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Etz hob i mir ja eh wirklich lang überlegt, ob i mir heit amal wieder so a Stadtrats-Sitzung o'dua oder net. Nachat bin i halt doch higanga, weil im Fernseh is eh nix Gscheits kumma und ob i mir dahoam des Gschmarre vo meiner Oidn o'hör oder den Krampf im Rothaus, des is eh fast wurscht. Und ma soll ja als Bürger ab und zu amal a bissl Interesse vortäuschn an dem, wos de do so treim, de Herrn Freizeitpolitiker. Du, nachat diskutiern de scho fast den ganzn Omd zwecks dera Arlmühl und zwoa Brückn hin und her. Ma kannt fast glaubm, de wern nach Sitzungsdauer zohlt. Und dann, wenn praktisch a no der letzte Zuschauer völlig zermürbt den Raum verlassen hot, nachat gehts schnell no um 67 Millionen für den Haushalt vo da ganzn Stodt. Macha de eigentlich de Tagesordnung im Halbschlaf, oder wos? Und dann kummt de Schratt vo de Grüna daher und sogt, ma soll net so vui Geld für Straßen ausgem, weil mit dene Millionen kanntat ma doch so schene Sachen macha. Sogt sie. Sowos konn a bloß a Politikerin und a Grüne song – Doppelminderheit, praktisch. Ja, wos moant denn de, wia ma zu dene schena Sachen, de sie mit dem Geld liaba hätt, dann hikummt? Z'Fuaß, oder wos?


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