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Gut 5000 Fans haben sich auf dem Ingolstädter Rathausplatz versammelt, um mit ihren Stars die Deutsche Meisterschaft im Eishockey zu feiern 

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(ty) „Wir wolln die Panther sehn, wir wolln die Panther sehn“ hallt es über den Rathausplatz, auf dem sich gut 5000 ERC-Fans versammelt haben, um ihre Jungs zu feiern für die Deutsche Meisterschaft im Eishockey. Bereits um zwölf Uhr ist der Platz zur Hälfte gefüllt. Und das bei Temperaturen, die dem Sport durchaus angemessen sind. Gerade einmal acht Grad zeigt das Thermometer. 

Es ist arschkalt. Und die Geduld der Fans soll ordentlich auf die Probe gestellt werden, bis sie ihre Idole endlich zu Gesicht bekommen. Erst gegen 15.15 Uhr lassen die sich nach und nach auf dem Rondell vor dem Neuen Rathaus sehen. Der Begeisterung der Fans kann aber weder die Kälte noch die Wartezeit etwas anhaben. Die Stimmung ist famos, die Fans außer Rand und Band. Als Bouck, Ficenec, Turnbull, Greilinger, Köppchen oder Pielmeier auf den Balkon treten, kennt die Freude keine Grenzen mehr. Auch die deutschen Meister, die den reichlich ramponierten Pokal stolz in die Luft recken, sind von der Woge der Begeisterung überwältigt.

Um 13 Uhr waren sie in weißen und blauen Cabrios in der Saturn Arena losgefahren über die Schloßlände, die Roßmühlstraße und die Harderstraße hinunter zum Rathausplatz. Begeisterungsstürme, als Tyler Bouck mit dem Pokal vor dem Rathaus aus dem Auto steigt und sich von den Fans ganz vorne am Absperrgitter die Hand drücken lässt. Die, die sich dort postiert hatten, dürfen ihre ERCler wenigsten schon einmal hautnahe sehen. Für alle anderen heißt es weiter warten. 

Denn jetzt ging es erst einmal zum offiziellen Teil im Historischen Sitzungssaal. Reden, Verleihung der Sportmedaillen der Stadt, Eintrag ins Goldene Buch. Das kann dauern. Und während DJ Gandi draußen auf dem Platz versucht, die Zeit für die Fans musikalisch zu verkürzen, lässt der neue OB- Christian Lösel drinnen im Saal, seiner Freunde freien Lauf. „Glückwunsch zu eurer Meisterleistung. Ihr seid für uns die Größten“, meinte Lösel, „zum 50-jährigen Jubiläum des Vereins habt ihre gerade wie bestellt die Deutsche Meisterschaft eingefahren. Es ist die größte Begeisterungswelle, die Ingolstadt je gesehen hat.“  

Die Meisterschaft sei natürlich der Erfolg der Mannschaft und des Trainers Niklas  Sundblad, aber auch ein Erfolg der Fans und Sponsoren. „Wir alle sonnen uns in dem Glanz, den die Mannschaft ausstrahlt. Deswegen sagen wir voller Stolz: Wir sind deutscher Meister“, so Lösel unter dem rhythmischem Applaus für die Spieler. Nicht ohne zwei der Väter des Erfolges, Jürgen Arnold und Leopold Stiefel, zu danken, meinte der OB: „Die wahren Helden des Tages aber sind unsere Sportler. Sie haben bewiesen, wie man mit Kraft, Taktik und dem erforderlichen Quäntchen Glück auf die Siegerstraße gelangt. „Sie haben die Berliner Eisbären ausgeschaltet, den Pinguinen aus Krefeld die Flügel gestutzt, die Hamburger eingefroren und zum Schluss die Haie im eigenen Becken gejagt und besiegt.“ 

 

Und im Hinblick auf die Präsentation der Mannschaft auf dem Rondell vor dem Neuen Rathaus – eine Premiere – meinte er: „Ich hoffe, dass wir das Rondell aus dem gleichen Anlass noch oft nutzen werden.“ Und an die Mannschaft gerichtet schloss der frisch gebackene OB: „Ihr seid das größte Aushängeschild für unser Ingolstadt. Jungs, wir sind stolz auf euch.“

Über den Seiteneingang des Alten Rathauses ging es dann endlich zum öffentlichen Teil der Meisterschaftsfeier auf dem Rondell vor dem Neuen Rathaus. Und die Fans waren außer Rand und Band, als sie endlich ihre Stars zu sehen bekamen. Die ließen sich denn auch ausgiebig feiern für eine Meisterschaft, mit der sehr lange eigentlich niemand gerechnet hatte.

 


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