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Ein Hund stöberte das Teil am Wochenende am Gerolsbach auf, Frauchen verständigte die Polizei, Experte konnte das Rätsel lösen.

(ty) Eine 28-jährige Einheimische staunte vermutlich nicht schlecht, als ihr Labrador am Samstagmorgen in der Nähe der Fußgängerbrücke nahe Pfaffenhofen-Radlhöfe beim Gassigehen einen großen Knochen aus dem Gerolsbach zog und stolz seinem Frauchen präsentierte. Die örtliche Polizeiinspektion berichtet heute von dem Fall. Die Beamten waren informiert worden, weil die Frau gedacht habe, dass es sich bei dem Teil um einen menschlichen Oberschenkel-Knochen handeln könnte. 

 

Nach Angaben der Pfaffenhofener Polizeiinspektion misst der Knochen, den der Hund da gegen 8.15 Uhr aufgestöbert hatte, stolze 33 Zentimeter. Er sei von angerückten Streifenbeamten in Augenschein genommen sowie zur weiteren Abklärung des Sachverhalts dann auch sichergestellt worden. Da der Knochen auf den ersten Blick eher tierischen Ursprungs zu sein schien, sei ein Experte von der Ludwig-Maximilians-Universität aus München zurate gezogen worden, berichtet heute ein Polizei-Sprecher.

Der Fachmann habe anschließend schnell bestätigen können, so heißt es weiter, dass es sich bei dem Fundstück um den "Radius mit Ulna" (Speiche und Elle) eines Pferdes handle. "Der Knochen lag augenscheinlich bereits etliche Jahrzehnte beziehungsweise sogar Jahrhunderte im Untergrund und wurde wohl erst kürzlich freigespült", erklärte die Pfaffenhofener Polizeiinspektion heute in einer Pressemitteilung zu dem Fall.


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