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Bislang 839 Infektionen: 600 Betroffene genesen, 23 gestorben, 216 aktive Fälle. Daten aus allen Kommunen. Ampel bleibt auf "dunkelrot".

(ty) Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gibt es, wie berichtet, im Kreis Pfaffenhofen mittlerweile 23 Menschenleben zu beklagen. Das Landratsamt veröffentlicht seit einiger Zeit eine tägliche Übersicht (siehe unten) darüber, in welchen Gemeinden die mit dem Virus infizierten Menschen, die gestorben sind, gelebt haben beziehungsweise wie viele bestätigte Infektionsfälle und genesene Patienten es in welcher Kommune gibt. Die Zahl der Landkreis-Bürger, die positiv auf den neuartigen Erreger getestet worden sind, hat sich seit gestern um 39 erhöht und beträgt nunmehr 839. Der Landkreis hat bekanntlich die "dunkelrote" Stufe der bayerischen Corona-Ampel erreicht; damit gelten derzeit noch strengere Regelungen.

Der Wert für die Sieben-Tage-Inzidenz umgerechnet auf 100 000 Einwohner liegt für den Landkreis Pfaffenhofen momentan nach offiziellen Angaben bei 97,48 (Landesamt für Gesundheit und Lebensmittel-Sicherheit, LGL, Stand: gestern, 8 Uhr) beziehungsweise bei 71,7 (Robert-Koch-Institut, RKI, Stand: heute, 0 Uhr). Der höhere der beiden Werte gilt bekanntlich als bindend, betont das Landratsamt. Nachdem der Landkreis, wie berichtet, am Dienstag, den Inzidenz-Wert von 100 überschritten hatte, gilt bis auf weiteres die "dunkelrote" Stufe.

Ab einem Sieben-Tage-Inzidenz-Wert von 100 gilt bekanntlich erst einmal die "dunkelrote" Stufe der bayerischen Corona-Ampel. Das bedeutet, dass die Maßnahmen und Regelungen für den Landkreis Pfaffenhofen noch einmal deutlich verschärft wurden. Was das genau heißt, lesen sie in einem eigenen ausführlichen Bericht: Kreis Pfaffenhofen offiziell "dunkelrot": Diese Corona-Regeln gelten jetzt . Lesen Sie auch: Pfaffenhofener Landratsamt informiert über die Masken-Pflicht in Geschäften. Lesen Sie auch: Gemeinsamer Corona-Appell des Landrats und aller Bürgermeister

 

Von den bislang insgesamt 839 Menschen aus dem Kreis Pfaffenhofen, bei denen nach jüngstem offiziellen Stand eine Corona-Infektion bestätigt worden ist, gelten laut aktueller Mitteilung der Behörde mittlerweile 600 als genesen – acht mehr als gestern. Die Zahl der Infizierten und noch nicht genesenen Corona-Patienten hat sich damit seit gestern im Landkreis deutlich erhöht und beträgt – Stand: heute Vormittag – nunmehr 216 (gestern: 185). Die infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. 

Insgesamt 854 Menschen aus dem Landkreis (gestern: 831) gelten derzeit als so genannte Kontakt-Personen und befinden sich deshalb in häuslicher Quarantäne, meldet das Landratsamt. Die Ilmtalklinik in Pfaffenhofen betreut laut der heutigen Morgen-Statistik derzeit neun Patienten, bei denen eine Corona-Infektion bestätigt worden ist – einer davon wird intensiv-medzinisch behandelt. Bei weiteren vier Patienten bestehe aktuell ein Verdacht auf Corona-Virus-Infektion, teilte die Landkreis-Behörde heute mit.

Jeweils wie viele Menschen aus welcher der insgesamt 19 Gemeinden im Landkreis Pfaffenhofen bislang positiv auf das Corona-Virus getestet worden sind, können Sie der tabellarischen Aufstellung in diesem Beitrag entnehmen, die auch heute wieder vom Pfaffenhofener Landratsamt herausgegeben worden ist. "Aufgrund der mittlerweile erhöhten Zahl der Infektionen ist ein unmittelbarer Zusammenhang zu einzelnen infizierten Personen nicht mehr herstellbar", hatte die Behörde dazu erklärt. "Die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen sind daher weiterhin geschützt."

Deutschlandweit werden alle Todesfälle mit einem positiven Corona-Nachweis berichtet, erklärte eine Sprecherin des Pfaffenhofener Landratsamts. "Dies beinhaltet Fälle, die aufgrund der Erkrankung verstorben sind, sowie Fälle, die aufgrund einer anderen Ursache verstorben sind." Mittlerweile werden von Seiten der Pfaffenhofener Landkreis-Behörde "auch die eingetretenen Todesfälle den jeweiligen Gemeinden zugeteilt, da auch hier mittlerweile ein Zusammenhang zu einzelnen Personen nicht mehr hergestellt werden kann". Dadurch könne, so wurde erläutert, "in der Gesamtschau auch erkannt werden, wie viele aktive Infektionen je Gemeinde noch bestehen".

Seit Montag, 19. Oktober, ist das Bürgertelefon am Pfaffenhofener Landratsamt wieder von Montag bis Freitag zwischen 9 und 12 Uhr unter der Nummer (0 84 41) 27 - 2 60 erreichbar. "Die Servicezeiten können je nach Bedarf wieder kurzfristig angepasst werden", hatte ein Sprecher bereits erklärt. Am Bürgertelefon des Landkreises werden den Angaben zufolge allgemeine Fragen zur aktuellen Lage im Landkreis beantwortet, es gebe außerdem Verhaltens-Empfehlungen sowie Informationen zur jeweils aktuellen Umsetzung Infektions-Schutz-Maßnahmen-Verordnung im Landkreis Pfaffenhofen.

Die bayerische Staatsregierung hat bekanntlich mit einer eigenen Corona-Hotline eine weitere Anlaufstelle für alle Bürger geschaffen. Diese ist unter der Telefonnummer (0 89) 122 220 von Montag bis Freitag jeweils zwischen 8 und 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 15 Uhr erreichbar. Sowohl Fragestellungen zu gesundheitlichen Themen, Beschränkungen sowie Kinderbetreuung und Schule als auch zu Soforthilfen und anderer Unterstützung für Kleinunternehmen und Freiberufler werden dort  beantwortet. Die Corona-Hotline der Staatsregierung wird bei ihrer Arbeit durch die Hotline des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittel-Sicherheit (LGL) unterstützt.

Zahlen zu Corona-Virus-Fällen in Bayern und den Landkreisen können über die Homepage des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittel-Sicherheit (LGL) unter diesem Link abgerufen werden. Hier sind laut LGL ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Landesamt über den elektronischen Meldeweg durch die bayerischen Gesundheitsämter mitgeteilt wurden. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handle, könne es zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und der LGL-Tabelle kommen. Das LGL wiederum melde die bayerischen Fälle an das Robert-Koch-Institut, auch hier könne es zum Beispiel durch unterschiedliche Aktualisierungs-Zeitpunkte zu abweichenden Daten kommen.

Hier finden Sie alle bisher veröffentlichten Beiträge über die Corona-Virus-Krise in der Region im Überblick


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