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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Bundesweiter Einsatz

(ty) Der Direktor der Frauenklinik am Klinikum in Ingolstadt, Professor Babür Aydeniz (Foto oben), ist erneut zum Vorsitzenden der Bundesarbeitsgemeinschaft leitender Ärztinnen und Ärzte in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe, kurz BLFG, gewählt worden. "Er wird dieses hohe Amt nun für weitere zwei Jahre bekleiden und die Interessen von rund 400 Chefärztinnen und -ärzten in der Geburtshilfe und Gynäkologie aus ganz Deutschland vertreten", heißt es in einer Mitteilung aus dem Klinikum. "Ich freue mich, dass mir meine Kolleginnen und Kollegen erneut so viel Vertrauen entgegengebracht haben", sagt  Aydeniz.

Er engagiert sich seit Jahren im Verband und setzt sich für das Wohl von Patientinnen bundesweit ein. Bereits 2016 war er stellvertretender Vorsitzender der BLFG und hatte im darauffolgenden Jahr den kommissarischen Vorsitz inne. Ein weiteres Jahr später wurde er zum ersten Mal zum Vorsitzenden des Verbands gewählt. "Wir haben es uns zum Ziel gemacht, optimale Rahmenbedingungen für die medizinische Versorgung von Frauen zu schaffen", erklärt er. Für dieses Ziel werde er sich auch in den kommenden beiden Jahren wieder aktiv einsetzen.

Mitreden bei den Stadtwerken

(ty) "Wer mitreden möchte, wie die Kosten rund um den Hausanschluss der Kanalisation zukünftig abgerechnet werden, ist herzlich eingeladen", heißt es von den Pfaffenhofener Stadtwerken. Wie in der Stadtrat-Sitzung am 10. September angekündigt, ruft das Kommunal-Unternehmen alle interessierten Bürger dazu auf, sich aktiv bei der Neugestaltung der Entwässerungs-Satzung einzubringen.

"Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger verstehen und schauen, was rechtlich umsetzbar ist", erklärt Stefan Eisenmann, der Chef der Stadtwerke. Die Veranstaltung findet am kommenden Dienstag, 20. Oktober, ab 16 Uhr bei den Stadtwerken in Pfaffenhofen (Michael-Weingartner-Straße 11) statt – um wegen der Corona-Auflagen den notwendigen Abstand wahren zu können, in der Werkstatthalle. Alle Teilnehmer werden darum gebeten, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

 

Familienforschung Online

(ty) Wo kommen meine Vorfahren her, wie fülle ich die Lücken in der Familien-Geschichte? Wie man professionell online recherchiert, das erklärt am Mittwoch, 28. Oktober, die Journalistin Renate Ell im Zuge einer Veranstaltung der Volkshochschule im Landkreis Pfaffenhofen (VHS). Von 18 bis 21 Uhr zeigt sie in der Realschule in Pfaffenhofen ihren Kursteilnehmern, wie man mittels Internet einen Zugriff auf Dokumente in zahlreichen Archiven erhalten kann.

"Im Lauf des Abends werden die wichtigsten Webseiten und Online-Datenbanken und die Bedeutung historischer Original-Dokumente erläutert", heißt es in der Ankündigung der Volkshochschule. Auch Genealogie-Software sei ein Thema. Die Teilnehmer sollten die Lebensdaten der Groß- oder Ur(ur)großeltern für die ersten Recherchen mitbringen. Die Teilnahme kostet 21 Euro. Anmeldungen nimmt die VHS telefonisch unter der Nummer (0 84 41) 49 04 80 entgegen.

Kostenlose Energie-Sprechstunde

(ty) Vor dem Hintergrund der Corona-Krise werden die Energie-Sprechstunden des Landkreises Pfaffenhofen derzeit bekanntlich nur telefonisch durchgeführt. An den kommenden beiden Montagen, 19. und 26. Oktober, können sich interessierte Bürger wieder kostenlos von Fachleuten beraten lassen. Termine werden an den beiden Abenden jeweils zwischen 17.30 und 20.10 Uhr vergeben. Eine Anmeldung zu den Terminen ist im Landratsamt bei Harald Wunder unter der Telefonnummer (0 84 41) 27 - 3 99 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

Wie senke ich meine Energiekosten? Welche Förderprogramme kann ich nutzen? Wann brauche ich einen Energie-Ausweis? Wie lese ich meine Heizkosten- und Nebenkosten-Abrechnung richtig? Unter anderem auf diese Fragen gibt es kostenlose Antworten. Der Landkreis bietet regelmäßig kostenlose Energie-Sprechstunden an, in denen unabhängige zertifizierte Energieberater produktneutral über Energie-Einsparmöglichkeiten und die Steigerung der Energie-Effizienz bei Neubau und Sanierung beraten. "In den Sprechstunden (jeweils 40 Minuten) wird eine unkomplizierte und objektive Hilfestellung beim Einstieg in das Thema Energie-Effizienz und erneuerbare Energien geboten", heißt es aus der Kreisbehörde.

 

 

Qualifikation geflüchteter Akademiker

(ty) An der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) wurde zum Monatsanfang ein neues Programm mit Hochschul-Zertifikat aufgenommen: "THIntegriert". Es wird vom "Institut für akademische Weiterbildung" (IAW) organisiert und vom deutschen akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert. Das Programm richtet sich an Geflüchtete, die in ihrem Heimatland bereits ein technisch-naturwissenschaftliches oder wirtschaftliches Studium abgeschlossen oder eine vergleichbare Qualifikation erworben haben.  "Über einen ganzheitlichen Ansatz werden die Teilnehmer befähigt, sprachlich, fachlich und auch persönlich bei ihrem Eintritt in den deutschen Arbeitsmarkt zu überzeugen", so die THI.

"Das Programm bietet ein zielgerichtetes Konzept, um geflüchtete Akademiker auf den Arbeitsmarkt und die Arbeitswelt 4.0 vorzubereiten", erklärte Volker Stieg, der Leiter des Programms. "THIntegriert" baue dabei auf den Erfahrungen aus dem auslaufenden IAW-Projekt "Integrations-Campus" auf. Aktuell stammen die 20 Programmteilnehmer aus der Türkei, dem Iran und Pakistan, teilte die THI mit. Nach einer Einführungs-Veranstaltung und Campus-Führung starteten die Teilnehmer mit einem Deutsch-Kurs. Bis zum Ende des Programms im März 2022 durchlaufen sie insgesamt drei Ausbildungs-Phasen.

Während der ersten Phase absolvieren die Geflüchteten innerhalb von 18 Wochen einen Intensiv-Sprachkurs zur Erlangung des Deutsch-Niveaus C1 sowie einen IT-Workshop. Zudem erhalten sie eine Beratung zur individuellen Kompetenz-Analyse. Phase zwei umfasst fünf Module mit digitalem Lerninhalt. Hier lernen die Teilnehmer unter anderem die Grundlagen zu Digital-Business, Software-Entwicklung und Internet-Technologien. Auch Softskills wie Rhetorik, Präsentation oder Interkulturelles Training werden vermittelt. In der dritten Phase ist ein Praktikum in regionalen Unternehmen vorgesehen. Begleitet wird das Programm von einem berufsorientierten Mentoring durch Paten aus der beruflichen Praxis.

Das Hochschul-Zertifikat, das den Ausbau der sprachlichen Kompetenzen derart fokussiert und die hochqualifizierte Zielgruppe in arbeitsmarkt-relevanten Themen – wie gerade im Bereich der Digitalisierung – weiterbildet, ist laut THI in der Region einmalig. Das "Institut für akademische Weiterbildung" fasst alle Weiterbildungs-Aktivitäten der THI zusammen. Das Angebot umfasst neben berufsbegleitenden Bachelor-, Master- und MBA-Studiengängen auch Programme mit Hochschul-Zertifikaten sowie Corporate-Programme in den Bereichen Automotive, Technik, Wirtschaft, IT und Gesundheits-Management.

Deutlich weniger produziert

(ty) Die Produktion der bayerischen Industrie – verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden, bezogen auf Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten – musste im August gegenüber dem Vorjahres-Ergebnis ein Minus von 8,9 Prozent hinnehmen. Wie das bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, verringerte sich die Produktion bei den Verbrauchsgüter-Produzenten um 2,4 Prozent, im Vorleistungsgüter-Bereich um 7,6 Prozent und bei den Investitionsgüter-Produzenten um 11,8 Prozent.

Im Vergleich zu den ersten acht Monaten des vergangenen Jahres musste im entsprechenden Zeitraum dieses Jahres ein Produktions-Rückgang von 13,3 Prozent verbucht werden. Die Verbrauchsgüter-Produzenten reduzierten ihre Produktions-Tätigkeit um 4,4 Prozent, die Vorleistungsgüter-Produzenten um 9,8 Prozent und die Investitionsgüter-Produzenten um 17,7 Prozent. Die Entwicklung des Produktions-Volumens fällt bei den einzelnen Zweigen der bayerischen Industrie im bisherigen Jahresverlauf vorwiegend negativ aus.

Vor allem in Bayerns bedeutendem Wirtschaftszweig "Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen" blieb die Produktion deutlich unter dem Vorjahres-Ergebnis (-24,1 Prozent). Auch in den Wirtschaftszweigen "Metallerzeugung und -bearbeitung" (-20,1 Prozent), "Herstellung von Bekleidung" (-17,1 Prozent) und "Herstellung von Metallerzeugnissen" (-16,5 Prozent) mussten im Vorjahres-Vergleich hohe Produktions-Rückgange verzeichnet werden. Dagegen konnte in der Branche "Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen" der Produktions-Ausstoß erheblich gesteigert werden (+12,0 Prozent).

Neuerscheinung: Predigten von Bertram Meier

(pba) Im Sankt-Ulrich Verlag-sind mit dem jüngsten Band "Duc in altum" aus der Augsburger Schriftenreihe soeben fünf Predigten von Bischof Bertram Meier veröffentlicht worden, die er zum Teil noch als Diözesan-Administrator gehalten hat. Der neue Bischof der Diözese Augsburg, zu der auch Teile des Landkreises Pfaffenhofen gehören, sieht diesen Band nach eigenen Worten als "Beitrag zu einer Seelsorgs-Initiative, zu frischem Wind, den ich mir als Bischof für unsere Diözese wünsche".

Auch die Frage nach der Zielgruppe ist für ihn schnell geklärt: Alle seien gefragt, alle würden gebraucht, um das Evangelium neu unter die Leute zu bringen, so Meier. "Duc in altum! Leinen los!", greift er im Vorwort den Titel des Bandes auf und lädt die Leser dazu ein, bei allem irdischen Engagement für die Eine Welt den Blick auch nach oben zu lenken und den Himmel offen zu halten. "Wir müssen uns wieder bewusster machen, dass wir ein Angebot haben, das über diese Welt hinausgeht."

Vom ersten Grußwort als Diözesan-Administrator ("Das Miteinander stärken") über die Silveste-Ppredigt im Hohen Dom bis hin zu den Predigten als Bischof bei der Priesterweihe, der Diakonenweihe und der Verleihung der "Missio Canonica" umfasst diese Neuerscheinung wichtige Predigttexte, die in für Kirche und Gesellschaft ereignisreichen Monaten verfasst worden sind. In der Augsburger Schriftenreihe sind seit 2007 vom heute amtierenden Bischof  Meier zahlreiche Publikationen erschienen, in denen vor allem seine Predigten als Domprediger zusammengefasst sind.

Der Band (Nr. 64) "Duc in altum – Impulse zu einer Seelsorgsinitiative 1. Teil" ist erhältlich am Schriftenstand des Doms oder direkt beim Verlag zu beziehen. Die Kontakt-Daten lauten: Katholische Sonntags-Zeitung, Tanja Gomolka, Leserservice-Nummer (08 21) 5 02 42 32, Henisiusstraße 1, 86152 Augsburg, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bayerische Flächen-Nutzung

(ty) Wie die Auswertung des amtlichen Liegenschafts-Kataster-Informations-Systems (Alkis) der Vermessungs-Verwaltung durch das bayerische Landesamt für Statistik ergab, belief sich die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Bayern zum Ende vergangenen Jahres auf 855 190 Hektar – das waren 12,1 Prozent der gesamten Landesfläche des Freistaats (rund 70 542 Quadratkilometer). Gegenüber Ende 2018 nahm die Siedlungs- und Verkehrsfläche um 3948 Hektar oder 0,5 Prozent zu.

Das bedeutet, dass in Bayern im vergangenen Jahr im Durchschnitt jeden Tag eine Fläche von 10,8 Hektar – das entspricht in etwa der Fläche von 15 Fußballplätzen – zusätzlich für Siedlungs- und Verkehrszwecke in Anspruch genommen wurde. Da die Siedlungs- und Verkehrsfläche auch Grün- und Freiflächen beinhaltet, kann dieser Flächenverbrauch allerdings nicht mit Versiegelung (wie Überbauung, Betonierung oder Asphaltierung) gleich gesetzt werden.

Mit 310 371 Hektar nahmen die Wohnbau- sowie die Industrie- und Gewerbeflächen Ende 2019 insgesamt 36,3 Prozent der Siedlungs- und Verkehrsfläche ein. Binnen Jahresfrist war dies eine Zunahme um 2584 Hektar oder 0,8 Prozent. Damit waren 65,5 Prozent des Flächenverbrauchs auf diese Veränderung zurückzuführen. Die hierbei mitberücksichtigte Freifläche umfasst alle den Wohn-, Gewerbe- und Industriegebäuden zugehörenden unbebauten Flächen, wie Hofräume, Spielplätze, Grünflächen oder Stell- plätze.

Weitere 38,9 Prozent (332 371 Hektar) entfielen auf die Verkehrsfläche, also auf Straßen, Wege, Plätze, Schienen- und Luftverkehrsflächen sowie Flächen, die an Land den Schiffsverkehr betreffen. Im Vorjahres-Vergleich nahm die Verkehrsfläche nur geringfügig um 0,1 Prozent oder 398 Hektar zu. Ihr Ausbau trug 10,1 Prozent zum Flächenverbrauch im Jahr 2019 bei. 6,5 Prozent der Siedlungs- und Verkehrsfläche Bayerns (55 828 Hektar) waren als Sport-, Freizeit und Erholungsflächen – insbesondere Grünanlagen – ausgewiesen. Gegenüber Ende 2018 erhöhte sich diese Fläche um 46 Hektar oder 0,1 Prozent.

In den einzelnen Regierungsbezirken lag der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche an der Gesamtfläche zwischen 13,8 Prozent in Mittelfranken und 10,9 Prozent in der Oberpfalz. Der höchste Flächenverbrauch binnen Jahresfrist erfolgte in Oberbayern mit 1231 Hektar, der geringste in Mittelfranken mit 99 Hektar.

Bei der Flächenstatistik handelt es sich um eine Sekundärstatistik. Erhebungsgrundlage ist seit 2016 bundesweit das amtliche Liegenschafts-Kataster-Informations-System. Mit der neuen Erhebungsgrundlage änderte sich auch der bisherige Nutzungsarten-Katalog (Nomenklatur). Vor 2016 basierte die Erhebung auf der Systematik der automatisierten Liegenschaftsbücher (ALB). Für die Berechnung von Vergleichswerten, insbesondere auch zur Berechnung des Flächenverbrauchs, wurden bayernweit Alkis-Daten auch zu den Ständen 31.12.2015 und 31.12.2014 nach der neuen Nomenklatur ausgewertet.

Der Flächenverbrauch, definiert als Veränderung der Siedlungs- und Verkehrsfläche zum Stichtag 31. Dezember eines jeden Jahres, wird in Hektar pro Tag angegeben. Die Siedlungs- und Verkehrsfläche errechnet sich aus den Nutzungsarten-Kategorien "Siedlungsfläche" und "Verkehrsfläche" abzüglich "Bergbau" und "Tagebau/Grube/Steinbruch". 

 


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