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Gemeinschaftsprojekt „Stelen der Biodiversität“ der Audi-Umweltstiftung und des Verbands „Artenschutz in Franken“ ab sofort ein offizielles Projekt innerhalb der Strategie „UN Dekade Biologische Vielfalt“

(ty) Umweltsünder und Umweltschützer in einem. Diesen Spagat bringt im Augenblick gerade Audi hinter sich. Auf der einen Seite gescholten ob der Abgas-Manipulationen, in die Audi weit tiefer verstrickt schein als bislang bekannt, auf der anderen Seite ausgezeichnet für sein Umwelt-Engagement.

So ist das Gemeinschaftsprojekt „Stelen der Biodiversität“ der Audi-Umweltstiftung und des Verbands „Artenschutz in Franken“ ab sofort ein offizielles Projekt innerhalb der Strategie „UN Dekade Biologische Vielfalt“ der Vereinten Nationen. Mit vier umgestalteten Trafotürmen in vier Bundesländern setzen sich Stiftung und Verband seit zwei Jahren gemeinsam für Artenschutz und erlebbare Umweltpädagogik ein. In Bad Staffelstein hat die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) nun das Engagement mit dem UN-Preis gewürdigt.

„Wir sind sehr stolz auf die Auszeichnung im Rahmen der UN‑Dekade für biologische Vielfalt. Sie belegt, dass wir mit unserem Engagement einen wertvollen Beitrag für diese Strategie leisten“, sagt Rüdiger Recknagel, Geschäftsführer der Audi Stiftung für Umwelt GmbH, „uns liegt es am Herzen, Projekte rund um Artenschutz und Umweltbildung zu fördern – auch fernab des Automobilbaus.“

Seit Dezember 2014 gestaltet die Audi‑Umweltstiftung gemeinsam mit dem „Artenschutz in Franken“ ausgediente Transformatorstationen in Lebens‑ und Fortpflanzungsräume für bedrohte Tierarten um. Mittlerweile bieten vier Trafohäuschen – in Suhl (Thüringen), Ittlingen (Baden‑Württemberg), Kastellaun (Rheinland‑Pfalz) und Bad Staffelstein (Bayern) – beispielsweise Zwergfledermäusen, Schleiereulen oder Steinkäuzen ein neues Zuhause.

Bis 2020 haben die Vereinten Nationen die „UN‑Dekade Biologische Vielfalt“ ausgerufen. Ziel ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Projekte, die sich in diesem Kontext vorbildlich für Artenschutz, Nachhaltigkeit oder ökologische Wertevermittlung einsetzen, erhalten eine Auszeichnung – so nun auch die „Stelen der Biodiversität“. Stellvertretend für die Vereinten Nationen überreichte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf einen „Vielfalt‑Baum“, eine kolorierte Holzskulptur, die den Reichtum und die Einzigartigkeit der Natur symbolisiert. Der Preis „UN‑Dekade Biologische Vielfalt“ wird in den nächsten Wochen auch an die anderen drei „Stelen der Biodiversität“ verliehen.

Mit den „Stelen der Biodiversität“ fördert die Audi‑Umweltstiftung sowohl den Artenschutz selbst als auch das Verständnis dafür. Informationstafeln und QR‑Codes an den kunstvoll gestalteten Türmen geben umfassend Auskunft über das Projekt sowie über die Eigenschaften und Lebensgewohnheiten der beherbergten Tierarten. In Suhl und Bad Staffelstein können Interessierte zudem über Webcams die Bewohner der Trafohäuschen beobachten.


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