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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

81-Jährige stirbt nach Brand

(ty) Heute gegen 8 Uhr kam es in Aichach aus noch ungeklärter Ursache zu einer starken Rauchentwicklung, ausgehend von einem Brand in der Erdgeschoss-Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Freisinger Straße. Die Feuerwehr rettete eine 81-Jährige, die schwerste Brandverletzungen erlitten hatte. Die Frau erlag allerdings kurze Zeit später im örtlichen Krankenhaus ihren Verletzungen. Die übrigen Bewohner blieben unverletzt. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Vorsätzliche Brandstiftung kann bislang ausgeschlossen werden. Der Sachschaden liegt im unteren fünfstelligen Euro-Bereich.

 

Tödlicher Unfall auf der B16

(ty) Heute Vormittag ereignete sich in Füssen auf der B16 ein tödlicher Unfall. Ein 80-jähriger Pkw-Lenker wollte vom Wertstoffhof nach links auf die Bundesstraße abbiegen und übersah einen BMW. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch beide Autos in die angrenzende Wiese geschleudert wurden. Der Rentner wurde in seinem Wagen eingeklemmt, er musste vom Rettungsdienst befreit werden. Beide Autofahrer wurden schwer verletzt, kamen ins Krankenhaus. Der 80-Jährige erlag kurze Zeit später seinen Verletzungen. Die B16 war für mehrere Stunden komplett gesperrt.

 

Biker stirbt bei Frontal-Crash

(ty) Noch an der Unfallstelle erlag heute ein 34 Jahre alter Motorrad-Fahrer auf der Staatsstraße 2981 bei Fichtelberg (Kreis Bayreuth) seinen Verletzungen. Kurz vor 11.15 Uhr war der Mann aus Brandenburg mit seiner Honda in einer Gruppe von Bikern – von Fichtelberg kommend – in Richtung der Abzweigung zur B303 unterwegs. In einer Rechtskurve geriet er aus bislang nicht geklärten Gründen auf die Gegenspur und prallte in die Front eines entgegenkommenden Kastenwagens. Dabei erlitt der Motorrad-Fahrer tödliche Verletzungen. Die beiden Insassen des Lieferwagens kamen mit dem Schrecken davon.

Eskalation: Großeinsatz in Asyl-Unterkunft

(ty) Fünf verletzte Polizisten sowie sechs festgenommene Nigerianer im Alter zwischen 23 und 38 Jahren – so lautet das Resultat eines großen Einsatzes am heutigen Nachmittag in einer Asyl-Unterkunft in Stephansposching (Kreis Deggendorf). Kurz vor 17 Uhr wurde die Polizei wegen Ruhestörung in die Flüchtlings-Unterkunft gerufen. Angeblich beschädigten mehrere Bewohner die Einrichtung und randalieren. Nachdem vier Streifenwagen angerückt waren und die Situation zunächst ruhig schien, heizte sich die Stimmung immer mehr auf. In der Folge solidarisierten sich rund 30 Bewohner der Unterkunft, beleidigten die Einsatzkräfte, attackierten und bedrängten die Beamten.

Nachdem es den Polizisten gelungen war, einen mutmaßlichen Rädelsführer aus der Menschenmenge in Gewahrsam zu nehmen, eskalierte die Situation vollkommen. Mehrere Personen schlugen auf die Polizisten ein und warfen vor der Unterkunft abgestellte Fahrräder auf die Beamten, um so den Festgenommen zu befreien. Einem der Beamten spuckte ein Bewohner ins Gesicht. Die massiven und aggressiven Angriffe gegen die Gesetzeshüter wurden letztlich durch den Einsatz von Pfefferspray abgewehrt.

Als der Rädelsführer bereits am Polizeiauto war, sprang einer der Asylbewerber mit beiden Füßen in die Seitenscheibe des Autos. Die restlichen Personen verbarrikadierten die Ausfahrt aus dem Anker-Zentrum mit Steinen und Kabeltrommeln – sie versperrten zudem das Tor mit Fahrrad-Schlössern, um so die Ausfahrt zu verhindern. Letztendlich gelang es den Beamten, über einen rückwärtigen Bauzaun das Gelände zu verlassen. In der Folge wurden zahlreiche Polizeikräfte angefordert, um eine weitere Eskalation zu unterbinden sowie um weitere Tatverdächtige festzunehmen.

Für diesen Folge-Einsatz waren auch Beamte aus der Oberpfalz angefordert worden. Zunächst wurden 15 Personen vor Ort in Gewahrsam genommen. Nach ersten polizeilichen Befragungen wurden sechs Personen festgenommen und der Kripo übergeben. Morgen soll die Haftfrage in Absprache mit der Staatsanwaltschaft geklärt werden. Da die Person, die bei dem anfänglichen Einsatz in Gewahrsam genommen werden sollte, geflüchtet war, wurde die Fahndung – unter anderem mit einem Hubschrauber – aufgenommen. Gegen 21 Uhr stellte sich dieser Mann dann selbst den Einsatzkräften.

Derzeit laufen kriminalpolizeiliche Ermittlungen gegen sechs Nigerianer – unter anderem wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Verdachts des schweren Landfriedensbruchs und der Gefangenen-Befreiung. Polizeibeamte erlitten Schnitt- und Rippenverletzungen sowie Verletzungen an den Augen. Insgesamt vier Polizisten mussten sich zur ambulanten Behandlung in eine Klinik begeben.

Frau bei Feuer schwer verletzt

(ty) Gestern brach aus noch ungeklärter Ursache ein Brand in einer Wohnung an der Nägeleinsgasse in Neustadt/Aisch aus, dabei wurde eine Frau schwer verletzt. Kurz nach 8.30 Uhr nahmen Nachbarn Rauchgeruch aus der Wohnung wahr und riefen die Feuerwehr. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte waren keine offenen Flammen mehr erkennbar. Die 69-jährige Bewohnerin wurde mit schweren Brandverletzungen aus der Wohnung gerettet und per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Von zwei Hunden, die in der Wohnung waren, konnte einer lebend gerettet werden. Erste Schätzungen gehen bislang von einem Sachschaden von etwa 50 000 Euro aus. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

 

Versuchtes Tötungsdelikt

(ty) Ein Streit in einer Asyl-Unterkunft in Landshut lief gestern gegen 22.30 Uhr aus dem Ruder. Zunächst gerieten zwei Flüchtlinge, ein 18-Jähriger aus Gambia und ein 27-Jähriger aus Togo, aus noch nicht näher bekannten Gründen aneinander. Im Innenhof eskalierte der Zoff. Nach bisherigen Erkenntnissen besteht der dringende Verdacht, dass der 18-Jährige mit einer abgebrochenen Weinflasche seinem Kontrahenten Schnittverletzungen im Kopf- und Brustbereich zufügte.

Der 27-Jährige musste vom Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert werden, die Verletzungen sind nach bisherigen Erkenntnissen nicht lebensgefährlich. Der Tatverdächtige flüchtete, wurde aber wenig später in Tatort-Nähe festgenommen. Kripo und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts gegen den 18-Jährigen.

Heftige Auseinandersetzung

(ty) Zu einer heftigen Auseinandersetzung kam es gestern gegen 21.30 Uhr vor einem Schnellrestaurant an der Laaberstraße in Dingolfing. Ein 38-Jähriger und ein 36-Jähriger aus Dingolfing gerieten in Streit, wobei der 38-Jährige seinem Kontrahenten zunächst gedroht habe soll, ihn umzubringen. Im Verlauf der Auseinandersetzung verletzte er den 36-Jährigen – möglicherweise mit einem Schraubenzieher – mehrmals am Kopf.

Der Verletzte begab sich zur Polizei, er wurde dann vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Glücklicherweise sind seine Verletzungen nicht lebensbedrohlich. Der Tatverdächtige wurde kurze Zeit später an seiner Wohnung widerstandslos festgenommen. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugen-Hinweise.

 

Besoffene 22-Jährige auf Chaos-Tour

(ty) Am gestrigen Abend verursachte eine besoffene 22-Jährige mit einem Geländewagen hohen Schaden im Nürnberger Norden. Nach bisherigem Stand bestieg sie gegen 23.30 Uhr mit gut zwei Promille den Jeep und fuhr über Kleingründlach nach Nürnberg. In der Kleingründlacher Straße kam sie von der Strecke ab und krachte in ein Carport. Dabei wurden das Carport, der darunter geparkte Pkw und der Geländewagen der jungen Frau massiv beschädigt. Das war allerdings erst der Anfang der Chaos-Tour.

Die 22-Jährige setzte die Fahrt fort, ihr Wagen verlor auf der Erlanger Straße eine Reifenlauffläche und einen Auspuff. Zwei dahinter fahrende Verkehrsteilnehmer konnten den Hindernissen nicht rechtzeitig ausweichen, ihre Autos wurden beschädigt. Polizisten trafen die junge Frau mit ihrem demolierten Jeep auf der Lichtenfelser Straße an. Sie fanden im Kofferraum weitere Jeep-Trümmer, die von der 22-Jährigen offenbar eingesammelt worden waren. Der bislang bekannte Sachschaden beläuft sich auf mindestens 10 000 Euro.

Gegen die 22-Jährige wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohols, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt. Weitere Geschädigte sowie auch mögliche Zeugen des Geschehens werden gebeten, sich mit der Nürnberger Verkehrspolizei unter der Telefonnummer (09 11) 65 83 - 15 30 in Verbindung zu setzen.

Einbruch: 80 000 Euro Schaden

(ty) Immensen Schaden verursachten bislang unbekannte Täter gestern bei einem Einbruch in Oberrodach (Kreis Kronach). Zwischen 3 und 7.30 Uhr suchten sie eine Spielothek "Im Gries" heim, verschafften sich gewaltsam übers Dach Zugang. Sie brachen mehrere Geldspielautomaten auf und entwendeten mehrere tausend Euro. Der am Gebäude und an Sicherungs-Einrichtungen verursachte Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über 80 000 Euro. Die Kripo bittet um Hinweise etwaiger Zeugen.

 

Brutale Tat: Vier 18-Jährige in U-Haft

(ty) Wie der Polizei erst zwei Tage später mitgeteilt worden war, hatten am Sonntag in Straubing vier Jugendliche auf offener Straße einen 21-Jährigen brutal zusammengeschlagen. Die Kripo hat laut heutiger Mitteilung inzwischen vier Tatverdächtige ermittelt, die nun in Untersuchungshaft sitzen. Die Beschuldigten sind 18 Jahre alt, sie stammen aus den Landkreisen Regensburg und Straubing-Bogen.

Erst im Nachhinein war bekannt geworden, dass in jener Nacht zwischen 2.15 und 2.35 Uhr im Bereich der Gabelsbergerstraße und Hans-Adlhoch-Straße ein 21-jähriger Einheimischer von vier Jugendlichen schwer verletzt worden war. Die Täter waren geflüchtet, das Opfer erlitt schwere Verletzungen im Gesichts-Bereich. Der junge Mann wurde in eine Klinik eingeliefert, die er inzwischen wieder verlassen konnte. Die Kripo hat durch intensive Ermittlungsarbeit vier Tatverdächtige ausfindig gemacht und festgenommen. 

Die Beschuldigten wurden am Mittwoch dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehle gegen das Quartett – wegen des dringen Tatverdachts der gefährlichen Körperverletzung. Die Ermittler bitten um Zeugen-Hinweise. Wer Angaben zum Tatgeschehen machen kann, soll sich mit der Kriminalpolizei Straubing unter (0 94 21) 86 80 in Verbindung setzten.

Wanderin abgestürzt

(ty) Heute gegen 13.15 Uhr wurden die Bergwacht von Immenstadt und der Rettungs-Hubschrauber "Christoph 17" wegen eines Berg-Unglücks alarmiert. Bislang ist folgendes bekannt: Eine vierköpfige Wander-Gruppe war im Oberallgäu auf dem Weg vom Steineberg zum Stuiben. Während ein Mann aus der Gruppe direkt in Richtung Gundalpe abstieg, wanderten die anderen weiter. Auf einem nordseitigen Schneefeld, knapp unterhalb des Stuiben, kam eine 53-Jährige aus der Gruppe offenbar ins Rutschen.

Sie stürzte rund zehn Meter ab und rutschte mehrere Meter auf einem darunter befindlichen Schneefeld weiter, ehe sie zum Liegen kam. Die Kameraden setzten daraufhin den Notruf ab, woraufhin die Bergwacht mit dem Hubschrauber die Verunglückte rettete. Die 53-Jährige hatte schwere Verletzungen erlitten, wurde in ein Krankenhaus geflogen. Die alpine Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben Süd-West nahm die Ermittlungen zur Unfallursache auf. Bislang gibt es keine Anhaltspunkte für Fremdverschulden.

 

Pkw-Fahrer übersieht Radler-Gruppe

(ty) Gestern kam es in Betzigau im Allgäu zu einem Unfall zwischen einem Pkw und zwei Radlern. Gegen 10.20 Uhr fuhr ein 87-Jähriger mit seinem Pkw auf der Duracher Straße ortsauswärts; an der Einmündung zur Umgehungsstraße hielt er zuerst an und fuhr dann los, ohne auf die entgegenkommende Radler-Gruppe, die aus neun Personen bestand, zu achten. Während der erste der vorfahrtsberechtigten Radler nach rechts ausweichen konnte und an dem Auto vorbeischrammte, krachten die beiden folgenden Radler in die Seite des Pkw. Sie erlitten trotz Helms schwere Verletzungen, mussten von Rettungs-Hubschraubern in Krankenhäuser gebracht werden. Der Rest der Radler-Gruppe hatte noch bremsen können. Der Autofahrer blieb unverletzt.

500 000 Euro Schaden

(ty) Am Mittwoch war eine Schreinerei in Ulrichschwimmbach (Kreis Dingolfing-Landau) zum Raub der Flammen geworden. Die Ermittler der Kripo können inzwischen eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandlegung ausschließen. Vielmehr ist davon auszugehen, dass der Brand aufgrund eines technischen Defekts im Bereich der Hackschnitzel-Anlage ausgebrochen war. Die Höhe des Schadens wird mittlerweile auf rund 500 000 Euro beziffert.

 

Passanten attackiert: Haftbefehl erlassen

(ty) Wegen eines versuchten Tötungsdelikts und gefährlicher Körperverletzung ermitteln Kripo und Staatsanwaltschaft gegen einen 25-jährigen Mann, der am späten gestrigen Abend auf einem Pendler-Parkplatz in der Nähe von Hirschaid (Landkreis Bamberg) mehrere Personen attackiert haben soll. Der junge Mann befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Gegen 21.15 Uhr ging der deutlich alkoholisierte 25-Jährige auf Fußgänger und Radler los, die im Bereich des Pendler-Parkplatzes an der Kreisstraße BA27 unterwegs waren. Dabei kam es immer wieder zu Handgreiflichkeiten mit dem Betrunkenen, wobei sich mehrere angegriffene Personen nach den Attacken wieder entfernten. Als sich der aggressive Mann erneut mit zwei Radlern anlegte, schlug er einem 39-Jährigen mehrmals ins Gesicht und brachte ihn zu Boden. Anschließend traktierte er den 39-Jährigen mit Fußtritten – auch gegen den Kopf.

Der Verletzte kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Alarmierte Polizeibeamte nahmen den Betrunkenen vorläufig fest und übergaben ihn für die weiteren Ermittlungen an die Kriminalpolizei. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging heute gegen den 25-Jährigen ein Untersuchungshaft-Befehl wegen versuchten Totschlages und gefährlicher Körperverletzung. Er sitzt jetzt in einem Gefängnis. Die Ermittlungen laufen. Zeugen sowie etwaige weitere Opfer werden gebeten, sich zu melden. 


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