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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

Fußgänger auf der A9 getötet

(ty) Tödliche Verletzungen erlitt heute Morgen ein 53 Jahre alter Fußgänger, als ihn auf der A9 bei der Rastanlage „Fränkische Schweiz“ (Kreis Bayreuth) ein Auto erfasste. Der Pole versuchte gegen 3.45 Uhr offenbar, die sechsspurige Autobahn auf Höhe der Rastanlage zu Fuß zu überqueren. Als er sich bereits auf der rechten Spur in südlicher Richtung befand, erfasste ihn in der Dunkelheit der Skoda eines Ehepaares aus dem Hofer Landkreis.

Anschließend wurde der am Boden liegende Fußgänger noch von zwei Lastwagen erfasst. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des 53-Jährigen feststellen. Der 64-jährige Fahrer des Skoda und seine 61 Jahre alte Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden von etwa 15 000 Euro.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft unterstützte ein Sachverständiger die Verkehrspolizei bei der Unfallaufnahme. Die Autobahn war in Richtung Süden zeitweise nur einspurig befahrbar, weshalb es im morgendlichen Berufsverkehr zu leichten Behinderungen kam. Das Technische Hilfswerk, die Feuerwehr und die Autobahnmeisterei waren zur Absicherung der Unfallstelle und Reinigung der Fahrbahn im Einsatz.

 

Ein Jahr auf der Flucht

(ty) Gestern Mittag geriet auf der A8 bei Otterfing (Kreis Miesbach) ein Sattelzug mit bosnischer Zulassung, der zwei Stunden zuvor bei Salzburg eingereist war, in einen Auffahrunfall und wurde erheblich beschädigt. Beamte der Autobahnpolizei Holzkirchen nahmen routinemäßig den Verkehrsunfall auf. Im Laufe der Beweiserhebung wurden die Polizisten stutzig. Das Schloss am Sattelauflieger war aufgebrochen. Dies ließ sich mit den Unfallfolgen nicht in Einklang bringen.

Als die Beamten daraufhin den Laderaum öffneten, staunten sie nicht schlecht. Versteckt inmitten der Ladung befanden sich zwei Männer im Alter von rund 20 Jahren, die trotz des Unfalls völlig unverletzt waren. Beide führten lediglich einen kleinen Rucksack und etwas zu trinken mit sich. Über Ausweisdokumente verfügten sie nicht. Der deutschen Sprache waren sie nicht mächtig. Da offensichtlich war, dass es um illegal eingereiste Migranten handelte, wurden die beiden jungen Männer der Grenzpolizei Raubling übergeben. Die Beamten konnten mit Hilfe eines Dolmetschers die Umstände schnell aufklären.

Demnach handelte es sich bei den Männern um Afghanen, die eigenen Angaben zufolge vor einem Jahr aufbrachen, um ihr Glück in Deutschland zu suchen. Die Familien bezahlten hierfür pro Person 8500 Euro an die Schleuser-Organisationen. Schnell gelangten sie in die Türkei, wo sich ein mehrmonatiger Aufenthalt in der Illegalität anschloss. Auf nicht näher beschriebenen Wegen kamen sie nach Kroatien, wo sie ein Schleuser und Landsmann ohne Wissen des bosnischen Lkw-Fahrers auf dem Sattelauflieger versteckte.

Wäre der Lkw nicht in den Unfall geraten, hätten sie die Entladung in Norddeutschland abgewartet und sich dann den deutschen Behörden gestellt. So endete ihre Reise frühzeitig vor den Toren Münchens. Nach Äußerung eines Asylbegehrens wurden die beiden jungen Männer dem Ankunftszentrum der Regierung von Oberbayern in München zugeführt.

 

15-Jährige missbraucht: DNA-Reihenuntersuchung

(ty) Heute um 5 Uhr wurden sowohl in einer Flüchtlingsunterkunft in Augsburg als auch in einer gleichartigen Einrichtung in Friedberg DNA-Proben bei etlichen Bewohnern beider Unterkünfte vorgenommen. Hintergrund dieser von der Staatsanwaltschaft Augsburg beim Amtsgericht beantragten Maßnahme ist ein Sexualdelikt Anfang Juli in der Augsburger Unterkunft. Es besteht der dringende Tatverdacht, dass dort eine 15-jährige Schülerin aus Augsburg durch mehr als einen Bewohner mit arabisch-stämmiger Herkunft sexuell missbraucht wurde.

Die 15-Jährige lernte zunächst einen 17-jährigen Afghanen kennen. Die beiden verabredeten sich am 2. Juli und begaben sich anschließend in ein Zimmer innerhalb der Unterkunft. Anschließend wurde der Jugendlichen ein selbstgefertigter Joint angeboten, nach dessen Konsum die 15-Jährige offenbar einen Filmriss erlitt und vom weiteren Geschehen danach nichts mehr mitbekam. Das Mädchen wurde später in hilflosem Zustand in Lechhausen von Passanten angetroffen sowie anschließend vom Rettungsdienst in die Kinderklinik gefahren. Hierbei wurde dann neben der Rauschgift-Intoxikation auch der Verdacht des sexuellen Missbrauchs bestätigt.

Zur Aufklärung dieser Straftat wurde die Entnahme von Vergleichs-DNA-Material richterlich bei einem hierfür infrage kommenden vordefinierten Personenkreis (hinsichtlich Alter, Größe und Herkunftsregion) angeordnet – und zwar sowohl am eigentlichen Tatort in Augsburg als auch in der Friedberger Unterkunft, da hier Bezugspunkte der Bewohner untereinander bestehen. Schon kurz nach der Tat ergab sich bereits ein dringender Tatverdacht gegen den 17-jährigen Afghanen und einen 20-jährigen Landsmann, dem Beihilfe zur Last gelegt wird. Beide sitzen seitdem in Untersuchungshaft.

 

Aufregung um Schusswaffen

(ty) Die Mittagsstunden forderten gestern die gesamte Polizei im Raum Regensburg. Zwei Vorfälle, bei denen je eine Schusswaffe im Spiel gewesen ist, wurden gemeldet und letztlich zügig sowie ohne Verletzte von der Polizei geklärt.

Gegen 12.15 Uhr wurden mehrere Schüsse aus dem Bereich des Bahnhofs in Etterzhausen (Foto oben), einem Ortsteil der Gemeinde Nittendorf, bei der Polizei gemeldet. Ein 23-Jähriger aus dem Landkreis Regensburg, wie die Ermittlungen später ergaben, hat mindestens einen Schuss aus einer Schreckschuss-Pistole infolge einer vorausgegangenen Streitigkeit abgegeben.

Aufgrund der zunächst unklaren Lage ist durch ein Großaufgebot von Polizeikräften der Bereich rund um den Bahnhof abgesperrt und gesichert worden. Die Bundespolizei veranlasste bei der Deutschen Bahn, dass keine Züge mehr in den Bahnhof einfahren. Letztlich konnte der Verdächtige  festgenommen werden. Die genauen Umstände der Schussabgabe sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Nur 15 Minuten später erreichte die Polizei eine Mitteilung von Passanten über einen Mann im Stadtgebiet von Regensburg. Dieser soll eine Schusswaffe zunächst in der Hand gehabt, anschließend in seiner Kleidung versteckt haben und schließlich am Dachauplatz in einen Linienbus gestiegen sein. Auch dieser 16-jährige Verdächtige ist von den Beamten festgenommen worden. Bei ihm wurde eine Spielzeugwaffe gefunden –wofür der Jugendliche sich nun im Rahmen einer Ordnungswidrigkeiten-Anzeige, nämlich wegen des Führens einer so genannten Anscheinswaffe, zu verantworten hat.

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Brand in Kinderheim

(ty) Aus bislang ungeklärter Ursache ist gestern Nachmittag im Dachgeschoss eines Kinderheims in Oberschwarzbach (Kreis Schweinfurt) ein Brand ausgebrochen. Kurz vor 16 Uhr ging bei der Polizei die Mitteilung über eine Rauchentwicklung aus dem Dachgeschoss des Hauses in Düttingsfeld ein. Bei Eintreffen einer Streife der Polizeiinspektion Gerolzhofen und der örtlichen Feuerwehren war niemand mehr in dem Anwesen, sodass glücklicherweise auch niemand verletzt wurde. Die Ursache für das Feuer ist ebenso Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen wie die Schadenshöhe.

 

Diebe in der Kirche

(ty) Gestern Abend teilte der Pfarrer einer Kirche an der Ulmer Straße in Augsburg-Kriegshaber verdächtige Geräusche aus dem Inneren der Kirche mit. Daraufhin wurde das versperrte Gebäude von der Polizei umstellt und durchsucht. Die Durchsuchung des Kirchenbaus gestaltete sich aufgrund der vielen Räumlichkeiten sowie eines begehbaren Dachgeschosses äußerst schwierig.

Die Beamten konnten jedoch nach einer längeren Suche und unter Einsatz eines Polizeihunds zwei Leute in einem Lagerraum in den oberen Stockwerken vorläufig festnehmen. Ein 16-Jähriger sowie dessen 26-jähriger Komplize hatten sich dort mitsamt ihrem bereits vorbereiteten Diebesgut versteckt gehalten. Vermutlich haben sie sich am Abend in die Kirche einsperren lassen. Die beiden erwartet nun eine Anzeige wegen des Versuchs eines besonders schweren Diebstahls. Der 16-Jährige wurde seiner Mutter übergeben. 

 

Schwere Kopfverletzungen

(ty) Schwere Kopfverletzungen erlitt gestern Nachmittag eine Radfahrerin in Forchheim, nachdem eine Autofahrerin sie übersah. Die 26-jährige Autofahrerin überquerte gegen 16 Uhr die Adenauerallee in südliche Richtung. Dabei übersah sie die von rechts kommende 69-jährige Rentnerin auf ihrem E-Bike, sodass es zum Zusammenstoß kam. Die Seniorin stürzte und zog sich schwere, aber nicht lebensgefährliche, Kopfverletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Die Polizei ermittelt nun gegen die Autofahrerin wegen fahrlässiger Körperverletzung.

 

Frau fällt auf Gewinnversprechen rein

(ty) Eine Frau aus dem Landkreis Aschaffenburg überwies mehrere tausend Euro in Form von Karten-Guthaben und Bargeld-Transfer, nachdem sie auf das betrügerische Gewinnversprechen eines unbekannten Anrufers hereingefallen war. Am Montag riefen unbekannte Täter bei ihr an. Der Frau wurde vorgegaukelt, sie habe rund 95 000 Euro gewonnen. Um den Gewinn zu erhalten, sollte sie jedoch zunächst Steam-Karten im Wert von 900 Euro erwerben und die entsprechenden Zugangscodes an den Anrufer übermitteln. Nachdem sie den Anrufern den Zugang zu den Codes ermöglicht hatte, zahlte sie über „RIA Money-Transfer“ knapp 3000 Euro in bar ein. Dieses Geld ließ sie nach Mazedonien transferieren. Die Kripo Aschaffenburg übernahm die weiteren Ermittlungen.  


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