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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

Crash mit Hirsch: 47-Jähriger stirbt bei Motorrad-Unfall

(ty) Ein Motorradfahrer ist heute Früh bei einem Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2312 ums Leben gekommen. Dem Sachstand nach war er mit einem die Fahrbahn querenden Hirsch zusammengestoßen. Gegen 6.50 Uhr erreichte die Polizei die Mitteilung eines Autofahrers. Er war auf der Staatsstraße 2312 zwischen Hessenthal und Rohrbrunn (Kreis Aschaffenburg) unterwegs, als er auf den verunglückten Motorradfahrer aufmerksam wurde. Rasch waren in der Folge Streifen der Aschaffenburger Polizei, der Rettungsdienst und die Feuerwehr Hessenthal vor Ort. Für den 47-Jährigen aus dem Landkreis Aschaffenburg kam allerdings jede Hilfe zu spät.

Die Unfallermittlungen übernahm die Polizeiinspektion Aschaffenburg. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft kam auch ein Sachverständiger hinzu. Ersten Erkenntnissen zufolge war der Motorradfahrer in Fahrtrichtung Rohrbrunn unterwegs, als direkt vor ihm auf seinem Fahrstreifen ein Hirsch von rechts die Fahrbahn querte und es zum Zusammenstoß kam.

 

Wollte sie das ganze Anwesen anzünden?

(ty) Heute Vormittag brannte die Scheune eines landwirtschaftlichen Anwesens in Tann (Kreis Rottal-Inn) nieder. Zwei weitere landwirtschaftliche Gebäude wurden beschädigt. Im Wohnhaus konnten mehrere Glutnester festgestellt und von der Feuerwehr gelöscht werden. Die 62-jährige Bewohnerin blieb augenscheinlich unverletzt. Zur Abklärung ihres Gesundheitszustandes wurde sie trotzdem in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach ersten Ermittlungen wollte die Frau das gesamte Anwesen vorsätzlich in Brand stecken. Sie befand sich offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation. Nach der erfolgten ersten ärztlichen Behandlung wurde die Frau in ein Bezirksklinikum gebracht. Bei dem Brand entstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 50 000 Euro. Die Kripo Passau hat die weiteren Ermittlungen übernommen. 

Fleisch-Laster kippt um

(ty) Am Autobahndreieck Schweinfurt-Werneck ist am gestern ein mit Frischfleisch beladener Sattelzug umgekippt. Die beiden Insassen wurden leicht verletzt. Vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers verlor der 39-jährige aus Kasachstan gegen 17.10 Uhr auf dem Abfahrtsast zur A70 die Kontrolle über seinen Mercedes-Sattelzug. Der Fleischlaster kippte um und blieb auf der Fahrbahn liegen. Der Fahrer und seine 31-jährige Beifahrerin konnten sich selbst aus dem Führerhaus befreien und blieben leicht verletzt. Der Rettungsdienst kümmerte sich vor Ort ambulant um die beiden. 

Schwierig gestalteten sich die Bergungsarbeiten des mit Frischfleisch beladenen Lkws. So ging es darum, die Ladung zu bergen, das Gefährt aufzurichten, abzutransportieren und danach noch von Dieselkraftstoff verunreinigtes Erdreich abzutragen. Bis heute Vormittag war ein Bergungsunternehmen in Abstimmung mit Polizei, Autobahnmeisterei, Wasserwirtschaftsamt und Feuerwehr damit beschäftigt. Der insgesamt entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 100 000 Euro.

 

Lastwagen überrollt Mann: Tod auf der Autobahn

(ty) Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es gestern gegen 15.55 Uhr auf der A3 Höhe Seebach in Fahrtrichtung Passau. Wegen starkem Verkehrsaufkommen kam es zu Stockungen. Aus diesem Grund musste ein Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Deggendorf auf dem linken Fahrstreifen abbremsen. Ein 56-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Regensburg konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen, fuhr leicht hinten auf und kam dadurch zu Sturz. Nachfolgende Fahrzeuge bremsten ab. So auch der polnische Fahrer eines zwölf Tonnen schweren Lkws auf dem rechten Fahrstreifen. Ein hier nachfolgender polnischer Sattelzugfahrer bemerkte die Situation offenbar zu spät und fuhr trotz eingeleiteter Vollbremsung dem kleineren Lkw mit großer Wucht hinten auf. So wurde dieser nach links geschoben.

Hierbei überrollte er den halb unter seinem Motorrad liegenden Kradfahrer und blieb dann in der Mittelleitplanke hängen. Der Motorradfahrer wurde dadurch so schwer verletzt, dass er trotz Reanimationsversuchen noch an der Unfallstelle verstarb. Die Fahrer der beiden Lkws wurden leicht und mittelschwer verletzt und mit Rettungsdiensten ins Klinikum Deggendorf gebracht. Die stark beschädigten Sattelzüge und das Motorrad mussten abgeschleppt werden. An dem Auto, auf den der Kradfahrer zunächst aufgefahren war, entstand nur minimaler Schaden. Die Autobahn musste für vier Stunden vollständig gesperrt werden, es bildete sich rasch ein kilometerlanger Stau, der auch die A 92 vor dem Autobahnkreuz Deggendorf betraf. Auch die Ausweichrouten waren schnell überlastet. Zur Klärung des genauen Unfallherganges wurde ein Gutachter an die Unfallstelle gerufen.

Frau sexuell belästigt

(ty) Ein bislang unbekannter Täter belästigte gestern Abend im Nürnberger Westen eine Frau auf sexuelle Art. Sie war gegen 17.30 Uhr in der Fürther Straße unterwegs, als der Unbekannte auf einem Fahrrad angefahren kam und sie unsittlich berührte. Auch Beleidigungen sprach er seinem Opfer gegenüber aus. Der Mann war etwa 1,75 Meter groß, 30 Jahre alt und schlank. Er sprach hochdeutsch. Zur Tatzeit war er mit einer langen grauen Hose und einem schwarzen T-Shirt bekleidet. Er war mit einem pinken Damenfahrrad unterwegs und führte einen blauen Rucksack mit.

 

Taxifahrer mit Soft-Air-Pistole bedroht

(ty) Bereits am Sonntagabend kam es zu einer räuberischen Erpressung eines Taxifahrers in Fischbachau (Kreis Miesbach). Der Mann teilte gegen 22.30 Uhr über den Notruf mit, dass er soeben einen Fahrgast nach Hause gefahren habe. Dort angekommen habe der Fahrgast angegeben, nur kurz zum Geldholen ins Haus zu müssen. Kurze Zeit später sei der Fahrgast mit einer weiblichen Person zurückgekommen. Die Frau habe dem Taxifahrer deutlich weniger als den tatsächlich zu bezahlenden Fahrpreis ins Fahrzeug gereicht. Der Fahrgast habe zu dem Zeitpunkt gut sichtbar vor dem Körper eine Schusswaffe getragen. Aus Angst habe der Taxifahrer den deutlich geringeren Betrag akzeptiert und sei weggefahren. Anschließend verständigte dieser über den Notruf die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.

Das Fachkommissariat der Kriminalpolizeistation Miesbach übernahm die weiteren Ermittlungen unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II. Im Zuge der Ermittlungen konnten ein 29-jähriger Deutscher und eine 47-jährige Deutsche als tatverdächtig ausfindig gemacht werden. Bei einer durchgeführten Wohnungsdurchsuchung konnten diverse Beweismittel, unter anderem die Tatwaffe, aufgefunden und sichergestellt werden. Bei der Waffe handelt es sich um eine erlaubnisfreie Soft-Air-Pistole. Die beiden Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II dem Haftrichter vorgeführt, welcher Haftbefehl erließ. Der Haftbefehl wurde jedoch gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

 

21-Jähriger stirbt noch am Unfallort

(ty) Tödliche Verletzungen erlitt ein 21-jähriger Motorradfahrer, als er gestern Abend im Bereich einer scharfen Kurve zu Sturz kam. Der Mann aus dem Bereich Schwabach war in Velburg (Kreis Neumarkt) unterwegs. Auf der Kreisstraße 37 kam es auf Höhe Unterweickenhof dann zum Unfall. Der Suzukifahrer kam im Verlauf einer scharfen Linkskurve zu Fall, schleuderte über die Straße und schlug mit dem Kopf auf einen Wasserdurchlass. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen. Der zweite Kradfahrer, der ihn an diesem Abend begleitet hatte, hatte den Unfall nur im Rückspiegel gesehen. Zwei unbeteiligte Radfahrer waren nur 50 Meter entfernt und wollten sofort Erste Hilfe leisten. Dies war allerdings nicht mehr möglich. Nach Rücksprache mit der Jour-Staatsanwaltschaft Nürnberg wurde das Fahrzeug sichergestellt und ein Gutachter zur Unfallstelle beordert. Die Sachbearbeitung erfolgt durch die Polizeiinspektion Parsberg.

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400 000 Euro Sachschaden nach Brand

(ty) Aus noch unbekannter Ursache geriet in der heutigen Nacht eine Lagerhalle der Stadtwerke Dorfen im Ortsteil Rinning (Kreis Erding) in Brand. Das Feuer war gegen 3 Uhr bemerkt worden, das als Lager für Hackschnitzel genutzte Gebäude stand im Vollbrand. Aufgrund der erheblichen Rauchentwicklung waren Anwohner zwischenzeitlich aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Feuerwehren aus Dorfen, Eibach, Hausmehring, Hofkirchen, Taufkirchen, Zeilhofen, Altenerding und Erding brachten das Feuer noch in der Nacht unter Kontrolle. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 400 000 Euro, Personen kamen nicht zu Schaden. Die Brandfahnder der Kriminalpolizei Erding haben die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

 

Schlüssel gestohlen und abgehauen

(ty) In der Nacht auf heute drangen Unbekannte über die Terrassentüre in ein Wohnhaus an der Pater-Rupert-Mayer-Straße in Landsberg am Lech ein. Dort suchten die Täter gezielt und erfolgreich nach den Fahrzeugschlüsseln eines vor dem Anwesen abgestellten BMW X5, mit dem sie im Anschluss davonfuhren. Neben den Schlüsseln fielen den Tätern zudem ein Mobiltelefon sowie eine kleinere Bargeldsumme in die Hände. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über 80 000 Euro.


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