jährige starb bei Rohrbach an einer natürlichen Todesursache. Das hat laut Staatsanwaltschaft Ingolstadt die Obduktion ergeben

(ty/zel) Im Falle des „Toten auf der Brücke“ zwischen Uttenhofen und Rohrbach im Kreis Pfaffenhofen müssen die Ermittler nicht weiter tätig werden. Der 55-jährige Mann, der dort am Samstagvormittag zusammengebrochen und schließlich gestorben war, ist einer natürlichen Todesursache erlegen, wie Wolfram Herrle von der Staatsanwaltschaft Ingolstadt soeben auf Anfrage unserer Zeitung erklärte. Das habe die Obduktion ergeben, die von der Staatsanwaltschaft veranlasst worden war, weil es sich zunächst um einen ungeklärten Todesfall gehandelt hatte. Nun steht fest: Fremdeinwirkung lag nicht vor.

Ein Spaziergänger hatte am Samstag gegen 11.30 Uhr einen Notruf abgesetzt, nachdem er auf einer Brücke der Staatsstraße 2232 zwischen Uttenhofen und Rohrbach einen Mann bemerkt hatte, der sich immer wieder übergeben musste. Der eingetroffene Notarzt konnte nur noch den Tod des zunächst unbekannten Mannes feststellen, der offensichtlich mit einem Fahrrad unterwegs war. Die Leiche wies aber keinerlei Sturzverletzungen auf.

In den Abendstunden wurde dann bei der Polizei Pfaffenhofen ein Mann als vermisst gemeldet, dessen Beschreibung auf den unbekannten Toten passte. Es handelte sich demnach um einen 55-jährigen bulgarischen Staatsangehörigen aus Rohrbach. Die weiteren Ermittlungen wurden von der Kripo Ingolstadt übernommen. Zunächst gab es keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden. Zur weiteren Klärung der Todesursache wurde von der Staatsanwaltschaft Ingolstadt eine Obduktion angeordnet. Und die hat nun eine „natürliche Todesursache“ ergeben.

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