Logo
Anzeige
Anzeige

Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Zeitreise zu den Neandertalern

(ty) Zu einer Zeitreise zum Ort der Steinzeit-Menschen lädt Anne-Kathrin Heßlinger, Gäste-Führerin im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, am nächsten Sonntag, 18. Oktober, von 14 bis 15.30 Uhr ein. Bei dieser öffentlichen Führung zu den Mauerner Höhlen (Foto oben) erfahren die Teilnehmer der Ankündigung zufolge nicht nur Wissenswertes über archäologische Funde, sondern erhalten zudem Einblicke in die Geschichte und die Besiedelung der Gegend.

Heßlinger informiere über wissenschaftliche Ausgrabungen, vorgeschichtliche Funde und menschliche Besiedlungen, sie mache die Spuren der Tier- und Pflanzenwelt aus der Jungsteinzeit, der Bronze- und Eisenzeit mit Kelten und Römern erlebbar. Im Anschluss haben die Gäste noch die Möglichkeit zu einer Besichtigung der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Mauern mit ihren Kunst- und Votivschätzen.

Um Anmeldung wird bis 15. Oktober gebeten, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter (0 84 31) 90 83 30. Der Kostenbeitrag pro Teilnehmer beträgt sieben Euro; Kinder bis zum Alter von 14 Jahren dürfen kostenlos mit. Treffpunkt ist am Parkplatz Mauerner Höhlen. Die Führung findet bei jeder Witterung statt. Wegen der geltenden Infektionsschutz-Maßnahmen müsse bei der Führung ein Mindest-Abstand von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmern eingehalten werden; auch eine Mund-Nasen-Bedeckung sei erforderlich.

Grüne laden zum Stammtisch

(ty) Die Grünen von Wolnzach hoffen auf viele Interessierte beim nächsten politischen Stammtisch am kommenden Mittwoch, 14. Oktober, ab 20 Uhr im Gasthof Schloßhof in Wolnzach. Man wolle sich dabei über die Marktgemeinderat-Sitzung am nächsten Tag austauschen sowie insbesondere über den Grünen-Antrag zum Thema bioregionales Essen, erklärt der Vorsitzende Frank Bittenbinder im Vorfeld der Zusammenkunft. Die örtliche Co-Vorsitzende Andrea Düring ergänzt: "Wir freuen uns auch sehr über neue Gesichter, die Interesse an Grünen-Ideen und der Situation in Wolnzach haben." Die vor dem Hintergrund der Corona-Krise geltenden Hygiene-Bestimmungen müssten beachtet werden.

Betrunken am Steuer?

(ty) Auf seiner Fahrt von Geisenfeld in Richtung Ernsgaden sollte heute Nacht kurz nach 1 Uhr ein 31-jähriger Pkw-Lenker aus Niederbayern auf der Bundesstraße B16 einer allgemeinen Verkehrs-Kontrolle unterzogen werden. Anfänglich versuchte sich der Mann laut Schilderung der Beamten der Überprüfung zu entziehen. Wenig später sei er dann aber bei Manching gestellt worden. Die Beamten nahmen dann "deutlichen Alkohol-Geruch" bei dem Autofahrer wahr.

Da der Fahrzeug-Lenker einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigert habe, wurde er zur Durchführung einer Blutentnahme zur Polizeiinspektion nach Geisenfeld gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen sei der 31-Jährige von dort aus dann wieder entlassen worden. Vom Ergebnis der Blutuntersuchung hängt nun ab, ob der Mann ungeschoren davonkommt, ob ihm ein mehrwöchiges Fahrverbot oder gar eine Strafanzeige und der Entzug der Fahrerlaubnis droht.

 

Sperrung in Hettenshausen

(ty) Die Hauptstraße in Hettenshausen wird zwischen der Abzweigung "Maiszell" (beim Wertstoffhof) und der Straße "Kreuzberg" (beim Feuerwehrhaus) wegen Straßenbau-Maßnahmen für den Verkehr gesperrt. Und zwar ab dem morgigen Montag, 12. Oktober, und bis Mittwoch, 14. Oktober, wie aus dem Pfaffenhofener Landratsamt gemeldet wurde. Die Umleitung werde ausgeschildert; sie erfolge über Hittostraße, Münchener Straße (B13) und Mühlweg beziehungsweise umgekehrt. 

 

Gratis-Äpfel für die Bürger

(ty) Zahlreiche Apfelbäume stehen an der Kreisstraße ND5. "Die Früchte sind nun reif und können geerntet werden", heißt es aus dem Landratsamt von Neuburg-Schrobenhausen. Die Behörde weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass interessierte Bürgerinnen und Bürger das Obst für den Eigenbedarf pflücken dürfen.

Strafanzeigen für Vater und Sohn

(ty) Im Zuge einer Verkehrs-Kontrolle war am Donnerstagnachmittag im westlichen Stadtgebiet von Freising ein 15 Jahre alter Roller-Fahrer von der Polizei unter die Lupe genommen worden. Da das Gefährt den Angaben zufolge 50 Kilometer pro Stunde schafft und weil der Jugendliche lediglich eine Mofa-Prüfbescheinigung vorweisen konnte, leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den jungen Mann ein. Gegen den Vater des 15-Jährigen sei außerdem ein Strafverfahren wegen des Ermächtigens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet worden. Er hatte nämlich nach den Erkenntnissen der Gesetzeshüter von der Fahrt seines Sprösslings gewusst und diese zugelassen.

 

"Energie – Umwelt – Nachhaltigkeit"

(ty) Die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) lädt im Wintersemester 2020/21 wieder zur Ringvorlesung "Energie – Umwelt – Nachhaltigkeit" ein. Die Vortragenden stammen laut Ankündigung aus der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Praxis. Zielgruppe seien Studierende, Schüler, Kollegen, Politiker, Umweltvertreter sowie alle Interessierten. Die jeweils 45-minütigen Vorträge finden mittwochs ab 18.30 Uhr statt. Im Anschluss stehen die Referenten für Diskussionen zur Verfügung. Organisiert wird die Veranstaltung von Sabine Bschorer, Professorin für Strömungsmechanik, Energietechnik und Verfahrens- und Umwelttechnik.

Den Auftakt macht am 21. Oktober Rüdiger Recknagel, der bei der Audi-AG für den Bereich Umweltschutz verantwortlich ist. Der Titel seines Vortrags lautet: "Mission: Zero – das Audi-Umweltprogramm für eine konsequent nachhaltige Produktion." Recknagel erklärt: "Effektiver Klimaschutz erfordert den Einsatz umweltfreundlicher und nachhaltiger Technologien. Als Umwelt-Beauftragter eines weltweit produzierenden Automobil-Herstellers ist es mir ein besonderes Anliegen, junge Menschen und gerade Absolventen technischer Studiengänge, wie etwa des Maschinenbaus und der Energietechnik, für Umweltschutz in all seinen Facetten sogar über die Unternehmensgrenzen hinaus zu begeistern."

Als zukünftige Fachkräfte spielten sie eine Schlüsselrolle für die Entwicklung und Bereitstellung technologischer Lösungen für eine nachhaltigere Gesellschaft und Wirtschaft von morgen", so Recknagel. An den Vortrags-Veranstaltungen kann nach Anmeldung in Präsenz unter Einhaltung der Hygieneschutz-Maßnahmen, aber auch gleichzeitig ohne Anmeldung online teilgenommen werden. Weitere Informationen zu Terminen und Anmeldung gibt es unter www.thi.de/go/ringvorlesung-umwelt

Im Schnitt 15 552 Euro Rente

(ty) Wie das bayerische Landesamt für Statistik anhand der vorläufigen Ergebnisse der Statistik der Rentenbezugs-Mitteilungen mitteilt, wurden im Jahr 2019 an insgesamt 2,63 Millionen Personen im Alter von 65 Jahren oder mehr mit Wohnsitz in Bayern insgesamt rund 40,94 Milliarden Euro an Rentenleistungen ausgezahlt. Pro Empfänger sind das im Durchschnitt 15 552 Euro, wobei männliche Rentenbezieher mit 17 803 Euro durchschnittlich höhere Leistungen erhielten als Rentenbezieherinnen mit 13 834 Euro.

95,2 Prozent der männlichen und 98,4 Prozent der weiblichen Rentenempfänger im Alter von 65 Jahren oder mehr erhielten dabei Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Die durchschnittliche Höhe der dabei bezogenen Bruttojahresleistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung belief sich auf 15 666 Euro je Rentenempfänger und auf 12 262 Euro je Rentenempfängerin. 6,4 Prozent der männlichen und 6,1 Prozent der weiblichen Rentenbezieher bezogen Leistungen aus der landwirtschaftlichen Alterskasse, mit durchschnittlichen Bruttojahresleistungen in Höhe von 5884 beziehungsweise 5034 Euro.

Nur 2,3 Prozent der Rentner und 1,2 Prozent der Rentnerinnen in der genannten Altersgruppe bezogen Leistungen aus berufsständischen Versorgungseinrichtungen; hier betrugen die ausgezahlten durchschnittlichen Bruttojahresleistungen 29 498 Euro bei den Männern beziehungsweise 20 092 Euro bei den Frauen. Alle diese Arten der Rentenleistungen zählen zu der so genannten Basisversorgung und unterliegen dabei dem Besteuerungsansatz des Kohortenprinzips.

36,1 Prozent der Rentenempfänger und 31,2 Prozent der Rentenempfängerinnen der genannten Altersgruppe bezogen Leistungen aus privaten Rentenversicherungen oder aus betrieblicher Altersversorgung. Diese Arten von Rentenleistungen unterliegen dem Ansatz der vollen nachgelagerten Besteuerung oder der Ertragswertbesteuerung, abhängig davon, ob sie in der Ansparphase steuerlich gefördert wurden oder nicht. Die durchschnittliche Höhe der Bruttoleistungen aus diesen Zusatzversorgungen belief sich auf 4929 Euro für das Jahr 2019 bei den Männern und auf 3907 Euro bei den Frauen. Bei diesen Zahlenwerten ist jeweils zu beachten, dass ein und dieselbe Person gleichzeitig aus mehreren Rentenarten Leistungen für das Jahr 2019 bezogen haben kann.

Besuche in Senioren- und Pflegeheimen

(ty) Die bayerische Gesundheits- und Pflege-Ministerin Melanie Huml lässt derzeit mit Blick auf den erwarteten Anstieg der Corona-Infektionsgefahr im Winter die Handlungs-Empfehlung für ein Besuchs-Konzept in Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen überarbeiten. Sie betonte anlässlich eines Podiumsgesprächs "Geht Schutz über alles? – Gute Pflege in Alten- und Pflegeheimen zwischen Fürsorge und Vereinsamung" am Freitag in Fürth: "Der Schutz vor Infektionen ist sehr wichtig. Aber auch der Schutz der Pflegedürftigen vor Einsamkeit liegt mir sehr am Herzen." Deshalb müssten die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Besuche auch in der kalten Jahreszeit möglich seien, wenn sie nicht im Freien stattfinden könnten.

"Wir gehen davon aus, dass im Winter teilweise die Besucherräume alleine nicht ausreichen, da aufgrund des Abstands-Gebots die dortige Besucherzahl zu begrenzen ist", so Huml. Deshalb sei es wichtig, dass von der Möglichkeit des Besuchs auf den Bewohnerzimmern Gebrauch gemacht werde. Dies solle in der Handlungs-Empfehlung klargestellt werden. Klar sei: "Der Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner hat oberste Priorität. In jedem Fall besteht für die Besucher eine Maskenpflicht. Außerdem muss der Mindest-Abstand von 1,5 Metern, wenn möglich, durchgängig eingehalten werden."

Die Ministerin erläuterte: "Besuche im Bewohnerzimmer sind zwar nach der aktuellen Handlungs-Empfehlung auch jetzt bereits möglich. Aber den eingehenden Beschwerden ist zu entnehmen, dass diese Empfehlung von einigen Einrichtungen zu eng ausgelegt wird." Oft werde ein Besuch untersagt, obwohl er eigentlich stattfinden könnte. "Die derzeit in der Überarbeitung befindliche Handlungsempfehlung soll den Einrichtungen mehr Handlungssicherheit und Unterstützung bei den Besuchsregelungen geben."

Nach ihrem Eindruck, so Huml, versuchen die meisten Träger und Einrichtungs-Leitungen seit Monaten ihr Möglichstes, die Erleichterungen, die seit Juni gelten, umzusetzen. "Dabei haben wir bewusst wenig staatliche Vorgaben gemacht, gerade um den Einrichtungen individuelle Spielräume zu lassen. Die Besuchsregelungen scheinen jedoch Schwierigkeiten zu machen, da nach wie vor die Angst besteht, dass in der Einrichtung das Coronavirus eingetragen wird." Aus dieser Angst und Unsicherheit heraus, würden teilweise zu strenge Maßnahmen getroffen. "Deshalb werden wir nun weitere Hilfestellungen geben."


Anzeige
RSS feed