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Weltweit wurden im April 13 Prozent weniger Pkw verkauft als im Vorjahres-Monat. Im bisherigen Jahresverlauf beträgt das Minus fast sechs Prozent.

(ty) Audi hat im April weltweit rund 140 300 Autos an Kunden übergeben – das waren 12,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. In Deutschland steht ein Minus von 10,5 Prozent zu Buche, europaweit beträgt der Rückgang 7,8 Prozent. Seit Jahresbeginn sank die Zahl der Audi-Auslieferungen weltweit um 5,9 Prozent auf bislang rund 587 550 Pkw; das Minus in Deutschland beträgt 3,1 Prozent und in Europa sechs Prozent. "Belastend wirkten sich nach wie vor Modellwechsel bei Volumen-Modellen wie etwa dem A6 aus", teilte der Ingolstädter Autobauer heute mit.

 

Der neue Q3 entfalte sein Potenzial bislang in Europa mit starken Zuwächsen etwa in Frankreich (plus 109 Prozent) oder Deutschland (plus 97,6 Prozent); in anderen Märkten – wie den USA – stehe das Modell erst ab Mitte des Jahres bei den Händlern. "Die Erneuerung unserer Produktpalette macht nach wie vor große Anstrengungen erforderlich", sagt Martin Sander, "Vice President Global Marketing and Sales" der Audi AG. "Der Erfolg des neuen Q3 in Europa zeigt beispielhaft, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind", so Sander. "Im Laufe des Jahres rollen wir dieses und zahlreiche andere Modelle international weiter aus. Dazu zählen unter anderem der neue Q3-Sportback oder der umfangreich überarbeitete A4."

 

In China haben sich seit Jahresbeginn 205 698 Kunden für einen Audi entschieden, das entspricht einem Minus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum. Im April lag die Zahl der Auslieferungen im Reich der Mitte mit 46 364 Autos 11,5 Prozent unter dem Rekordwert des Vorjahres. "Wechsel bei Volumen-Modellen wie etwa beim A6L wirkten sich bremsend auf die Verkäufe aus", erklärt Audi. Zudem sei der Öffentlichkeit erst Anfang April auf der Auto-Messe in Shanghai die zweite Generation des Q3 präsentiert worden. Positiv entwickelte sich unter anderem die Nachfrage nach dem A4, dem A5 oder dem Q7.

 

In den USA lieferte Audi im vergangenen Monat rund 15 000 Autos aus – ein Minus von 21,4 Prozent. Auch hier machten sich laut Konzern Modell-Anläufe und Modell-Ausläufe, etwa beim Q3, sowie die allgemeine Kaufzurückhaltung im Premium-Markt bemerkbar. Zulegen konnte unter anderem der A7 (441 Autos, plus 57,5 Prozent). Erst Mitte April hatte der A7-Sportback auf der New-York-Auto-Show den "2019 World Luxury Car"-Award gewonnen. Der A7-Sportback löste damit den A8 als am besten bewertetes neues Luxus-Automobil auf dem Weltmarkt ab. Seit Jahresbeginn entschieden sich in den USA insgesamt 63 139 Kunden (minus 8,7 Prozent) für einen Audi. In der Region Nordamerika übergab das Unternehmen seit Januar rund 76 800 Automobile, das entspricht einem Minus von 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Zeitraum. Im April lag die Region bei rund 19.400 verkauften Autos (minus 20,2 Prozent).

 

Der Europa-Absatz lag mit rund 66 900 verkauften Autos im April bei einem Minus von 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Monat. Seit Jahresbeginn lieferte Audi auf dem Heimat-Kontinent rund 271 100 Autos aus – ein Rückgang um sechs Prozent. Deutschland schloss den April mit einem Minus von 10,5 Prozent auf 23 893 Autos ab. Kumuliert lagen die Auslieferungen im Heimatland bei 100 656 Autos – ein Minus um 3,1 Prozent). 

Diese Absatz-Zahlen gab Audi heute bekannt:


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