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Die Situation habe sich zwar zuletzt gebessert, sei aber "nicht ausreichend stabil, um wieder Besucher empfangen zu können".

(ty) In der Tierherberge von Pfaffenhofen kämpft man bekanntlich seit geraumer Zeit mit massivem Katzenschnupfen bei den dort wohnenden Miezen. "Das Virus ist sehr aggressiv, verbreitet sich schnell – und endet leider oft tödlich", fasst der Tierschutz-Verein ein einer aktuellen Mitteilung zusammen. Wie berichtet, ist seit dem vergangenen  Wochenende – zusätzlich zu dem bereits zuvor verhängten Aufnahme-Stopp für Tiere – die Einrichtung auch komplett für Besucher gesperrt. Und das wird bis auf weiteres so bleiben, wie jetzt gemeldet wurde.

Zwar habe sich im Verlauf der vergangenen Woche die Situation etwas gebessert, ließ der Tierschutz-Verein wissen. Noch sei die Situation allerdings "nicht ausreichend stabil, um wieder Besucher empfangen zu können", heißt es in einer Pressemitteilung. Bis auf Weiteres bleibe die Einrichtung "An der Weiberrast" in Pfaffenhofen deshalb für sämtliche Besucher gesperrt. In dringenden Fällen wird von den Verantwortlichen darum gebeten, über die Notruf-Nummer 0174 - 7 90 92 12 mit der Tierherberge in der Kreisstadt in Kontakt zu treten.

Wie der Pfaffenhofener Tierschutz-Verein am Freitag vor einer Woche mitgeteilt hatte, war die Tierherberge an der Weiberrast ab sofort und bis auf Weiteres für Besucher komplett abgeriegelt worden. Grund für diese Maßnahme sei ein Katzenschnupfen-Virus, das – wie berichtet – in der hiesigen Einrichtung ebenso wie in vielen anderen Gegenden in Deutschland aufgetaucht war. Das hätten die Befunde erkrankter Katzen noch einmal bestätigt. Christine Preyß, die Tierärztin der hiesigen Herberge, hatte daraufhin empfohlen, die Einrichtung für Besucher komplett zu sperren.

Die Leitung der Tierherberge wies in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass ausschließlich Katzen sich mit dieser Krankheit infizieren könnten. Andere Tierarten seien davon nicht betroffen. "Außerdem waren Menschen zu keiner Zeit gefährdet", betonte ein Sprecher des Tierschutz-Vereins. Das gelte "selbstverständlich auch für unsere Mitarbeiter und Helfer der Tierherberge". Katzenschnupfen klinge zwar harmlos, sei aber in der aktuellen, besonders aggressiven Form für die betroffenen Tiere häufig tödlich.

Besonders gefährlich: Das Virus könne über den Kontakt mit Menschen von einer Katze auf andere übertragen werden – und sich dadurch noch weiter ausbreiten. Bedeutet im Klartext: Das Virus könnte von Besuchern ins Tierheim eingeschleppt, aber auch aus der Herberge in heimische Katzenstuben hinausgetragen werden. Deshalb herrschen in der Herberge seither besonders strikte Quarantäne-Maßnahmen. Wann die Einrichtung wieder geöffnet werden kann, bleibt jedenfalls unklar.


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