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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Corona-Ampel für Audi-Angestellte

(ty) Kreative Ideen in der Corona-Krise: Audi-Auszubildende haben eine digitale Zugangs-Kontrolle für Selbstbedienungs-Märkte im Unternehmen entwickelt. Demnach, so teilte das Unternehmen mit, können Audianer an den Konzern-Standorten in Ingolstadt und Neckarsulm die Abstands-Regeln jetzt noch leichter einhalten. "Die Azubis haben die entwickelte digitale Zugangs-Kontrolle in ausgewählten SB-Shops in Ingolstadt und Neckarsulm eingebaut", heißt es weiter.

Das Zugangs-System funktioniere im Prinzip wie eine Ampel und koordiniere den getrennten Ein- und Ausgang (Foto oben). Zudem stelle sie sicher, dass sich nur die maximal erlaubte Anzahl an Menschen zeitgleich im Shop befinde. Eine Lichtschranke steuere die Ampeln. "Die Masken-Pflicht bleibt natürlich auch mit den Ampeln bestehen", erklärte das Unternehmen.

Problem-Abfall heuer noch gratis loswerden

(ty) Wer im Kreis Pfaffenhofen wohnt und heuer noch kostenlos sowie außerdem völlig unproblematisch seine so genannten Problem-Abfälle loswerden möchte, der sollte sich einen der nachfolgenden Termine ganz dick in seinen Kalender eintragen. Denn wie der Abfall-Wirtschafts-Betrieb des Landkreises (AWP) jetzt mitgeteilt hat, finden im November an bestimmten Wertstoffhöfen wieder Spezial-Termine zur Abgabe von solchen Problem-Abfällen statt. Die nächsten Termine dieser Art gibt es dann erst wieder im Februar!

Am Montag, 9. November, kann Problemabfall von 11.30 bis 14 Uhr am Wertstoffhof in Hohenwart sowie dann von 15.30 bis 18.30 Uhr am Wertstoffhof in Jetzendorf abgegeben werden. Am Dienstag, 10. November, findet die Problem-Abfall-Sammlung von 11.30 bis 14 Uhr am Wertstoffhof in Baar-Ebenhausen sowie anschließend von 15 bis 18.30 Uhr am Wertstoffhof von Manching statt. Am Donnerstag, 12. November, bietet sich die Gelegenheit, Problem-Abfall von 11.30 bis 14.30 Uhr am Wertstoffhof in Münchsmünster und von 16 bis 18.30 Uhr am Wertstoffhof in Ilmmünster abzugeben.

Alle Bürger aus den genannten Gemeinden, aber auch die Einwohner aus sämtlichen anderen Kommunen im Landkreis Pfaffenhofen, können bei diesen Spezial-Terminen zum Beispiel Chemikalien, Pflanzenschutz-Mittel oder Lacke und Handfeuerlöscher in Kleinmengen anliefern. Nähere Informationen zu diesen Problem-Abfall-Sammlungen gibt es auch über die Internet-Seite des AWP auf www.awp-paf.de unter der Rubrik "Abfall-Entsorgung". Weitere Auskünfte erhält man außerdem unter der Telefonnummer (0 84 41) 78 79 50.

Bauarbeiten in der Auenstraße

(ty) Wegen Bauarbeiten in Pfaffenhofen zwischen der Auenstraße, Haus-Nummer 11, und der Scheyerer Straße ändern sich – voraussichtlich – ab dem kommenden Donnerstag, 12. November, die Zufahrten für die Anlieger und Gewerbetreibenden. Das wurde aus dem Rathaus gemeldet. "Die Stadt ermöglicht die Zufahrt in das Auenstraßen-Quartier über den Hauptplatz beziehungsweise über die Sonnenstraße", wurde weiter erklärt. 

Der letzte Bauabschnitt im Auenstraßen-Viertel beginnt den Angaben der Stadtverwaltung zufolge mit notwendigen Vorarbeiten im Kanalbau. Die eigentlichen Straßenbau-Arbeiten sollen dann ab März kommenden Jahres durchgeführt werden. Das städtische Bauamt und die Stadtwerke bitten um Verständnis für die Beeinträchtigungen.

 

Sperrung in Pfaffenhofen

(ty) In Pfaffenhofen wird die Einfahrt zur Ziegelstraße an der Einfahrt zum Kreisverkehr an der Ingolstädter Straße von Mittwoch, 11. November, und bis längstens 12. November gesperrt. Das wurde aus der Stadtverwaltung ankündigt. Wie es heißt, werden dort Asphalt-Arbeiten durchgeführt. "Die Zufahrt bis Kreuzloh ist frei", erklärte die Behörde. Die Umleitung des Verkehrs erfolge während der Sperrung über die Hopfenstraße und die Gritschstraße.

Von der Umleitung betroffen sei auch die Stadtbus-Linie 5. Der Bus fahre nach der Haltestelle "Hopfenstraße" stadteinwärts direkt zum Hauptplatz. Die Haltestelle "Portenschlagerweg" könne in der Zeit nicht angefahren werden, Fahrgäste werden gebeten, stattdessen die Haltestelle "Hopfenstraße" zu nutzen. Die Haltestellen "Kreisel" und "Ingolstädter Straße" könnten ebenfalls nicht angefahren werden, es könne alternativ die Linie 4 genutzt werden.

Zeugen-Suche nach Überschlag 

(ty) Am gestrigen Nachmittag ist es gegen 14.15 Uhr auf der Kreisstraße FS16 bei Wimpasing zu einem folgenreichen Verkehrsunfall gekommen. Ein 26-jähriger Freisinger fuhr laut Polizei mit seinem Renault von Oberappersdorf in Richtung Wimpasing, ihm entgegen kam ein weißer Transporter. Dieser Transporter fuhr den Angaben zufolge so mittig, dass der 26-Jährige mit seinem Pkw nach rechts ins Bankett ausweichen musste. "Hierbei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, sodass sich dieses zwei Mal überschlug", berichtet ein Polizei-Sprecher.

Der junge Mann erlitt dabei zum Glück nur leichte Verletzungen; er wurde ins Krankenhaus nach Freising gebracht. Sein Auto musste abgeschleppt werden. Vom Unfall-Verursacher sei lediglich bekannt, dass es sich um einen männlichen Fahrer gehandelt habe. Die Polizei fragt nun: Wer kann Hinweise zum Unfall-Hergang beziehungsweise zum flüchtigen Fahrzeug oder zu dem Fahrer geben? Sachdienliche Angaben werden unter der Telefonnummer (0 81 61) 53 05 -0 bei der Polizei-Dienststelle in Freising erbeten.

 

Schutz jüdischer Einrichtungen soll verstärkt werden

(ty) Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann will den Schutz jüdischer Einrichtungen im Freistaat weiter verstärken: "In Folge des Anschlags von Halle haben Staatsregierung und Landtag bereits ein deutliches Signal gesetzt und acht Millionen Euro zur Verbesserung des Schutzes jüdischer Einrichtungen zur Verfügung gestellt", sagte er. "Auch bei der Aufstellung des kommenden Haushalts 2021 werde ich mich dafür einsetzen, das Schutzniveau weiter zu erhöhen und die Mittel um weitere drei Millionen Euro aufzustocken." Herrmann betonte anlässlich des 9. November, des 82. Jahrestags der Pogrome gegen Juden in Deutschland und Österreich, dass der Schutz der jüdischen Mitbürger für die bayerische Staatsregierung von herausragender Bedeutung sei.

"Wir haben aktuell außerdem alle bayerischen Polizeipräsidien noch einmal hinsichtlich einer erneuten Überprüfung der Schutzmaßnahmen sensibilisiert – auch wenn wir derzeit keine Anzeichen dafür haben, dass sich der jüngste Terrorakt in Wien unmittelbar gegen die Synagoge richtete, die in Tatortnähe steht", erklärte der Minister. So habe zum Beispiel das Polizeipräsidium München die bestehenden Schutzmaßnahmen überprüft und intensiviert, auch wenn keine konkreten Gefährdungs-Erkenntnisse vorlägen.

Seit Jahren verfolgt Bayern laut Herrmann einen bewährten und ganzheitlichen Ansatz, um jüdische Einrichtungen und jüdische Mitbürger vor menschenverachtenden Übergriffen zu schützen. "Dazu gehören polizeiliche Schutzmaßnahmen, deren Art und Intensität wir fortlaufend auf Basis einer Gefährdungs-Bewertung neu bewerten und gegebenenfalls anpassen."

Zum Schutz der jüdischen Bevölkerung in Bayern werden den Angaben des Ministeriums zufolge an jüdischen Einrichtungen, beispielsweise an den israelitischen Kultusgemeinden, Synagogen und Schulen, Kindergärten, Kulturzentren, Museen, Seniorenheimen sowie am israelischen Handels- und Verkehrsbüro, aber auch an jüdischen Friedhöfen und Übergangs-Wohnheimen polizeiliche Schutzmaßnahmen durchgeführt. Sie reichen laut Innenministerium "von der Bestreifung der Objekte zu unregelmäßigen Zeiten als einfachste Maßnahme bis hin zum Standposten durch Polizeibeamte". So schützten solche Standposten beispielsweise die israelitischen Kultusgemeinden in München und Nürnberg während der Gebetszeiten und bei öffentlichkeits-wirksamen Veranstaltungen.

"Zu unserem bewährten Konzept gehört es aber auch, fortwährend im Kontakt mit den jüdischen Gemeinden zu stehen und gegenseitige Informationen auszutauschen", so Herrmann. "Wir achten hierbei sehr darauf, dass die Kontakte unmittelbar zwischen den Gemeinden und den zuständigen Polizei-Dienststellen stattfinden, um so das gegenseitige Kennenlernen zu forcieren, Vertrauen zu stärken und bestmögliche Lösungen unter Berücksichtigung örtlicher Besonderheiten zu finden." Darüber hinaus fänden regelmäßige Beratungs-Leistungen sowohl zur technischen wie auch verhaltensorientierten Prävention statt.

Bereits im Jahre 2015 stellte die bayerische Staatsregierung nach eigenen Angaben insgesamt 13 Millionen Euro für Baumaßnahmen und technische Sicherungs-Maßnahmen an jüdischen Einrichtungen zur Verfügung. Zusammen mit den aktuell acht Millionen Euro seien das bislang 21 Millionen Euro in fünf Jahren.


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