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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Entsorgungs-Verträge verlängert

(ty) Die Firma "Heinz GmbH & Co.KG" wird bis Ende des Jahres 2022 im Landkreis Pfaffenhofen das Entsorgen des Rest- und Bioabfalls übernehmen. Wie Elke Müller, die Leiterin des Abfallwirtschafts-Betriebs im Landkreis (AWP), in der jüngsten Sitzung des zuständigen Werkausschusses erläuterte, hatte das Unternehmen bei einer EU-weiten Ausschreibung den Zuschlag für die Jahre 2016 bis 2020 erhalten. Da sich der Vertrag automatisch um zwei Jahre verlängere, wenn er nicht von einem der Vertragspartner gekündigt werde, laufe er nun bis 31. Dezember 2022.

Ähnlich verhält es sich mit der Erfassung und dem Transport von PPK (Papier, Pappe, Karton) im Bring- und Holsystem durch die Firma Heinz. Hier verlängere sich der Vertrag automatisch um jeweils ein Jahr, wenn er nicht sechs Monate vor Vertragsablauf gekündigt werde. Da auch hier von keinem Vertragspartner die Kündigung ausgesprochen worden sei, verlängerte sich die Laufzeit bis Ende dieses Jahres. Die Mitglieder des Gremiums nahmen die Vertrags-Verlängerungen zustimmend zur Kenntnis.

Fachgerechter Obstbaum-Schnitt

(ty) Obstbäume sind wichtiger Teil eines jeden Bauerngartens und auch ein bedeutender Teil der Landschaft. Damit die künftigen Dorfhelferinnen bei der Obstbaumpflege künftig gut Bescheid wissen, bekamen sie Profi-Tipps von Andreas Kastner, dem Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege im Landkreis Pfaffenhofen. Nach einer theoretischen Einweisung über das notwendige Werkzeug und die verschiedenen Schnittmöglichkeiten setzten die jungen Leute von der Landwirtschaftsschule, Abteilung Hauswirtschaft, das Erlernte in die Praxis um.

"Die jungen Frauen trotzten dem schlechten Wetter und führten unter Anleitung einen Erhaltungsschnitt bei einem Apfelbaum durch", teilte die Landwirtschaftsschule nachträglich mit. Dieser so genannte Erhaltungsschnitt sorge für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wachstum und der Bildung größerer, qualitativ besserer Früchte. Der Obstbaum-Schnitt-Lehrgang war noch vor den wegen der Corona-Krise erlassenen Ausgangs-Beschränkungen durchgeführt worden; das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Pfaffenhofen berichtete allerdings erst heute davon.

 

Corona-Soforthilfe: 100 Millionen Euro ausgezahlt

(ty) Die Regierung von Oberbayern hat nach eigenen Angaben bis zum heutigen Tag bereits mehr als 100 Millionen Euro an oberbayerische Betriebe und Freiberufler ausgezahlt. Die bayerische Staatsregierung hatte das Programm "Soforthilfe Corona" Mitte des vergangenen Monats aufgelegt, um schnelle und unbürokratische Hilfe für von der Corona-Krise besonders Betroffene zu leisten. Seit dem Start des Programms seien mehr als 42 000 Anträge bei der Regierung von Oberbayern eingegangen. Seit Mitte dieser Woche könnten Solo-Selbstständige, Freiberufler, kleine und mittlere Unternehmen und Landwirte ihren Antrag online stellen. Dies werde das Verfahren nochmals beschleunigen.

Das Soforthilfe-Programm richte sich an Betriebe und Freiberufler, die durch die Corona-Krise in einen existenzbedrohlichen Liquiditäts-Engpass geraten sind. Betroffene Betriebe könnten unbürokratisch zwischen 9000 und 50000 Euro – abhängig von der jeweiligen Mitarbeiterzahl – erhalten. Für Unternehmen in Oberbayern, die ihre Betriebs- beziehungsweise Arbeitsstätte außerhalb der Landeshauptstadt München haben, ist die Regierung von Oberbayern zuständige Bewilligungsbehörde, für Betriebe mit Sitz im Stadtgebiet von München die Landeshauptstadt München.

Anträge auf Soforthilfe können schnell und unkompliziert über ein Online-Formular unter www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona eingereicht werden. Die Antragstellung ist ausschließlich online möglich. "Alle Anträge werden schnellstmöglich bearbeitet, die Soforthilfe unmittelbar auf das Konto des Antragstellers überwiesen", erklärt die Regierung von Oberbayern – und bittet zugleich um Verständnis dafür, "dass aufgrund der hohen Anzahl eingehender Anträge keine Rückfragen zum Bearbeitungsstand beantwortet werden können".

Für Fragen hat die Regierung von Oberbayern in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern eine Hotline eingerichtet. Diese ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer (0 89) 51 16 -0 erreichbar. Ausführliche Infos zur Soforthilfe sind auch unter www.regierung.oberbayern.bayern.de abrufbar. 

Kurzarbeit für Tausende Mitarbeiter

(ty) Airport-Management und Betriebsrat haben sich auf die sofortige Einführung von Kurzarbeit bei der Flughafen-München-GmbH (FMG) und ihrer Abfertigungstochter "AeroGround" verständigt. Damit reagiert der Flughafen laut heutiger Mitteilung auf die massiven Verkehrsrückgänge und Ertragsverluste infolge der Corona-Krise. Die Kurzarbeit betreffe mehrere tausend Mitarbeiter aus allen Betriebsbereichen von FMG und "AeroGround".

Der jeweilige Umfang der Kurzarbeit, der bis zu 100 Prozent betragen könne, hänge vom Volumen des wegfallenden Arbeits-Aufkommens ab und werde in den verschiedenen Bereichen individuell festgelegt. Durch die Einführung der Kurzarbeit sollen die Arbeitsplätze in der Krisenzeit gesichert werden. "Wir können heute noch nicht abschätzen, wann sich der Luftverkehr wieder regenerieren wird. Die Kurzarbeit wird uns aber dabei helfen, den Schaden für das Unternehmen und die Mitarbeiter zu begrenzen", erklärte Jost Lammers, der Vorsitzende der FMG-Geschäftsführung.

Auch andere Tochtergesellschaften der FMG – wie die Handelsgesellschaft "Eurotrade", die Restaurations-Gesellschaft "Allresto" oder die Sicherheits-Gesellschaft CAP – haben bereits Kurzarbeit eingeführt und dafür jeweils eigene Regelungen mit ihren Arbeitnehmer-Vertretungen getroffen. Die entsprechenden Vereinbarungen basierten auf den unterschiedlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der jeweiligen Branchen-Zugehörigkeit der Tochtergesellschaften.

Seitens des Arbeitgebers werde das gesetzliche Kurzarbeitergeld der Beschäftigten – abhängig vom jeweiligen Unternehmen– auf bis zu 90 Prozent des durch Kurzarbeit entfallenen Netto-Entgelts aufgestockt. Für FMG und "AeroGround" sei überdies eine soziale Komponente vereinbart worden, derzufolge Mitarbeitern aus den unteren bis mittleren Lohngruppen eine höhere Aufstockung ausgezahlt werde.

"In dieser schwierigen Lage sind alle Konzern-Beschäftigten gefordert. Der Teamgeist war am Flughafen München schon immer der entscheidende Erfolgsfaktor", so Lammers. "Ich freue mich, dass wir auch in der Krise alle an einem Strang ziehen."


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